„Kein Bestandteil des Planeten davon unberührt“

Warschauer Communiqué zum Klimawandel in Europa

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Polnische Akademie der Wissenschaften (PAN) haben am 23.05.2023 gemeinsam das „Warschauer Communiqué zum Klimawandel in Europa“ veröffentlicht. Die Publikation ist Ergebnis der ersten Europäischen Klimakonferenz (European Climate Conference) mit 90 Expertinnen und Experten aus 45 europäischen und eurasischen Ländern, die beide Wissenschaftsakademien am 15. und 16. Mai 2023 gemeinsam in Warschau veranstaltet hatten. Schwerpunkt des Treffens waren regionale Ausprägungen des Klimawandels. weiterlesen…

Memo-Bombe von Shell Bestandteil neuer Gerichtsakte

Schon 1989 wurde Vorwurf des Klimabetrugs erhoben

Das Dokument, in dem davor gewarnt wird, dass sich die Zivilisation als „zerbrechliche Sache“ erweisen könnte, wird zur Untermauerung einer Klage des District of Columbia gegen Big Oil verwendet, schreibt Matthew Green am 13.04.2023 im Portal DeSmog. Im Oktober 1989 schrieben Shell-Forscher einen vertraulichen Bericht, in dem sie davor warnten, dass klimabedingte Migrationswellen bald die Grenzen der Vereinigten Staaten, der Sowjetunion, Europas und Australiens überschwemmen könnten. „Es würde zu zahlreichen Konflikten kommen“, hieß es in dem Dokument. „Die Zivilisation könnte sich als zerbrechlich erweisen.“ weiterlesen…

Europäisches Remanufacturing-Netzwerk Rückgrat der Kreislaufwirtschaft

Zunehmend wichtiger Aspekt künftiger Fertigungsindustrie – 90 Mrd. € EU-Marktpotenzial bis 2030

Remanufacturing ermöglicht es Unternehmen, sich strategisch in der Nähe ihrer Kunden zu positionieren und gleichzeitig wirtschaftliche und ökologische Einsparungen zu erzielen. Das Europäische Remanufacturing-Netzwerk ERN unterstützt bestehende Wiederaufbereitungsunternehmen bei der Verbesserung ihrer Arbeitsabläufe und ermutigt neue Unternehmen, sich der Wiederaufbereitung zuzuwenden. weiterlesen…

Neue Ökodesign-Verordnung, kritische Rohstoffe und langfristige Wettbewerbsfähigkeit

EU-Wettbewerbsfähigkeitsrat stellt Weichen für nachhaltige Transformation und Resilienz im Sinne der Kreislaufwirtschaft

BMWK-Staatssekretär Sven Giegold war am 22.05.2023 als Vertreter der Bundesregierung beim EU-Wettbewerbsfähigkeitsrat in Brüssel. Auf der Tagesordnung standen wegweisende, für die erfolgreiche grüne Transformation sowie die Stärkung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der EU-Unternehmen wesentliche EU-Vorhaben. Wenig mehr als ein Jahr, nachdem die EU-Kommission den Vorschlag für eine neue Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (Ecodesign for sustainable products Regulation, kurz: ESPR) vorgelegt hat, haben die Ministerinnen und Minister der EU dazu eine Allgemeine Ausrichtung angenommen. weiterlesen…

Besser als neu

Remanufacturing als neuer DIN-Standard

Gebrauchte Geräte identifizieren, inspizieren, zerlegen, die Komponenten reinigen, aufarbeiten, Teile bei Bedarf ersetzen und das neu montierte Produkt testen und wieder nutzen: Remanufacturing (zu Deutsch: Refabrikation oder Aufarbeitung) wird in verschiedensten Industrien bereits erfolgreich genutzt. Die Wiederaufarbeitung gebrauchter Produkte spart Rohstoffe und Kosten – bei mindestens gleicher Qualität. Ein neuer DIN-Standard erhöht das Potenzial des Remanufacturings. weiterlesen…

