Widersprüchliches übers Ozonloch

DLR: Ozonloch erreicht wieder Rekordniveau

Hieß es noch vor einem Jahr, das Ozonloch über der Antarktis werde sich nach UN-Prognosen bis zur Mitte des Jahrhunderts wieder völlig erholen, so gibt jetzt das DLR Entwarnung von der Entwarnung: Das Ozonloch über der Antarktis erstreckt sich derzeit über 26 Millionen Quadratkilometer, eine Fläche, größer als der nordamerikanische Kontinent. Aktuell ist es um circa 2,5 Millionen km2 größer als zum selben Zeitpunkt im Jahr 2014. weiterlesen…

Paris und die 2-Grad-Grenze

Paris-Abkommen als Brücke zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze

In einer gemeinsamen Pressemitteilung geben das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und das Institut du développement durable et des relations internationales (Iddri) die Kernaussagen eines Berichts zum Umbau des Energiesektors bekannt, der in Vorbereitung auf den Klimagipfel von Paris von 16 internationalen Forschungsinstituten erarbeitet wurde: weiterlesen…

Wissenschaft und Energiewende

Vortrag von Reinhard Hüttl in der Berliner Urania

In der Berliner Urania, einer „interdisziplinären Plattform zur Präsentation aktueller Ergebnisse aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft“, hielt Professor Reinhard Hüttl (Präsident der acatech-Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Vorstandsvorsitzender des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZsowie Mitglied der „Ethikkommission Sichere Energieversorgung„) am 21.10.2015 einen Vortrag über die „wissenschaftliche Begleitung der Energiewende“. Erste Untersuchungen des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) hätten ergeben: Die Energiewende ist machbar, Sie benötigt aber wissenschaftliche Unterfütterung, etwa durch das Forschungsforum Energiewende. Zur Umsetzung gehören Ingenieurs-, Natur- und Gesellschaftswissenschaften. weiterlesen…

Gut verdrahtet

Mikroorganismen meistern Energieversorgung über Nano-Stromnetze und knacken Methan

Strom wie aus der Steckdose – diese bequeme Art der Energieversorgung bewahrheitet sich anscheinend für bestimmte Mikroorganismen – so eine Pressemitteilung des Bremer Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie. Die Zellen können ihren Energiebedarf in Form von elektrischem Strom über Nano-Drahtverbindungen decken. weiterlesen…

„Mobilität von morgen ist elektrisch, vernetzt und automatisiert“

acatech-Festveranstaltung: Big Data – neue Mobilität – neue Energie

Vor rund 800 Gästen im Berliner Konzerthaus erläuterten die acatech-Präsidenten Reinhard Hüttl und Henning Kagermann im Rahmen der diesjährigen Festveranstaltung am 20.10.2015 den Stand des Umbaus der Energiesysteme und die Mobilität der Zukunft; der frischgebackene Präsident der Berlin-Brandenburger Akademie der Wissenschaften, Martin Grötschel sprach über Hype, Realität und Chancen einer datengetriebenen Wissenschaft. weiterlesen…

Sektorübergreifende Energiewende

IWES hat Konzept erarbeitet – Rahmen für den Einsatz von Wind- und Solarstrom auch im Wärme- und Verkehrssektor schaffen

„Um die Klimaschutzziele auf dem volkswirtschaftlich günstigsten Weg zu erreichen, müssen Wind- und Sonnenenergie die wichtigsten Primärenergiequellen werden. Und das nicht nur im Bereich der Stromversorgung, sondern auch in der Wärmeversorgung und der Mobilität. Strom würde damit zum Hauptenergieträger.“ Zu diesem Ergebnis kommen die Forscher eines im Auftrag des BMWi vom Fraunhofer IWES durchgeführten dreijährigen Projekts mit dem Titel „Interaktion EEStrom-Wärme-Verkehr“. weiterlesen…

Dürren durch Verschiebung der Tropen

Eine Studie von Berner Klimatologen zeigt Zusammenhänge zwischen wandernten Tropen und extremen Trockenperioden

Eine Reihe von trockenen Sommern führte zwischen 1945 und 1954 in Mittel- und Südeuropa zu Totalausfällen der Ernte, darauf folgten feuchte Sommer. Umgekehrt gab es zur selben Zeit im Sahelraum regelmäßig Niederschläge, während der Sahel dreißig Jahre später von tödlicher Dürre heimgesucht wurde. Dass diese und weitere klimatischen Extrem-Ereignisse miteinander zusammenhängen, zeigt eine in der Zeitschrift Nature Geoscience publizierte Studie. Ein Team um den Klimatologen Stefan Brönnimann der Universität Bern erstellte neue Datensätze zur atmosphärischen Zirkulation in dieser Periode. Diese Daten zeigen, dass der gesamte tropische Gürtel zwischen den 40er und den 70er Jahren südwärts wanderte – und somit auch Dürren verursachte. weiterlesen…

Japan setzt auf Wasserstoff

DLR-Energieblog: H2-Welt Japan

Mit Solarenergie lässt sich mehr als nur Strom generieren. Die Energie der Sonne kann auch zur Herstellung chemischer Energieträger, sogenannter Solar Fuels, genutzt werden. Japans Regierung setzt mit einem ehrgeizigen Energieprogramm massiv auf den Energieträger Wasserstoff. Bis 2030, so die Vorgabe des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie METI, soll massenweise Wasserstoff für die große Volkswirtschaft zur Verfügung stehen und genutzt werden. Die japanische Regierung will ihr Land, das über keine eigenen fossilen Energieressourcen verfügt, so unabhängiger vom Import von Öl und Kohle machen und gleichzeitig die Ziele des Kyoto-Protokolls erreichen – schreibt Dorothea Bürkle in den DLR Blogs. weiterlesen…

Mit der Sonne durch Australien

Hochschule Bochum startet mit ThyssenKrupp SunRiser bei Solarauto-WM

Ausschließlich solar angetrieben, haben sich am 18.10.2015 im Rahmen der World Solar Challenge 42 Solarfahrzeuge auf die 3.000 Kilometer lange Strecke von Darwin im Norden Australiens nach Adelaide im Süden begeben. Das traditionsreiche Sonnenrennen durch das australische Outback gilt als härteste Bewährungsprobe für sonnenangetriebene Fahrzeuge. Solarify berichtete im Juli 2015 über die Präsentation des SunRisers. weiterlesen…

Rekord oder Stabilität?

BMWi: „EEG-Umlage bleibt stabil“…

…erklärte das BMWi in einer Pressemitteilung zur Bekanntgabe des leichten Anstiegs der EEG-Umlage 2016. „Für die Beschaffung konventionellen und erneuerbaren Stroms ist die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage relevant. Diese Summe erreichte 2013 mit 10,55 Cent/kWh ihren Höchststand. 2014 und 2015 ist sie zwei Jahre in Folge gesunken und wird voraussichtlich auch 2016 weiter sinken“, hofft das BMWi. weiterlesen…