Jahrbuch beleuchtet Konflikte in der Energiewende

K18 – erstes KNE-Jahrbuch erschienen

Mit „K18 – Konflikte in der Energiewende“ ist das erste Jahrbuch des Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) erschienen. Angelegt als ein Kompendium von Artikeln, Berichten und Interviews betrachtet das Buch Konflikte im Rahmen einer naturverträglichen Energiewende und innovative und internationale Entwicklungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien, wie das KNE in Berlin mitteilte. (Titel: Konflikte in der Energiewende – © KNE) weiterlesen…

Ohne Fachkenntnisse die Energiewende verstehen

Volker Quaschnings Marktführer „Erneuerbare Energien und Klimachutz“ aktualisiert

Die Energiewende ist beschlossen – wie aber lässt sich unsere Energieversorgung in den nächsten 20 Jahren vollständig auf erneuerbare Energien umstellen? Auf diese und zahlreiche andere Fragestellungen zum Thema „Erneuerbare Energien“ geht das neue Buch von Volker Quaschning „Erneuerbare Energien und Klimaschutz – Hintergründe – Techniken und Planung – Ökonomie und Ökologie – Energiewende“ detailliert ein, das laut Hanser Verlag im September 2018 in der 4. aktualisierten Auflage erscheint. weiterlesen…

Risikobewertung von Climate Engineering

Bundesregierung hat kein vollständiges Bild zum Risiko von Climate Engineering (CE)

Die Bundesregierung hat derzeit keinen Überblick über Risikoaspekte von Climate Engineering (CE). Zurzeit bestehe keine ausreichende Wissensgrundlage, um Erprobung und Anwendung diskutierter Ansätze und Technologien beziehungsweise eine Rolle bei der Bewältigung des Klimawandels zu bewerten. Die Forschung habe allerdings grundlegende Risiken aufgedeckt, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/3149) auf eine Kleine Anfrage (19/2586) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. weiterlesen…

„Energy Efficiency First“

Nur ein Pyrrhussieg für die Energiewende
von Peter Hennicke und Stefan Thomas, Wuppertal Institut

In allen bisherigen und nun erneut im aktuellen 6. Bericht der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess der Bundesregierung „Energie der Zukunft“ (Juni 2018) „…wurden die zu geringen Fortschritte der Energieeffizienz regelmäßig beklagt“. Sind die Experten blind? Ignorieren sie den weltweiten Paradigmenwechsel für mehr Energieeffizienz? weiterlesen…

Designerzellen sollen CO2 schlucken


Marburger Forschergruppe erhält 1,5 Millionen Euro von VolkswagenStiftung zur Erforschung neuer Umwandlungswege

Designerzellen sollen einer Medienmitteilung der Phillipps-Universität Marburg zufolge so umprogrammiert werden, dass sie einen komplett neuen Stoffwechselweg entwickeln, mit dem sie das Klimagas CO2 binden und umwandeln können. Im von der Volkswagen-Stiftung geförderten Projekt „BRILIANCE“ (BRinging Inorganic carbon to LIfe with Artificial CO2-fixation in a minimal Cell) kooperieren mehrere Institute aus Deutschland und den USA miteinander. weiterlesen…

Ein ml genug für 1 m2 Modul

Gedruckte „in-situ“-Perowskitsolarzellen – ressourcenschonend lokal produzierbar

Für neue Solarzellentypen auf Perowskitbasis prüfen Wissenschaftler schon seit einiger Zeit gänzlich neue Konzepte auf ihre Machbarkeit; ein sehr innovativer Ansatz, um Solarzellen noch ressourcenschonender herstellen zu können, besteht darin, die Anzahl an Produktionsschritten durch Umkehrung des Herstellungsablaufes drastisch zu reduzieren. Dafür entwickelte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE das „In-situ“-Konzept für gedruckte Perowskit-Solarzellen. Mit einem Rekord-Wirkungsgrad von 12,6 % haben die Forscher bereits einen wichtigen Meilenstein für gedruckte Photovoltaik erreicht. weiterlesen…

Beschreibung eines kurzlebigen Weltrekords

Spitzenleistung einer Zwei-Schicht-Perowskit/Silizium-Tandemzelle

Eine Forschergruppe um Florent Sahli von der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (Polytechnische Hochschule – EPFL) hat am 11.06.2018 in nature materials einen Perowskit-Tandemsolarzellen-Weltrekord, vor allem seine Herstellung, beschrieben. Er betrug 25,2 %, hielt aber nur 11 Tage. Aktuell beträgt er 27,3 %. Die Wissenschaftler hoffen, bald die 30-Prozentmarke zu übertreffen. Damit würde das theoretisch erreichbare Maximum reiner Siliziumzellen von rund 29 % übertroffen – deren aktueller Weltrekord liegt bei gut 26 Prozent. weiterlesen…

Perowskit-Rekorde purzeln

Zunächst 25,2 %, dann 27,3 zertifiziert

Eine einen Quadratzentimeter große Perowskit-Silizium-Tandem-Solarzelle hat 25,2% Wirkungsgrad erreicht. Das wurde im Rahmen der World Conference on Photovoltaic Energy Conversion (WCPEC-7) am 14.06.2018 Juni auf Hawaii präsentiert. Wie das Helmholtz-Zentrum Berlin mitteilte, wurde die Zelle gemeinsam vom HZB, der Universität Oxford und entwickelt. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat den Wirkungsgrad am 14.06.2018 zertifiziert (siehe: solarify.eu/beschreibung-eines-kurzlebigen-weltrekords). Doch der Rekord war nicht von Dauer: Elf Tage später ein neuer Rekord: Oxford PV hatte zertifizierte 27,3% Effizienz erreicht und übertraf damit den Weltrekord von 26,7% einer Siliziumzelle. weiterlesen…

EE überholen erstmals Kohle bei Stromerzeugung

Anteil steigt um 10 Prozent gegenüber 2018

Nach ersten Schätzungen haben die Erneuerbaren Energien mit fast 118 Milliarden Kilowattstunden zur Bruttostromerzeugung beigetragen – das entspricht einem Anstieg von mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2017: 107 Mrd. kWh). Der EE- Anteil an der Stromerzeugung lag im ersten Halbjahr 2018 bei rund 36 Prozent. Dagegen ist – laut Pressemitteilung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) vom 10.07.2018 – die Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle mit etwa 114 Mrd. kWh deutlich zurückgegangen (1. Halbjahr 2017: 127 Mrd. kWh). Auch beim Erdgas ist ein Rückgang von über 44 Mrd. kWh im ersten Halbjahr 2017 auf unter 40 Mrd. kWh im ersten Halbjahr 2018 zu beobachten. Die Kernenergie lieferte rund 37 Mrd. kWh. weiterlesen…

CO2 aus Industrieabgas für Zapfhahn

Kohlensäure aus dem Schornstein

Wenn ausgerechnet zur Fußball-WM die Kohlensäure rar wird, wie etwa in England und Norwegen (dort kämpfen Bierbrauer angesichts des sommerlichen Kohlensäuremangeldarum, genügend Bier zu brauen, haben aber Probleme mit ) wird plötzlich klar, dass das jeden Sommer passiert. Ein Thurgauer Unternehmen bezieh s das CO2 nun direkt aus einem Industrieschornstein. Seit einem Jahr läuft die die Anlage in Sulgen schon als Pilotbetrieb – schreibt das Schweizer Tagblatt in einem von der Ostschweiz am Sonntag übernommenen Artikel. weiterlesen…