Zielgenaues Elektronenkatapult

Kugelgröße bestimmt Flugrichtung durch Photoemissionen aus Nanokugeln herausgeschleuderter Elektronen

Die Beziehung zwischen starken Laserpulsen und Glas-Nanoteilchen ist eine ganz spezielle und könnte medizinische Methoden oder die Elektronik verändern, wie Wissenschaftler aus Rostock, München und Berlin herausgefunden haben. Dieses Zusammenspiel aus Licht und Materie untersuchte ein Team von Physikern und Chemikern des Labors für Attosekundenphysik (LAP) am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ), der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), des Instituts für Physik der Universität Rostock und der Freien Universität Berlin. weiterlesen…

Gletscherschmelze in „Höllentempo“

Weltweite Untersuchung unter Leitung von Schweizer Forschern

Die Gletscher verlieren weltweit mehr und schneller Eis denn je. Der Welt-Gletscher-Beobachtungsdienst an der Universität Zürich (WGMS) präsentierte dramatische Ergebnisse: Wenn die Temperatur der Erdatmosphäre weiter im gleichen Tempo steige, würden bis 2100 90 Prozent des Gletschereises verschwunden sein. Weltweit schrumpft die Eisdecke demnach jährlich zwischen einem halben und einem Meter – mit fatalen Folgen. Das berichtet Dietrich Karl Mäurer vom ARD-Hörfunkstudio Zürich. weiterlesen…

Pannenreaktor Tihange weiter kalt

Erst Ende August wieder ans Netz

Electrabel kann sein Pannen-AKW Tihange 3 bei Huy in der belgischen Provinz Lüttich nach neuen Meldungen erst am 28.08.2015 wieder hochfahren. Der Atommeiler war vor kurzem automatisch selbst herunter gefahren. Kraftwerksbetreiber Electrabel, eine Tochter des vor kurzem in Engie (Logo: aufgehende Sonne) umbenannten französischen Energiemultis GDF Suez, wollte ihn schon am 07.08.2015 wieder anschalten, besann sich aber jetzt eines Besseren – niemand weiß warum. weiterlesen…

Woher kommen die Löcher in der Arktis?

Russische Wissenschaftler untersuchen mysteriöse Krater im Permafrost

Im Sommer 2014 wurden im Permafrost der russischen Arktis riesige Krater entdeckt (siehe ESKP), einen in der Region Jamal untersuchten mehrere russische Expeditionen. Die Wissensplattform „Erde und Umwelt“ der Helmholtz-Gemeinschaft (ESKP) berichtet von einem Gespräch mit den russischen Geowissenschaftlern Gleb Oblogov und Aleksandr Kizyakov über eine dieser Expeditionen*). weiterlesen…

Neutrinomasse bald bestimmbar?

Hochpräzise Messung der Zerfallsenergie von Holmium-163 ebnet Weg

Die experimentelle Bestimmung der Masse der Neutrinos ist eine der großen offenen Fragestellungen der Physik. Um herauszufinden, wie schwer Neutrinos sind, werden radioaktive Zerfälle untersucht, bei denen auch Neutrinos emittiert werden. Die Neutrinomasse wird dabei mithilfe einer hochpräzisen Vermessung des Zerfallsenergiespektrums bei gleichzeitig genauer Kenntnis der Massendifferenz von Mutter- und Tochterkernen ermittelt. Einem wissenschaftlichen Team aus Heidelberg, Darmstadt, Mainz, Greifswald, St.Petersburg (RU), Bern, Villigen, (CH) und Grenoble (F) ist es nun gelungen, ein mehrere Jahrzehnte währendes Rätsel der Zerfallsenergie des künstlichen Holmiumisotops mit der Massenzahl 163 zu lösen. Die Ergebnisse sind kürzlich in der Fachzeitschrift Physical Review Letters erschienen. weiterlesen…

SolarAktivHäuser wissenschaftlich durchleuchtet

Heizen mit der Sonne richtig gemacht

SolarAktivHäuser speisen ihre Heizungen über Wärmekollektoren und Wasserspeicher selbst. Bislang fehlte jedoch eine neutrale Bewertung der Effizienz. Fraunhofer-Forscher untersuchten Sonnenhäuser, spürten Optimierungspotenziale auf und legten ein wissenschaftliches Fundament für das Hauskonzept. Eine Pressemitteilung aus Freiburg mit den Ergebnissen. weiterlesen…

Rekordmessungen an Materie und Antimaterie

Bisher genaueste Massenvergleiche von Proton und Antiproton zeigen keinen Unterschied

Dass es unsere Welt gibt, ist alles andere als selbstverständlich. Denn im Urknall ist genauso viel Materie wie Antimaterie entstanden. Warum nur die Materie übrig geblieben ist, die sich heute etwa in den Himmelskörpern des Universums findet, möchten Forscher unter anderem des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Kernphysik in einem japanisch-deutschen Kooperationsprojekt namens Baryon Antibaryon Symmetry Experiment (BASE) klären. weiterlesen…

Verschenkter Klimaschutz

Industrie könnte viel mehr CO2 einsparen – wenn sie fragen würde

Sie kennen ihren Arbeitsplatz meistens viel besser als die Geschäftsführung – und das könnte jährlich Millionen Tonnen CO2 einsparen. Die Beschäftigten in der Industrie verfügen über ein immenses ungenutztes Erfahrungswissen, wie sich die Nachhaltigkeit ihres Unternehmens weiter steigern ließe. Das haben Arbeitssoziologen der Universität Hohenheim und ihre Kooperationspartner im Projekt ProNaK herausgefunden. weiterlesen…

Heute ist Earth Overshoot Day

Alarmierend: Sechs Tage früher als 2014

„Ab Donnerstag [13.08.2015] sind die natürlichen Ressourcen aufgebraucht, welche die Erde 2015 regenerieren und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann. Ab dann muss die Menschheit bis Jahresende bei der Natur einen ‚Kredit aufnehmen‘ – und das schon zum dreißigsten Mal in Folge“, teilt der WWF mit. Ein Parameter für diesen Kredit ist der „Earth Overshoot Day“ (EOD), jährlich berechnet vom footprintnetwork. weiterlesen…

Baubeginn für M5BAT in Aachen

E.ON: Weltweit einmaliger modularer Batteriegroßspeicher

Am 12.08.2015 hat auf dem Gelände der RWTH Aachen der offizielle Baubeginn des modularen Batteriegroßspeichers M5BAT. Derartige Speicher können ein wichtiger Baustein für den Ausbau der Erneuerbaren Energien werden, da sie entscheidend zur Systemstabilität beitragen. Zusätzlich eröffnen sie ein breites Spektrum an Anwendungsfeldern. Die geplante Leistungsklasse von fünf Megawatt sowie die hohe Modularität – bei der unterschiedliche Batterie-Technologien miteinander verknüpft werden – machen das „M5BAT“ (Modularer multi-Megawatt multi-Technologie Mittelspannungsbatteriespeicher) genannte Speichersystem weltweit einmalig. weiterlesen…