Braunkohle konterkariert Klimaschutzerfolge

Braunkohle sorgt für hohen CO2-Ausstoß auch in Ländern mit viel Erneuerbaren Energien

Die deutschen Bundesländer sind beim Thema Klimaschutz insgesamt sehr erfolgreich: Seit 1990 konnten alle Länder ihren energiebedingten Treibhausgasausstoß deutlich reduzieren, wobei besonders die neuen Länder und Schleswig-Holstein große Beiträge geliefert haben. Das deutsche Treibhausgaskonto wird dabei von der Energiewirtschaft in den einzelnen Bundesländern in sehr unterschied­lichem Maße belastet: Beim Blick auf die heutigen energiebedingten CO2-Emissionen wird deutlich, dass insbesondere in Braunkohleländern weiterhin viel Treibhausgas zur Stromproduktion ausgestoßen wird, obgleich mehrere dieser Länder zugleich führend sind beim Ausbau Erneuerbarer Energien, hat die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) herausgefunden.. weiterlesen…

Bodenradar entschlüsselt Schnee-Schmelzprozesse

Klima: Was hat schmelzender Schnee in den Schweizer Bergen mit Grönland zu tun?

„Eigentlich nichts. Dann aber doch wieder viel“, schreibt im AWI-Eisblog. Denn das Schmelzen der saisonalen Schneedecke sei „ein wichtiger Teil des Jahreszyklus in den Bergen, weil dann wieder flüssiges Wasser in größeren Mengen zur Verfügung steht“. Gleichzeitig drohe in der Schmelzsaison aber auch stärker die Gefahr sogenannter Nassschneelawinen. Mit einer neuen Methode können diese Prozesse besser beobachtet werden. weiterlesen…

Wie weit sind wir mit der Energiewende?

…fragt die neue Ausgabe der Helmholtz Perspektiven

Deutschland scheint bei der Energiewende auf einem guten Weg: Bereits 27 Prozent unseres Strombedarfs decken erneuerbare Energiequellen, die Freisetzung von CO2 ist im Vergleich zu 1990 um 27 Prozent zurückgegangen. Doch die bisherigen Erfolge waren vergleichsweise einfach zu erzielen, die nächsten Schritte werden schwieriger. weiterlesen…

Österreich entkoppelt Energieverbrauch und Wachstum

Verbrauch gesunken – mehr EE produziert – aber gesamtwirtschaftlich magere EU-Prognose

Die im Auftrag des Wiener Wissenschafts- und Wirtschaftsministeriums und des Umweltministeriums von der Statistik Austria erarbeitete vorläufige Energiebilanz für 2014 zeigt mehrere positive Trends, so das Ministerium. Der Endenergieverbrauch ist um vier Prozent auf rund 1.074 PJ gesunken. Zugleich ist die Stromproduktion aus Windkraft und Photovoltaik um 23 Prozent gestiegen. Bereits 69 Prozent des verbrauchten Stroms wird aus erneuerbaren Energieträgern erzeugt. Expertenschätzungen gehen auf Basis der vorläufigen Zahlen davon aus, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch gemäß EU-Richtlinie um etwa einen Prozentpunkt gestiegen ist und bei rund 33,5 Prozent liegt. weiterlesen…

Energieeffizienzfonds als ergänzendes Finanzierungsmodell?

Energetische Gebäudesanierung

Um die Rate der energetischen Sanierung von Wohngebäuden zu erhöhen, sollte auch über innovative Finanzierungslösungen nachgedacht werden. So könnten zögerliche Immobilieneigentümer möglicherweise über einen Fonds gewonnen werden, der ihnen die Risiken der Investition abnimmt und sich aus den Gewinnen der Energieeinsparungen refinanziert. Die Prüfung derartiger Finanzierungsoptionen schlägt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer aktuellen Studie vor. weiterlesen…

Studie: Kohle-Notbremse spart 70 Mio t Kohlendioxid

Greenpeace: Strompreise kaum berührt – Gaskraftwerke könnten wieder Gewinn erwirtschaften

Die Bundesregierung kann 36 der ältesten Kohlekraftwerke sofort abschalten und dabei weiterhin eine sichere Stromversorgung garantieren. Deutschland würde mit diesem Schritt 70 Millionen Tonnen CO2 einsparen, seine Klimaziele erreichen und den Strommarkt stärken. Das ist das Ergebnis der Studie „Auswirkungen eines partiellen Kohleausstiegs“ von Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace. weiterlesen…

Zwei-Grad-Grenze nicht zu halten

Oliver Geden (SWP): Klimawissenschaft muss unabhängig bleiben

Als der US-Wirtschaftsprofessor William Nordhaus 1977 eine Grafik mit einer als „Zwei-Grad-Grenze“ bezeichneten Linie veröffentlichte, konnte er nicht ahnen, welch steile Karriere seine Wortschöpfung machen würde. 2010 machte sich COP16, der ansonsten enttäuschende Klimagipfel von Cancún, die zwei Grad zu eigen, im deutschen Sprachraum vielfach zum „Zwei-Grad-Ziel“ umgedeutet. Oliver Geden von der Stiftung Wissenschaft und Politik stellte jetzt in nature klar, dass die Grenze überschritten werde, und die Klimawissenschaft mit schleichender Aufgabe der Unabhängigkeit ihre Reputation aufs Spiel setze. weiterlesen…

Jetzt auch in Deutschland:

Horizontale PV schon bald Wirklichkeit?

Nach den USA und den Niederlanden nun auch in Deutschland: Solarstraßen. Straßen und Parkplätze könnten mit eigens entwickelten und untereinander verbundenen, horizontalen PV-Modulen belegt werden. In Deutschland kämen 650.000 Kilometer Straßen mit einer horizontalen Fläche von rund 1.400 km2 für liegende Module in Frage – sagt Donald Müller-Judex aus Herrsching am Ammersee. Würden diese Flächen genutzt, ist der Gründer des oberbayrischen StartUps Solmove überzeugt, könnten damit 20 Millionen Autos mit Strom fahren und die Klimaziele erreicht werden. “Wir wollen Straßen in Solarkraftwerke verwandeln”, sagt der Ingenieur, “und damit der Photovoltaik ganz neue Flächen erschließen”. weiterlesen…

Berlins Klimabilanz deutlich verschlechtert

Berlin emittierte 2013 mehr CO2 als 2011 – aber Rückgang gegenüber 1990

Weil der Flugverkehr trotz BER-Desasters explodiert, das Dienstleistungsgewerbe boomt, aber vergleichsweise wenig erneuerbare Energiequellen aufgetan werden, hat sich die Klimabilanz der Hauptstadt deutlich verschlechtert – berichtet der RBB. Der CO2-Ausstoß stieg in einem Jahr um fast fünf Prozent. weiterlesen…