Ernst Haage-Preis für Wissenschaftlerinnen…

…und einen Azubi
Erstmals im Rahmen einer Energieforschungskonferenz

Das Mülheimer Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) zeichnete am 04.12. 2015 zwei herausragende Wissenschaftlerinnen für wichtige Fortschritte im Bereich der chemischen Energiespeicherung mit dem Ernst Haage-Preis aus. Die Preisverleihung war zum ersten Mal in eine internationale Tagung zum Thema Energieforschung eingebettet. weiterlesen…

Auf dem Weg zu den schweren Elementen

Kurzlebige Cadmiumisotope in der „Falle“

Einem internationalen Wissenschaftlerteam ist es erstmals gelungen, die Bindungsenergien von Atomkernen der exotischen Cadmiumisotope 129Cd, 130Cd und 131Cd massenspektrometrisch zu bestimmen. Die kurzlebigen Teilchen mit Halbwertszeiten von lediglich Sekundenbruchteilen wurden am Ionenseparator ISOLDE des europäischen Forschungszentrum CERN hergestellt und mit einer Penningionenfalle bzw. einem Multireflexions-Flugzeitspektrometer vermessen, teilt die Universität Greifswald mit. weiterlesen…

Milliarden für Klimaschutz in Afrika

Neues Instrument der Klimafinanzierung soll Milliarden-Investition in saubere Energie für Afrika mobilisieren

Das Bundesumweltministerium will in Afrika mit einem neuen Instrument der Klimafinanzierung Investitionen in saubere Energien anstoßen. Dafür setzt das Ministerium eine Anschubfinanzierung von 30 Millionen Euro aus der Internationalen Klimaschutzinitiative ein. Diese soll dann über eine Absicherung von Währungsrisiken deutlich größere Investitionen – in Höhe von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar – mobilisieren. weiterlesen…

CO2-Emissionen müssen dreimal schneller sinken

Neuer Report zeigt: Europa braucht raschen Kohleausstieg

Nach einem aktuellen Report von Greenpeace und dem europäischen Climate Action Network (CAN) müssen Europas CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken dreimal schneller sinken als bisher, um die globale Erwärmung noch unter der wichtigen Marke von zwei Grad Celsius zu halten. Die 280 alternden EU-Kohlekraftwerke stießen im Jahr 2014 insgesamt 762 Millionen Tonnen CO2 aus, rund ein Fünftel (18 Prozent) der gesamten Treibhausgasemissionen. „Europa muss jetzt den schrittweisen Ausstieg aus der klimaschädlichen Kohle beschleunigen – hin zu 100 Prozent Erneuerbare Energien“, sagt Niklas Schinerl, Greenpeace-Energieexperte. „Die schädlichen Folgen für Klima und Gesundheit sind unübersehbar – während die sauberen Alternativen wie Wind und Sonne längst bereitstehen.“ weiterlesen…

Mehr Klimaschutz im Seeverkehr

Schiffs-Emissionen wachsen kontinuierlich und unreguliert

Der Schiffsverkehr ist bisher nicht in das EU-Emissionsziel eingebunden. Obwohl dessen Emissionen ständig wachsen, gibt es kein System, das die Höhe ihrer Treibhausgasemissionen reguliert. Das Öko-Institut beschäftigt sich seit Jahren damit, Klimaschutzmaßnahmen im Seeverkehr zu analysieren und forderte deshalb schon 2009 zum Weltklimagipfel COP15 in Kopenhagen, den Seeverkehr in internationale Abkommen einzubeziehen. Schon damals wurde in einer Studie gezeigt, dass Effizienzsteigerungen die Emissionen um 25 Prozent senken und gleichzeitig Kosten sparen können. weiterlesen…

COP21: Erster Vertragsentwurf steht

Aber noch 939*) eckige Klammern

Bei den Pariser Klimaverhandlungen COP21 haben sich die Delegierten aus 195 Ländern am Abend des 05.12.2015 auf einen ersten Entwurf für ein weltweites Klimaabkommen geeinigt. Frankreichs Vertreterin Laurence Tubiana sagte, damit gebe es eine „neue Grundlage“ für die am 07.12.2015 beginnenden Verhandlungen auf Ministerebene. Die noch offenen Punkte in 939 eckigen Klammern sollen bis zum 11.12.2015 die Umwelt- und Außenminister klären. weiterlesen…

Hintergrund vom Öko-Institut: Internationale Klimapolitik

Klimawandel – Politische Lösungen für globale Herausforderungen

Die Begrenzung des anthropogenen Klimawandels ist eine der, wenn nicht die größte, Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Tiefgreifende Änderungen in allen Ländern und wirtschaftlichen Sektoren sind nötig, wenn die schlimmsten Folgen vermieden werden sollen. Dazu muss sich die Staatengemeinschaft international auf ambitionierte Reduktionsziele einigt. Das Öko-Institut unterstützt Regierungen und Zivilgesellschaft bei der Entwicklung eines Klimaregimes. weiterlesen…

Hessen und Baden-Württemberg zeigen wie’s geht

Neuer Themencluster „Effizienz“ im AEE-Länderportal Föderal Erneuerbar macht Energieverbrauch in Ländern transparent

Die Verringerung des Energieverbrauchs und deren effiziente Verwendung sind zwei entscheidende Punkte der Energiewende. Ein sparsamer Energieeinsatz vereinfacht nicht nur das Einhalten der Klimagrenze, sondern sorgt auch für höhere Erneuerbare-Energien-Anteile. Um die Entwicklungen der Bundesländer in diesem Bereich transparenter zu machen, zeigt die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) daher in ihrem Bundesländerportal Föderal Erneuerbar in einem neuen Themencluster verschiedene Datensätze zur Energieeffizienz. Insbesondere Hessen und Baden-Württemberg zeigen eine vorbildliche Entwicklung beim Energieverbrauch, sowohl absolut als auch relativ zur Wirtschaftsleistung. weiterlesen…

Klimawandel: Überschwemmungen in Indien – El Niño?

DLR-Radarsatellit liefert Bilder für Katastrophenhilfe

„Pünktlich“ zur COP21 haben die stärksten Regenfälle seit Jahrzehnten die schon vier Wochen dauernden Überschwemmungen im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu weiter verschärft. Die Seen haben bereits einen hohen Wasserstand und können kein weiteres Wasser aufnehmen. Aus diesem Grund hat die Indische Weltraumagentur ISRO (Indian Space Research Organisation) die sogenannte Aktivierung der International Charter on Space and Major Disasters ausgelöst und um Hilfe gebeten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt nach diesem Hilferuf der indischen Regierung die Rettungskräfte vor Ort mit Bildern des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X. weiterlesen…

Vermeidung von Lachgas-Emissionen

Deutschland startet Initiative zur weltweiten Vermeidung von Lachgas-Emissionen

Mit einer neuen Initiative will Deutschland die bei der Gewinnung von Salpetersäure anfallenden Lachgas-Emissionen bis 2020 weltweit stoppen. Salpetersäure ist eine Stickstoffverbindung, die auf der ganzen Welt zur Produktion von Düngemitteln verwendet wird. Die Initiative wird am Rande der Weltklimakonferenz vorgestellt und ist offen für weitere Mitstreiter. weiterlesen…