Klimawandel beschert Fischerei Milliarden-Verluste

Fischereiwirtschaft drohen weltweit jährlich bis zu 36 Milliarden Euro Verluste – Infoplattform zu Auswirkungen des Klimawandels um Fischereiaspekte ergänzt

Wenn sich die Erdatmosphäre bis 2050 um 2 °C über das vorindustrielle Niveau hinaus erwärmt, was kaum vermeidbar erscheint, ist mit jährlichen Gesamtverlusten bei den weltweiten Fischfängen im Wert von 15 bis 36 Milliarden Euro zu rechnen. Das geht aus dem letzten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC; Intergovernmental Panel on Climate Change) hervor. Wissenschaftler fürchten, dass die Überschreitung der Zwei-Grad-Grenze kaum mehr zu vermeiden ist, selbst wenn die Treibhausgas-Emissionen weltweit völlig eingestellt werden könnten. weiterlesen…

Nasa-Forscher: Meeresspiegel steigen gefährlich an

Mindestens ein Meter unvermeidlich

Die US-Weltraumbehörde fürchtet laut ZEIT-Online (und vielen weiteren Medien), dass die Meeresspiegel innerhalb der nächsten 200 Jahre um einen Meter steigen werden – andere Veröffentlichungen sprechen von 90 Zentimetern, allerdings ohne Zeitangabe. weiterlesen…

Energetisches Sanieren richtig gemacht lohnt sich

Die Deutsche Energieagentur empfiehlt, bei Beratung und Umsetzung auf Qualität zu setzen

Die warme Jahreszeit eignet sich hervorragend, um das Haus mit verschiedenen Effizienzmaßnahmen für den Winter zu rüsten. Aber Vorsicht ist geboten: Nur wer seine Sanierungsmaßnahmen fachgerecht plant und umsetzt, profitiert anschließend von Energieeinsparungen und mehr Wohnkomfort. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) rät daher Sanierungswilligen zu einer qualifizierten Beratung und fachgerechten Umsetzung – so jüngst in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

Die spinnen, die Briten!

Europäische Energieunion in Gefahr

Kommentar mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin – Der Beitrag gibt die Meinung der Autorin wieder.

Europa beschließt die „Energieunion“, will also die Energie­versorgungssicherheit, den Klimaschutz und den effizienten Umgang mit Energie gemeinsam umsetzen. Gemeinsame Ziele beim Ausbau erneuerbarer Energien, der effiziente und bezahlbare Einsatz von Energie und der Schutz des Klimas sollen dabei helfen, die europäische Energiewende gemeinsam zu verwirklichen. Letztendlich kann die Energieversorgung in Europa über eine Reduktion der Energie-Importabhängigkeit sowohl durch eine Stärkung der heimischen Energieversorgung, eine Diversifikation der Energiebezüge und einen effizienten und optimierten Einsatz der Energie-Infrastruktur und strategischer Speicher gesichert werden. Die Energieunion soll als Grundstein dienen und als Treiber einer Europäischen Energiewende genutzt werden. weiterlesen…

Verfassungsbeschwerde gegen EEG 2014

Brandenburger Landwirt klagt wegen Grundrechtsverletzung durch fehlende Übergangsvorschriften für baurechtlich genehmigte Biogasanlagen

Mit der Novellierung des EEG 2014 verletzt der Gesetzgeber den Gleichheitsgrundsatz aus dem Grundgesetz mit dem EEG 2014, so dass Landwirten nur noch der Weg zum Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe übrig bleibt – so eine Presseerklärung des Vereins Nachhaltige Energien e.V.. Ein Landwirt aus Brandenburg hat daher jetzt Verfassungsbeschwerde eingereicht. Unterstützt wird er dabei vom Verein Nachhaltige Energien. weiterlesen…

Fracking-Firma gibt auf

PRD Energy zieht sich aus Schleswig-Holstein zurück

Wegen immer neuer Verzögerungen durch Widerstand von Gemeinden und Bevölkerung sowie Problemen mit Regulierungsbehörden zieht sich der Energiekonzern PRD Energy Inc. ganz aus Deutschland zurück. Die kanadische Firma gibt alle Aufsuchungserlaubnisse in Schleswig-Holstein zurück. Betroffen ist z.B. im Kreis Plön das Bewilligungsfeld Prasdorf, wo die Kanadier mittels Fracking nach Erdgas und -öl suchen wollten. weiterlesen…

Windgeneratoren contra Tourismus?

