BTU Cottbus erforscht „Zukunftsthema Wasserstoff“

Erfolgreiche erste Versuchsreihen mit der alkalischen Druckelektrolyse-Anlage

In Cottbus sind in den vergangenen Monaten erste Versuchsreihen mit der alkalischen Druckelektrolyse-Anlage des Wasserstoff-Forschungszentrums erfolgreich verlaufen. Wissenschaftler im Forschungsteam von Christine Tillmann am Lehrstuhl Kraftwerkstechnik von Prof. Hans-Joachim Krautz der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) veränderten bis zu einem maximalen Druck von 58 bar die primären Prozessparameter wie Stromdichte, Betriebstemperatur, Betriebsdruck und Umwälzrate der Elektrolytpumpe und testeten das Überlastverhalten. weiterlesen…

Sonnenlicht 2000fach konzentriert

Firmen und Schweizer Universitäten entwickeln hoch konzentrierendes Photovoltaik-System

IBM Research (Zürich, Schweiz) berichtet, ein Forscherteam aus Schweizer Universitäten und verschiedenen Unternehmen (Airlight Energy, ETH Zürich und Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs)  habe den Prototypen eines neuen hoch konzentrierenden Photovoltaik-Systems (HCPV) entwickelt, welches das Sonnenlicht 2.000fach konzentrieren könne. Das sorge für noch bessere Wirkungsgrade. weiterlesen…

Symposium: Nachhaltigkeit in der Wissenschaft

Nichtwissen nimmt schneller zu als Wissen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen dabei, Nachhaltigkeit in ihrer Arbeit noch stärker zu berücksichtigen. Was dies heute schon bedeutet und wie der weitere Weg aussehen kann, behandelte das Symposium “Sustainability in Science“ am Dienstag, 23. 04. 2013 im Humboldt Carré in Berlin. weiterlesen…

Immer mehr Studiengänge auf dem Gebiet der Erneuerbaren

Forschernachwuchs stärkt die Zukunft der Erneuerbaren Energien in Deutschland

Die Energiewende beschäftigt den Forschernachwuchs in Deutschland. Das zeigt der diesjährige Wettbewerb „Jugend forscht“, der nach dem Abschluss der Landeswettbewerbe nun auf Bundesebene in die entscheidende Phase geht. Unter den mehr als 100 Landessiegern, die vom 30. Mai bis 2. Juni in Leverkusen beim Bundeswettbewerb an den Start gehen, sind gleich mehrere interessante Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien vertreten, darunter Offshore-Windkraft, Solarenergie und die Energiegewinnung aus Biomasse. „Die Erneuerbaren Energien beflügeln gute Ideen zur Nutzung sauberer Technologien“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien“, Philipp Vohrer. „Für den Umbau unserer Energieversorgung brauchen wir innovative Ideen, die dann entwickelt und umgesetzt werden müssen. Die Projekte der jungen Forscher bilden dafür einen reichen Fundus.“. weiterlesen…

Batterie-Firma mit ökologischem Energiespeicher

Speicherlösungen von höchster Umweltverträglichkeit

Der Anteil regenerativer Energien soll in der EU 2020 bereits 20 Prozent des Energiebedarfs decken. Deutschland hat mit 50 Prozent des Bruttostromverbrauchs bis 2030 noch ambitioniertere Ziele. Dazu sind Speichertechnologien erforderlich, die umweltfreundlich erzeugte Energie ebenso ökologisch speichern. weiterlesen…

