Erster globaler Divestment-Tag

Aufruf: Nicht mehr in „unburnable carbon“ investieren!

Am 13. und 14.02.2015 hat die Nichtregierungsorganisation 350.org zum ersten globalen Divestment-Tag aufgerufen. „Divestment“ bedeutet das Gegenteil von „Investment“: Unternehmen und Finanziers werden aufgefordert, nicht mehr in Firmen zu investieren, die mit fossilen Energien Geld verdienen, denn 350.org weist darauf hin, „dass fossile Brennstoffe, wie z.B. Kohle, in die Geschichtsbücher gehören und die Zukunft in den erneuerbaren Energiequellen liegt“. weiterlesen…

Carbon Divestment: Mittel gegen Erderwärmung und die nächste Finanzblase

Global Carbon Divestment Day – oder was wir gegen den Klimawandel tun können
Mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Bütikofer

Man muss kein Mathematiker sein, um die ökonomische Dramatik zu verstehen, die sich in den folgenden Zahlen ausdrückt: Wenn die Menschheit die Erderwärmung auf +2 Grad Celsius begrenzen will, dürfen bis 2050 nur noch 565 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Das heißt, ein Großteil der fossilen Reserven müssen als „unburnable carbons“ im Boden bleiben. Und: Investitionen in fossile Konzerne müssen unterbleiben: Divestment statt Investment. weiterlesen…

Luftqualität 2014: Stickstoffdioxid wird Schadstoff Nummer eins

Holzheizungen verursachen mehr Feinstaub als Straßenverkehr

Die Luftschadstoffe Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon gefährdeten auch 2014 die Gesundheit der Menschen in Deutschland. Das belegen vorläufige Auswertungen des Umweltbundesamtes (UBA) von mehr als 500 Messstationen. Besonders kritisch: Stickstoffdioxid vor allem aus KFZ-Abgasen entwickelt sich zum Schadstoff Nummer eins – erneut lagen an mehr als der Hälfte der Messstationen an stark befahrenen Straßen die Jahresmittelwerte über dem Grenzwert von 40 µg/m³. Beim Feinstaub zählt 2014 zu den Jahren mit den niedrigsten Werten. weiterlesen…

Verbände: Nein zu Fracking

VKU fordert Wasserschutzgesetz

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) forderte von der Bundesregierung anlässlich der Verbändeanhörung am 12.02.2015 im Bundespresseamt in Berlin zu deren Fracking-Gesetzespaket, den Einsatz der Fracking-Technologie in Deutschland nicht zuzulassen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hält den von den Bundesministern Hendricks und Gabriel vorgelegten Gesetzentwurf zum Fracking für rechtsstaatlich fragwürdig und forderte ein umfassendes Fracking-Verbot. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) erlangte klare gesetzliche Regeln fürs Fracking, die geplanten Regelungen müssten das Trinkwasser und seine Ressourcen vor den Risiken des Frackings umfassend schützen. weiterlesen…

Die Turbo-Elektrode

Wasserstoff effizienter gewinnen

Um Energie zu speichern und Treibstoffe zu gewinnen, kann man Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufspalten. Forscher um Bernhard Klötzer vom Institut für Physikalische Chemie der Universität Innsbruck haben gemeinsam mit Kollegen an der TU Wien nun in Berlin überraschende Effekte entdeckt, die eine deutlich effizientere Hochtemperatur-Elektrolyse in einer Festoxid-Zelle ermöglichen. weiterlesen…

Anhörung zu Fracking-Regelungspaket

Großes Interesse der Verbände und Länder 

Die Bundesministerien für Wirtschaft und das für Umwelt haben am 11. und 12.02.2015 Länder- und Verbändeanhörungen zu dem Regelungspaket zum Umgang mit der so genannten Fracking-Technologie abgehalten. Dabei haben sich die Bundesländer und fast 50 Verbände zu den Ende letzten Jahres veröffentlichten Gesetz- und Verordnungsentwürfen geäußert – so eine gemeinsame Pressemitteilung. weiterlesen…

Nachrichten aus der Solarindustrie

BMZ erweitert Batteriefertigung massiv

Adani Enterprises Ltd. hat laut eigener Mitteilung mit der Regierung des indischen Bundesstaates Rajasthan den Bau von Solarprojekten mit 10 GW Leistung vereinbart. Dazu werde ein Joint Venture mit der staatlichen Rajasthan Renewable Energy Corp. Ltd. gegründet. Das Unternehmen werde auch Fabriken zur PV-Produktion bauen. Erst vor einem Monat hatte Adani Enterprises nach eigenen Angaben mit der amerikanischen Sunedison Inc. eine Vereinbarung über den Bau einer integrierten Solarfabrik im Bundesstaat Gujarat mit einer Investitionssumme von 3,5 Milliarden Euro unterzeichnet. weiterlesen…

Apple investiert 750 Mio. Euro in First-Solar-PV-Park

Bisher größter Abnahmevertrag: 25 Jahre lang 130 MW

Der US-Elektronikriese Apple Inc. will 25 Jahre lang 130 MW Solarstrom aus einem insgesamt 280 Megawatt großen PV-Kraftwerk von First Solar beziehen und bezahlt dafür 750 Millionen Euro. Der Bau des „California Flats Solar“-Projekts in Monterey County im US-Bundesstaat Kalifornien soll Mitte des Jahres beginnen. Es sei der größte Vertrag mit einem gewerblichen Abnehmer für Solarstrom, den es bislang gegeben habe, hieß es bei First Solar. weiterlesen…

Kleinwind: „Kombination ist der Schlüssel“

Goldbeck Solar setzt auf Kombination von Photovoltaik und Kleinwindkraft

„Kombination ist der Schlüssel“ überschreibt Goldbeck Solar seine Pressemitteilung, in der die Installation einer Kleinwindenergie-Anlage im Dezember 2014 auf dem Parkhausdach des Unternehmenssitzes in Hirschberg veröffentlicht wird. Die Anlage soll die Absicht des Solar-Unternehmens symbolisieren, als weiteres Puzzleteil für eine energetische Gesamtlösung künftig auch Kleinwind-Anlagen anzubieten. weiterlesen…

Strom-zu-Gas-Anlage der Thüga-Gruppe übertrifft Erwartungen

Erste Ergebnisse des Belastungstests: Gesamtwirkungsgrad mehr als 70 Prozent

„Unsere Strom zu Gas-Anlage hat die Erwartungen beim Wirkungsgrad übertroffen“, so Michael Riechel, Sprecher des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft über die ersten Ergebnisse eines umfassenden Belastungstests am 11.02.2015. Im relevanten Lastbereich zwischen 50 und circa 325 Kilowatt erreicht die Gesamtanlage – von der Stromentnahme bis zur Gaseinspeisung – einen Wirkungsgrad bis 77 Prozent, bezogen auf den Brennwert.
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