Energy-X – Transformative Chemie für nachhaltige Energie-Zukunft

Neues EU-Energieforschungsprojekt

Das EU-Projekt ENERGY-X, eine “Coordination and Support Action” im EU-Programm Horizon 2020, ist am 04.03.2019 in Prag gestartet worden. Der Klimawandel zwingt uns dazu, neue Wege für eine nachhaltige Energiegewinnung und chemische Produktion zu entwickeln und die fossilen Rohstoffe, auf denen diese Branchen bisher beruhen, zu ersetzen. ENERGY-X wird die wissenschaftlichen Grundlagen und Technologien für die wirtschaftliche Produktion von CO2-neutralen Kraftstoffen, Chemikalien und Materialien entwickeln. (Grafik: Energy-X Übersicht – © energy-x.eu/about)
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Fünf neue globale Umweltrisiken

UN-Report Frontiers 2018/19

Die UNO warnt in einem neuen Bericht vor fünf globalen Umweltrisiken, die ihrer Überzeugung nach zu wenig beachtet werden: Von den Innovationen und ethischen Dilemmata der synthetischen Biologie bis hin zu den Optionen für eine angemessene internationale Anpassung an den Klimawandel. Der UN-Report Frontiers 2018/19 untersucht aufkommende Umweltprobleme des Planeten. Die UNEP Frontier-Reihe verbindet neue Wissenschaften mit ergebnisorientierten politischen Maßnahme-Vorschlägen in Bezug auf die Gesundheit der Umwelt und ihre Nachhaltigkeit. Die Ausgabe 2018/19 setzt die Tradition hochrangiger Texte fort, die von illustrativen Infografiken begleitet werden und die Interaktivität von Links zu Videos über verwandte Forschung und Informationen zeigen. weiterlesen…

Vorreiter aus Europa zeigen aktiven Klimaschutz

BMU lädt zur zweiten Jahreskonferenz der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI)

Unter Beteiligung der rumänischen EU-Ratspräsidentschaft findet am 05. und 06.03.2019 in Berlin die zweite Vernetzungskonferenz der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) statt. Eingeladen sind Vertreter der EUKI-Projekte aus ganz Europa. Ziel der Konferenz ist es, sich zu guten Praxisbeispielen im Klimaschutz auszutauschen und Synergien zu schaffen, um das Pariser Übereinkommen in der EU umzusetzen. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth hat zur Eröffnung der Konferenz am 05.03.2019 gemeinsam mit seinem rumänischen Kollegen Ion Cîmpeanu Klimaschutzvorreiter aus ganz Europa begrüßt. weiterlesen…

„Wir sind auf dem Weg zu 3, 4 oder 5 Grad Erwärmung“

Zwei-Grad-Grenze-Erfinder kein Verfechter von Temperaturzielen

Der amerikanische Ökonom William Nordhaus hat 1977 zum ersten Mal von einer Zwei-Grad-Grenze gesprochen (siehe solarify.eu/zwei-grad-grenze). 2018 bekam er unter anderem dafür den Wirtschaftsnobelpreis. In einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS: „Klimaschutz ist nicht sehr teuer“) plädierte der 67jährige am 03.03.2019 für eine weniger verbissene Sicht der Klimaziele: „Ich bin kein Verfechter davon, die Ziele so festzuzurren. Sie helfen natürlich, Politik zu machen. Aber das sind mehr Hoffnungen als tatsächliche Politik.“ Die 1,5-Grad-Grenze sei jetzt wahrscheinlich schon gar nicht mehr einzuhalten: „Selbst wenn wir es schaffen würden, die Erderwärmung auf drei Grad zu begrenzen, wäre das besser als der Pfad, auf dem wir jetzt sind.“ weiterlesen…

Eine Vision für Nachhaltigkeit

Innovative Wechselrichter für Batteriespeicher

Energiespeicherung soll zum Stützpfeiler der Energiewende und Elektromobilität werden, ihr stehen aber noch viele Hindernisse im Wege. Arthur Singer ist überzeugt, eine Lösung gefunden zu haben. Mit seinem Team hat der Projektleiter an der Universität der Bundeswehr München eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, Batteriespeicher günstiger, sicherer und gleichzeitig leistungsstärker zu machen. (Foto: Das Gründerteam Arthur Singer, Christoph Dietrich, Nam Truong, Martin Sprehe (v.l.n.r.) – © Universität der Bundeswehr München) weiterlesen…

Antarktis-Eisberg doppelt so groß wie New York City

Brunt-Eisschelf vor Auflösung?

