Neuer Perowskit-Weltrekord

HZB meldet Wirkungsgrad von 25,5 Prozent durch verbesserten Lichteinfang

Durch mikrostrukturierte Schichten konnte ein HZB-Team den Wirkungsgrad von Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen auf aktuell 25,5 Prozent steigern, den höchsten Wert, der bis jetzt publiziert wurde. Gleichzeitig gelang es mit Hilfe von rechnerischen Simulationen, die Lichtumwandlung in verschiedenen Zelldesigns zu untersuchen. Diese Modellierungen ermöglichen die Optimierung des Lichtmanagements und detaillierte Ertragsanalysen. Die Studie wurde nun in Energy & Environmental Science veröffentlicht. (Foto: Die REM-Aufnahme zeigt den Querschnitt durch eine Silizium-Perowskit-Tandemsolarzelle. – Foto © HZB) weiterlesen…

Energiewende voranbringen

vzbv-Forderungen: Prinzip „Energieeffizienz zuerst“ und Prosumenten-Rechte stärken

Am heutigen 13.11.2018 geht es im Europäischen Parlament (EP) um zwei neue Ziele bis zum Jahr 2030: 32,5 Prozent für Energieeffizienz und 32 Prozent für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Es geht aber auch um verbesserte Effizienzmaßnahmen für private Verbraucher und um die Stärkung der Prosumenten, teilt der Verbraucherzentrale Bundesverband mit und listet noch einmal seine Forderung an die europäischen Parlamentarier auf. weiterlesen…

Aluminium-Luft-Batterien leben tausendfach länger

MIT-Forscher verhindern Selbstentladung durch Rosten

Ein neues Design könnte die Haltbarkeit von Einweg-Metall-Luft-Batterien für Elektrofahrzeuge, netzferne Lagerung und andere Anwendungen erheblich verlängern, schrieb David L. Chandler am 08.11.2018 aus dem MIT-Nachrichtenbüro in MIT-News: MIT-Forscher versetzten den Elektrolyten von Aluminium-Luft-Batterien mit Öl, sobald die Akkus nicht genutzt wurden. weiterlesen…

Weitere Argumente für Subventions-Ende

Diesel-Boom und Klima: Studie untermauert Abschaffung des Diesel-Privilegs

Beim Diesel-Skandal geht es vor allem um Stickoxide. Doch was ist mit den Kohlendioxid-Emissionen? Lange galten Selbstzünder als unverzichtbare Technik zum CO2-Sparen, auch deshalb gibt es bis heute das Steuerprivileg für Dieselkraftstoff. Der Kostenvorteil hat die Zahl der neu zugelassenen Diesel-Autos in den letzten 20 Jahren in die Höhe schnellen lassen. Die Auswirkungen haben Wissenschaftler nun genau berechnet: In einer in der Zeitschrift Atmospheric Environment erschienenen Studie weisen sie nach, dass der Diesel-Boom in Europa dem Klima nicht genutzt hat. weiterlesen…

CO2-Uhr des MCC auf neusten Stand gebracht

Mehr Wege zur 1,5-Grad-Grenze möglich als angenommen – Budget bleibt aber sehr knapp

Im Einklang mit dem jüngsten Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) über 1,5 Grad Celsius globale Erwärmung hat das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) seine CO2-Uhr auf den neusten Stand gebracht. Demnach können gerade einmal noch knapp 420 Gigatonnen (Gt) CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden, um die 1,5-Grad-Grenze nicht zu überschreiten. Da die Welt jedoch jedes Jahr circa 42 Gt an CO2 ausstößt – rechnerisch entspricht dies 1332 Tonnen pro Sekunde – dürfte dieses Budget in gut neun Jahren aufgebraucht sein. Das Budget von circa 1070 Gt für die Zwei-Grad-Grenze wird in etwa 26 Jahren erschöpft sein, wie das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) am 08.11.2018 mitteilte. weiterlesen…

Neuartige Solarzelle liefert Strom und Wasserstoff

US-Forscher entwickeln Solarzelle mit Gesamtwirkungsgrad von mehr als zwanzig Prozent – drei Mal mehr als bei solchen, die nur Wasserstoff produzieren