EU-Parlament diskutiert Erstzugriffsrechte auf Rezyklate

BDE strikt gegen Markt- und Wettbewerbsbeschränkungen

Der BDE – Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft erteilt den Überlegungen im Europäischen Parlament zu einem Erstzugriffsrecht auf Kunststoffrezyklate eine klare Absage und warnt vor einer drohenden Monopolbildung. weiterlesen…

Schluss mit Plastikmüll

WWF-Untersuchungen zeigen, was sofort nötig und machbar ist

Wir leben in einer Welt, die sich gefährlich an Plastik gewöhnt hat. Der Plastikmüll nicht nur in unseren Meeren wird sich in den kommenden Jahren zu vervielfachen. Deshalb ist die Entscheidung der UN eine historische, sie wolle global gegen die Plastikflut vorgehen. Nun müssen wirksame Taten folgen. Etliche Plastikprodukte können und sollten sofort flächendeckend abgeschafft und verboten werden. Der WWF hat am 15.05.2023 konkrete Vorschläge veröffentlicht. weiterlesen…

„Techno-Signaturen“ – künstliche Signale als Hinweise

Auf der Suche nach außerirdischer Intelligenz

Mobilfunktürme sind zwar relativ neue, aber zunehmende Beiträge zur Funkabstrahlung des Planeten Erde. Die Atronomen und Physiker N. Heeralall-Issur, Ramiro C. Saide und M. A. Garrett aus Mauritius und Manchester untersuchten in ihrer jüngsten, in den Monthly Notices of the Royal Astronomical Society unter dem Titel „Simulation of the Earth’s radio-leakage from mobile towers as seen from selected nearby stellar systems“ publizierten Arbeit den Gesamtbeitrag von Mobilfunktürmen zum Leckagebudget der Erde, wie er sich aus einer Auswahl verschiedener nahe gelegener Sternsysteme ergibt. weiterlesen…

Plastikhersteller müssen künftig in Einwegkunststofffonds einzahlen

Umweltbundesamt errichtet digitale Plattform DIVID zum 1. Januar 2024

Das neue Einwegkunststofffondsgesetz verpflichtet Herstellerinnen und Hersteller die Kosten für in Straßen oder Parks anfallende Abfälle von Einwegkunststoffprodukten zu tragen. Die Unternehmen zahlen dazu eine Abgabe in den Einwegkunststofffonds, der am Umweltbundesamt (UBA) angesiedelt ist und über die digitale Plattform DIVID verwaltet wird. Die Plattform ermöglicht dem UBA eine digitale Abwicklung aller Registrierungen und Einzahlungen abgabepflichtiger Herstellerinnen und Hersteller sowie die Ausschüttung der Mittel insbesondere an Städte oder Gemeinden. (Foto: Der Einwegkunststofffonds soll dabei helfen, dass weniger Müll in der Umwelt landet. – Foto © Jonas Stoll, UBA) weiterlesen…

Zehn Millionen Module pro Jahr

Größte europäische Modul-Fabrik entsteht in Ostfrankreich bei Saargemünd

Jährlich bis zu zehn Millionen Module soll eine neue PV-Gigafabrik im ostfranzösischen Hambach bei Saargemünd produzieren. Geplant sind Investitionen von mehr als 700 Millionen Euro, rund 1.700 Arbeitsplätze sollen in der Grenzregion entstehen. Die neue Produktionsstätte soll Europas Solarkapazitäten erweitern, um die Energiesicherheit des Kontinents zu gewährleisten. Wie das Unternehmen Holosolis am 15.05.2023 mitteilte, könnte mit den neuen Modulen der Energiebedarf von einer Million europäischer Haushalte gedeckt werden. Holosolis ist eine Unternehmensgründung, die über das Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT) unterstützt wird. weiterlesen…