Der antarktische Eisschelf am Wedellmeer schickt sich an, „ein Baby zur Welt zu bringen. Dieses Baby ist ein Riese, der durch wachsende Risse im Brunt-Eisschelf entsteht. Es ist nicht klar, was das für die wissenschaftliche Infrastruktur in der Region und für die menschliche Präsenz dort bedeutet, die beide in den 1950er Jahren entstanden sind“, schreibt Evan Gough im Magazin universetoday.com. Der Brunt-Eisschelf im Bereich Coats Land an der Küste des Weddellmeeres weist massive Risse auf, einer davon wird als Halloween-Riss bezeichnet, weil er Ende Oktober 2016 entdeckt wurde. Auch das sogenannte McDonald-Eisrumpeln spielt eine Rolle. Informationen vom Earth Observatory der NASA und der British Antactic Survey. weiterlesen…

Eisennitrido- und -oxokomplexe wichtige Intermediate

Elektronische Struktur entscheidender Zwischenprodukte bei Sauerstoff- und Stickstoffaktivierung aufgeklärt

Hoch oxidierte Eisenkomplexe mit gebundenen O2– oder N3–-Liganden, sogenannte Eisennitrido- und -oxo komplexe, stellen die entscheidenden Intermediate*) bei einem wichtigen Weg zur chemischen Aktivierung von O2– und N2-Molekülen dar. Diese Erkenntnis haben die beiden Max-Planck-Institute für Chemische Energiekonversion (CEC) und für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr am 08.01.2019 im Journal of the American Chemical Society (JACS) und am 15.02.2019 in einer Medienmitteilung veröffentlicht. weiterlesen…

Erneuerbare Energien chemisch speichern

KIT koordiniert DFG-Schwerpunktprogramm – Erforschung katalytischer Systeme unter schwankenden Betriebsbedingungen und Nutzung von Wind- und Sonnenenergie

2050 sollen 80 Prozent des Stroms in Deutschland aus Erneuerbaren Energiequellen stammen. Dafür ist es notwendig, Strom in chemischen Energieträgern zu speichern. Im Schwerpunktprogramm „Katalysatoren und Reaktoren unter dynamischen Betriebsbedingungen für die Energiespeicherung und -wandlung“ (SPP 2080, DynaKat) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) untersuchen zwölf große Forschungskonsortien, wie sich katalytische Reaktionssysteme unter solchen Bedingungen verhalten. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert das Schwerpunktprogramm. weiterlesen…

„Klima-Rücklauf“: Forscher wandeln CO2 wieder in Kohle um

„Weltweit erster Durchbruch“

Erstmals ist es gelungen, mit Hilfe von Flüssigmetall als Katalysator die Verbrennung von Kohle samt CO2-Entstehung bei Raumtemperatur wieder rückgängig zu machen, so eine Medienmitteilung der australischen RMIT University (Royal Melbourne Institute of Technology). Dabei wird das Treibhausgas in einem Feststoff gebunden. Der „weltweit erste Durchbruch, der unseren Ansatz zur CO2-Abscheidung und -Speicherung verändern könnte“, könnte helfen, der Atmosphäre entzogenes CO2 in großem Umfang zu lagern. weiterlesen…

Bioenergie nachhaltig nutzen

Neue ESYS-Stellungnahme vorgestellt: Nachwachsende Rohstoffe unerlässlich

Als vielfältigster Energieträger unter den Erneuerbaren kann Bioenergie zwar einen Teil der Klimaschutzlücke schließen. Sie muss dafür jedoch nachhaltiger hergestellt und eingesetzt werden als bisher. In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften im Rahmen ihres Projekts ESYS am 28.02.2019 in Berlin Strategien zur nachhaltigen Nutzung von Bioenergie aufgezeigt. Bioenergie sollte zudem stärker aus Rest- und Abfallstoffen produziert und vorwiegend zur Kraftstoffproduktion sowie zur Wärmeerzeugung in der Industrie verwendet werden. Parallel sollten neue Klimaschutzoptionen wie CO2-Entnahmetechnologien mit Bioenergie erforscht werden. weiterlesen…