Latif neuer DKK-Vorstandsvorsitzender

GEOMAR-Chef tritt an der Spitze des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) die Nachfolge von Professor Jochem Marotzke an

Der Leiter des GEOMAR-Forschungsbereichs „Ozeanzirkulation und Klimadynamik“, Mojib Latif, ist am 07.05.2015 von der Mitgliederversammlung des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK) einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Verbandes gewählt worden. Latif war vorher bereits Mitglied des DKK-Vorstands. Als Mitautor von zwei Berichten des Weltklimarates (IPCC) zählt er zu den führenden Klimaforschern und Meteorologen in Deutschland. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Sverdrup Gold Medal der American Meteorological Society, mit dem Max-Planck Preis für Öffentliche Wissenschaft und dem DUH-Umwelt-Medienpreis. weiterlesen…

Jahresbericht 2014 der Bundesnetzagentur – Energie

Homann: „Verbraucher steht im Mittelpunkt“

Die  Bundesnetzagentur teilt anlässlich der Vorstellung ihres Jahresberichts 2014 mit: „Moderne Infrastrukturen sind die Lebensadern unserer Industriegesellschaft. Sie sind Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes und für das Wohlergehen der Menschen. Der Bericht gibt einen umfangreichen Überblick über die Entwicklung der durch die Bundesnetzagentur regulierten Märkte. Infrastrukturinvestitionen attraktiv machen, nachhaltigen Wettbewerb fördern und konsequenten Verbraucherschutz gewährleisten – das bleibt das Zieldreieck der Arbeit der Bundesnetzagentur.“  Solarify dokumentiert das Kapitel Energie. weiterlesen…

Bundesrat: Fracking und Reaktionen

Länder wollen Frackingregeln weiter verschärfen

Der Bundesrat setzt sich für weitere Verschärfungen beim Fracking ein. In seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung spricht er sich dafür aus, das wasserrechtliche Verbot des Frackings in bestimmten Gebieten unabhängig von der Tiefe des Einsatzes zu verankern. Zudem sollen entsprechende Vorhaben ergänzend zu den im Wasserrecht vorgesehenen Regelungen auch im Bergrecht verboten werden. Frackingmaßnahmen in Vorranggebieten für die Trinkwassergewinnung und Einzugsgebieten von Mineralwasservorkommen müssten bundesrechtlich ausgeschlossen werden. weiterlesen…

Crailsheim gewinnt Stadtwerke-Award 2015

Zweiter EQOO von EWE, dritter EAM

Für das zukunftsorientierte Projekt zur Solarwärmeversorgung eines Wohngebietes erhielten die Stadtwerke Crailsheim den Stadtwerke-Award 2015. Auf Platz zwei die EWE VERTRIEB GmbH aus Oldenburg mit ihrem White-Label-Konzept EQOO Hausspeichersystem (Solarify berichtete). Auf den dritten Platz kam die EAM GmbH & Co. KG aus Kassel für die regenerative Beheizung von Gasdruckregelanlagen – und den diesjährigen Sonderpreis gewannen die Osterholzer Stadtwerke GmbH & Co. KG für ihr innovatives branchenübergreifendes Kooperationsmodell. weiterlesen…

Hendricks: Fracking regeln

Bundestagsrede zur Gesetzes-Einbringung

Am 07.05.2015 brachte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks für de Bundesregierung im Deutschen Bundestag in Berlin mit einer Rede den Gesetzesentwurf zur Änderung wasser- und naturschutzrechtlicher Vorschriften zur Untersagung und zur Risikominimierung bei den Verfahren der Fracking-Technologie ein. Solarify dokumentiert den Wortlaut und hat Zwischentitel eingefügt. weiterlesen…

Globale Versicherung gegen Klimaschäden

RNE: Deutschland als Befürworter

Eine der großen Fragen der nächsten Klimaverhandlung bis zur COP21 wird sein, wie Entwicklungsländer in ihren Bemühungen unterstützt werden können, sich an den Klimawandel anzupassen. Seit Jahren sind dabei Versicherungen im Gespräch, die den betroffenen Menschen in diesen Ländern helfen sollen. Deutschland macht dies zum Thema des nächsten G7-Treffens in Elmau und stellt Geld für eine Anschubfinanzierung bereit. weiterlesen…

Französische Kommunen pro EE

Hans-Josef Fell berichtet von Bürgermeister-Konferenz in Aquitanien

SELAQ, das Treffen von hunderten Bürgermeistern aus der Region Aquitanien in der Metropole Bordeaux stand dieses Jahr unter dem Eindruck der bevorstehenden kommunalen Gebietsreform, dem Suchen nach ökonomischer Entwicklung zur Überwindung der großen französischen Arbeitslosigkeit und dem Aufbruch zu Erneuerbaren Energien. weiterlesen…

Erste Erdverkabelung noch 2015 fertig

Bundesnetzagentur übererfüllt gesetzliche Pflichten

In der Information der Öffentlichkeit über neue Leitungsprojekte im Höchstspannungs-Übertragungsbereich geht die Bundesnetzagentur nach Angaben der Bundesregierung über ihre gesetzlichen Pflichten hinaus. Die Regierung erklärt das in ihrer Antwort (18/4760) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/4465) nach der Bürgerbeteiligung und der Erdverkabelung beim Stromnetzausbau. So werde von der Bundesnetzagentur auf ihrer Website über das gesamte Verfahren des Netzausbaus, den aktuellen Stand der Vorhaben und anstehende eigene Veranstaltungen informiert. Hinweise gebe es auch auf Twitter. In You Tube-Videos würden Verfahrensschritte erklärt und aktuelle Informationen zum Beispiel über das Erdverkabelungsprojekt in Raesfeld (Münsterland) gegeben. weiterlesen…

„Wir brauchen keine neuen fossilen Energiequellen…“

„…die Zukunft gehört den Erneuerbaren“

Das sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sogar unter Teil-Beifall der Grünen-Fraktion am 07.05.2015 im Deutschen Bundestag, als sie den Gesetzentwurf zum Fracking vorstellte. Gleichwohl bedürfe es eines Getzes zur Regelung des Verfahrens. Grünen-Sprecher Oliver Krischer spießte das auf und fragte, warum denn ein Gesetz für einen Energieträger, den man nicht brauche. Die Linken-Abgeordnete Eva Bulling-Schröter lehnte das „Fracking-Erlaubnis-Gesetz“ im „Interesse des Gemeinwohls“ ab. Joachim Pfeiffer (Unionsfraktion) brach eine Lanze für das Fracking. Solarify dokumentiert mit großem Link-Katalog. weiterlesen…

Fliegende Autos?

PAV – neues Modell für die Mobilität der Zukunft

Der Individualverkehr könnte sich bald auf die Luft ausdehnen. Hoch über den Straßen sind die Wege flexibel und Reisende kommen staufrei schneller ans Ziel. Ein Auto, das fliegt? Wie kann es verkehrstauglich werden? Hinter dem, was wie eine Utopie zwischen Science und Fiction klingt, verbergen sich ernsthafte Fragen zum Verkehr von morgen, die sich Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen gestellt haben. Zusammen mit anderen Forschungspartnern simulierten sie einen Mini-Helikopter, der für jedermann wie ein Auto leicht zu steuern ist – das aber in der Luft. Dabei entwickelten sie ganz neue Technologien für das Problem von Mensch-Maschine-Schnittstellen und Automatisierungsprozessen. weiterlesen…