Studie zum Einfluss von Windkraftanlagen auf Tourismus in Deutschland: Überschaubare Effekte

Wissenschaftler des Instituts für Wirtschafts- und Kulturgeographie an der Leibniz Universität haben in einer Studie mit dem nostalgischen Titel „Gone with the wind? The impact of wind turbines on tourism demand“ („Vom Winde verweht – der Einfluss von Windgeneratoren auf die touristische Nachfrage“) mögliche Konflikte zwischen Windenergieanlagen und Attraktivität touristischer Regionen untersucht. Landstriche mit vielen Windturbinen gelten gemeinhin als nicht besonders attraktiv für den Tourismus. Kritiker reden gar von „Verspargelung der Landschaft“. Bisherige Studien deuten auf einen negativen Zusammenhang zwischen Windenergie und touristischer Nachfrage hin. Allerdings basieren alle Studien auf Stichprobenerhebungen, die lediglich für bestimmte Regionen und Zielgruppen repräsentativ und aussagekräftig sind. weiterlesen…

Deutschlands älteste PV-Großanlage wird saniert

Teil der Photovoltaikgeschichte

Als drittgrößtes Eiland der nordfriesischen Inselgruppe – sieben Kilometer Länge und sechs Kilometer Breite – ist Pellworm, Heimat von knapp 1.200 Einwohnern. Die teilen neben der Liebe zu ihrer Insel eine weitere gemeinsame Leidenschaft – die Begeisterung für Erneuerbare Energien. Bereits 1983 wurde auf Pellworm die erste PV-Großanlage Deutschlands mit einer Gesamtleistung von damals 300 kWp errichtet. Jetzt saniert MaxSolar. weiterlesen…

IW Köln: Energiewende kostet 2015 28 Milliarden

Kommentar von Sandra Enkhardt – mit freundlicher Genehmigung von

„Energiewende kostet Stromkunden 28 Milliarden Euro“ titelte die Zeitungs-Kassandra „Handelsblatt“ und fuhr fort, die Energiewende komme die deutschen Stromkunden immer teurer zu stehen. Das „zeigen neue Berechnungen. Die Branche schlägt angesichts der jüngsten Prognosen Alarm.“ Ein Durchschnittshaushalt zahle 270 Euro im Jahr für die Umsetzung der Energiewende (das sind € 22.50 im Monat – manche geben mehr fürs Rauchen aus). Das – immerhin -„arbeitgebernahe“ (Handelsblatt) Institut der deutschen Wirtschaft (IW) habe die angeblichen Horrorzahlen „für das Handelsblatt“ ausgerechnet. Ein konservativer Koalitionspolitiker warnt denn auch düster: „Die Folgen der Energiewende entwickeln sich zu einem bedrohlichen Standortnachteil, der Investoren abschreckt und Arbeitsplätze kostet“. weiterlesen…

BSW-Solar mit zwei Erfolgszahlen

30 Prozent mehr Solarwärmeanträge – 35 Prozent mehr Solarstromspeicher

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verzeichnet in diesem Sommer ein deutlich gestiegenes Interesse nach Solarwärmeanlagen. Nach aktuellen Zahlen stieg die Zahl der Förderanträge im den Monaten Juni und Juli gegenüber dem Vorjahr um knapp 30 Prozent auf 5.412 Anträge. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres hat die KfW gut 35 Prozent mehr Solarstromspeicher gefördert als im Vorjahreszeitraum. Seit der Initiierung durch die Bundesregierung im Jahr 2013 wurden durch das Marktanreizprogramm bereits weit über 12.000 Batteriespeicher installiert. Diese Zahlen veröffentlichte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in zwei Pressemitteilungen (1 + 2). weiterlesen…