CO2-Entnahme aus der Luft als Klimaschutz-Alternative

Kosten für Klimaschutz senken

Der Luft CO2 direkt zu entziehen – dieser Ansatz kann die Kosten für die Vermeidung gefährlichen Klimawandels grundlegend verändern. Damit könnte etwa der Ausstoß von CO2 in der Transportwirtschaft, bei der eine Abkehr von fossilen Brennstoffen schwierig und deshalb teuer ist, etwas verlängert und die finanzielle Last der Emissionsreduktion für zukünftige Generationen verringert werden, so zeigt eine jetzt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlichte Studie. Sie untersucht die Rolle der CO2-Entnahme aus der Luft am Beispiel der Energieerzeugung aus Biomasse, kombiniert mit der Abspaltung und Einlagerung von Kohlenstoff (Carbon Capture and Storage, CCS). Die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre kann unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten des Klimaschutzes senken, weil sie ein Ausgleich ist für die Emissionen, deren Verringerung am teuersten wäre. Sie kann aber keinesfalls den Großteil der nötigen Emissionsreduktionen ersetzen, so die Wissenschaftler. weiterlesen…

Klima-Zeppelin unterwegs nach Finnland

Zahlen und Daten zur Klimaforschung

Seit Mitte April fliegt der Zeppelin NT im Auftrag der Klimaforscher vom Jülicher Forschungszentrum von Friedrichshafen nach Nordeuropa. Ungefähr zwei Wochen wird er bis zum finnischen Flughafen Jämijärvi unterwegs sein, um rund um seinen Zielort Hyytiäla Messungen durchzuführen. Geplante Stopps sind in Mainz-Finthen, Hildesheim, Lübeck und der schwedische Flughafen Skavsta. Von dort wird der Zeppelin über den Bottnischen Meerbusen gegen Ende April nach Finnland fliegen. weiterlesen…

Fraunhofer ISE: Jahresbericht 2012

Auf dem Weg zur „umfassenden Modellierung des deutschen Energiesystems  zu vollständiger Versorgung aus erneuerbaren Quellen“

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hat seinen Jahresbericht 2012 vorgelegt. Das ISE setzt sich nach eigener Auskunft „für ein nachhaltiges, wirtschaftliches, sicheres und sozial gerechtes Energieversorgungssystem ein. Es schafft technische Voraussetzungen für eine effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung, sowohl in Industrie- als auch in Schwellenund Entwicklungsländern. Hierzu entwickelt das Institut Materialien, Komponenten, Systeme und Verfahren in insgesamt acht Geschäftsfeldern“. weiterlesen…

Klimaskeptiker und Verschwörungstheorien – neue Untersuchungen

Diskussionsbeitrag auf klimaretter.info – australische Studie

Solarify weist auf einen Diskussionsbeitrag der Seite klimaretter.info und eine neue Studie australischer Wissenschaftler über die psychologischen Motive der Klimaskeptiker hin. Michael Schwarz, Biologe, Experte für globale Umweltveränderungen und Blogger bei klimaretter.info greift die FDP scharf an. Obwohl inzwischen immer klarer werde, „dass das bisherige neoliberale Wirtschaftsmodell direkt in die Klimakatastrophe führt“, gebe es ein Interesse, „den ganzen Klimawandel als Unsinn, Schwindel oder kommunistische Verschwörung zu verteufeln.“ weiterlesen…

Wasserstoff aus Windenergie rückt weiter vor

DLR-Know-how für Power-to-Gas-Anlage von E.ON Hanse

Mit dem beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) weiterentwickelten PEM-Verfahren (Protonen-Austausch-Membran) kann Wasserstoff sehr viel flexibler und effizienter als bisher hergestellt werden. Mit dieser Technologie realisiert E.ON Hanse AG in Hamburg nun eine Power to Gas-Anlage, die Wasserstoff im Großmaßstab in ein Erdgasnetz einspeisen soll. Bereits im Januar hatte RWE ebenfalls einen Großversuch mit PEM angekündigt: „Wasserstoff aus Strom: RWE Power testet PEM“ – damals ging es um eine neue Testanlage im Innovationszentrum Kohle am Kraftwerk Niederaußem, das vom BMWi im Rahmen der Forschungsinitiative CO2RRECT gefördert wird. Siehe auch: Wasserstoff macht Karriere. weiterlesen…