Wer mit Sonnenenergie Wasserstoff erzeugen will, muss bislang einen großen Umweg gehen – über Solarzellen, die Strom erzeugen, mit dem per Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird. Das ist nicht sehr effizient. Überall auf der Welt arbeiten Forscher daher an Verfahren, die Solarenergie direkt für die Produktion von Wasserstoff zu nutzen. Forscher des Lawrence Berkeley National Laboratory des US-Energieministeriums und des Joint Center for Artificial Photosynthesis (JCAP) melden nun einen Durchbruch auf diesem Feld: Sie haben eine neuartige Solarzelle entwickelt, die gleichermaßen Strom und Wasserstoff liefert. Ihr Konzept haben sie jetzt im Fachmagazin Nature Materials vorgestellt. Ralph Diermann berichtete am 06.11.2018 darüber im pv magazine. weiterlesen…

Der Diesel-Boom und das Klima

Studie liefert weitere Argumente für Ende der Subventionen und gibt Hinweise zur genaueren Berechnung der Luftverschmutzung

Beim Diesel-Skandal geht es vor allem um Stickoxide. Doch was ist mit den Kohlendioxid-Emissionen? Lange galten Selbstzünder als unverzichtbare Technik zum CO2-Sparen, auch deshalb gibt es bis heute das Steuerprivileg für Dieselkraftstoff. Der Kostenvorteil hat die Zahl der neuzugelassenen Diesel-Autos in den letzten 20 Jahren in die Höhe schnellen lassen. Die Auswirkungen haben Wissenschaftler u.a. vom Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) nun genau berechnet: In einer in der Zeitschrift „Atmospheric Environment“ erschienenen Studie weisen sie nach, dass der Diesel-Boom in Europa dem Klima nicht genutzt hat. weiterlesen…

Ozonschicht erholt sich

Montreal-Abkommen als Erfolgsmodell für Umwelt- und Klimaschutz

Sie ist nur eine fragile Schicht aus Gas – und doch schützt sie die Erde gegen die tödliche UV-Strahlung der Sonne. Seit Millionen von Jahren ermöglicht die stratosphärische Ozonschicht das Leben. Wie empfindlich dieser Schutzschild ist, zeigte sich, als die Verwendung von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) ab den 70er Jahren zu einem messbaren Rückgang der Ozonschicht führte. Ein Vorgang, der in den 80er Jahren so gravierende Ausmaße annahm, dass von einem Ozonloch gesprochen wurde, das sich in jedem Frühjahr über der Antarktis zeigte. In einer bemerkenswerten globalen Anstrengung schmiedeten vor mehr als 30 Jahren 46 Staaten eine Allianz und verpflichteten sich im Protokoll von Montreal dazu, Produktion und Einsatz der verantwortlichen Substanzen zu verhindern. Für Prof. Peter Braesicke vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung (IMK-ASF) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) begann eine einzigartige Erfolgsgeschichte. weiterlesen…

Nicht länger nur Transporteure von Strom

Forschungsprojekt über eine zukunftsweisende Regulierung von Stromnetzen

Intelligente Stromnetze, die so genannten Smart Grids, sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende. Doch werden für ihren Ausbau die richtigen Anreize gesetzt? Das will ein Forschungsprojekt an der Jacobs University Bremen unter Leitung von Prof. Dr. Gert Brunekreeft, Professor für Energieökonomik, untersuchen. Das Vorhaben mit dem Titel „Ideen für eine zukunftsweisende Regulierung für Smart Grids“ wird gefördert von der Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg. weiterlesen…

Raus aus der Nische – hin zum Mainstream

Verbändebündnis: E-Mobilität muss verbraucherfreundlicher werden

Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein der Verkehrswende, aber nach wie vor kaum auf Deutschlands Straßen angekommen. Um deutlich mehr Verbraucherinnen und Verbraucher zum Umstieg aufs Elektroauto zu bewegen, muss die öffentliche Ladeinfrastruktur einfacher zu nutzen sein und transparenter werden. Das fordern der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Bundesverband CarSharing (bcs), der Bundesverband Solare Mobilität (BSM) und die Interessengemeinschaft Elektromobilität Berlin-Brandenburg. weiterlesen…