Neues von Hybrid-Perowskiten

Lichtreflexionen auf Rekombinationsmechanismen in Solarzellenmaterialien

Hybrid-Perowskite sind spektakulär effiziente Materialien für die Photovoltaik. Nur wenige Jahre nach der Herstellung der ersten Solarzellen haben sie bereits einen Solarwirkungsgrad von mehr als 22 Prozent erreicht. Interessanterweise werden die grundlegenden Mechanismen, die für diese hohe Effizienz verantwortlich sind, immer noch heftig diskutiert. Zwei Veröffentlichungen in den US-Zeitschriften ACS Energy Letters und Advanced Energy Materials. weiterlesen…

Projekt DELFIN arbeitet an leichteren Wasserstofftanks

Bisher zu schwer und zu teuer

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung will mit BMVI-Hilfe die Wasserstoffmobilität fördern. Brennstoffzellenfahrzeuge gelten als besonders umweltfreundlich. Ihr Einsatz als alternatives Antriebskonzept im Verkehr ist im Vergleich zu anderen Technologien wie Batterie oder klassischer Verbrennungsmotoren wegen der noch deutlich höheren Kosten derzeit aber noch nicht wettbewerbsfähig. Die hohen Kosten der – bisher auch noch zu schweren – Drucktanks für die Wasserstoffspeicherung stellen eine wesentliche Barriere für den Markthochlauf dar. weiterlesen…

Daimler-Brennstoffzelle mit Stern

„Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH“ – Daimler-Tochter NuCellSys firmiert um

Die hundertprozentige Daimler Tochtergesellschaft NuCellSys GmbH wurde am 01.01.2019 zu Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH umfirmiert. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben „weltweit führend in der Entwicklung von automobilen Brennstoffzellen- und Wasserstoffspeichersystemen“; die Neuausrichtung verzahne das Unternehmen noch enger mit dem Mutterkonzern. „Die Umbenennung hat aber nicht nur kosmetische Gründe,“ schrieb Michael Gerster in der Automobilwoche, die in der Umbenennung eine Stärkung der Brennstoffzelle sieht. weiterlesen…

Erneuerbare-Startups gesucht

Neue Geschäftsmodelle für die Energiewende

Kaum eine andere Branche bringt so viele innovative Startups hervor, wie die moderne Energiewirtschaft. Für einen Startup-Pitch auf dem BEE Neujahrsempfang werden nun die Erneuerbare Energien-Newcomer des Jahres 2019 gesucht. Bereits im vergangenen Jahr konnten sich junge Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen für den Startup-Pitch auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE) bewerben. In fünfminütigen Kurzvorstellungen präsentierten sie ihre Geschäftsideen und zeigten, wie sie die Energiewelt mit innovativen Geschäftsmodellen positiv verändern sowie die Energiewende smart voranbringen können. weiterlesen…

Neue Förderrichtlinie startete am 01.01.2019

Investitionsprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“

Mit der Energiewende habe Deutschland eine umfassende und tiefgreifende Transformation seiner Energieversorgung und Energienutzung eingeleitet. Dabei habe sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, den Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 bis 2050 um 50 % zu senken. Neben dem Ausbau neuer Erzeugungskapazitäten für Strom auf Basis erneuerbarer Energien stehe die Senkung des Energieverbrauchs durch die Steigerung der Energieeffizienz im Fokus der Energiewende, schreibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und stellt in seiner Pressemitteilung vom 02.01.2019 die wichtigsten Punkte zusammen: weiterlesen…

Virtuelles „Institut Strom zu Gas und Wärme“

Flexible Technologien für Strom aus Erneuerbaren Energien

Im Virtuellen Institut „Strom zu Gas und Wärme“ arbeitet ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen an adaptiven Technologiemaßnahmen für das Strom-, Gas- und Wärmesystem. Die Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit wurden jetzt veröffentlicht – inklusive Handlungsempfehlungen für Kommunen. Eine lautet: Power-to-X-Anlagen integrieren, um das Stromnetz zu entlasten. Sebastian Hagedorn von Fraunhofer UMSICHT gibt einen Überblick über die Ergebnisse des kollektiven Forschungsprojekts. weiterlesen…

dena-Umfrage: Vertrauen in Wettbewerbsfähigkeit deutscher Automobilhersteller sinkt

Verbraucher erwarten mehr Engagement für alternative Antriebe / 60 Prozent würden sich bei gleichem Kaufpreis für Elektro-, Hybrid-, Wasserstoff- oder Erdgasauto entscheiden

Das Vertrauen der Verbraucher in die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Autoindustrie ist im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückgegangen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena). 54 Prozent der Befragten finden, dass deutsche Automobilhersteller für den Wettbewerb um die Mobilität der Zukunft nicht gut aufgestellt sind (2017: 48 Prozent). Drei Viertel denken, dass die Hersteller nicht genug tun, um verbrauchs- und schadstoffarme Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Bei der Wahl der Antriebsart verschiebt sich das Interesse weiter hin zu Alternativen wie Strom, Wasserstoff oder Erdgas, aber auch der klassische Verbrennungsmotor spielt für gut ein Drittel der Verbraucher weiterhin eine wichtige Rolle. weiterlesen…

Klimasünder Fußballfan

Stadionbesucher produzieren so viel CO2 wie kaum sonst jemand

Autoabgase, Bratwurst und Bier: Knapp eine halbe Million Fußball-Fans sind jeden Spieltag in der Bundesliga unterwegs, um die Spiele ihrer Mannschaften zu verfolgen. Ihr CO2-Fußabdruck sei gigantisch, erklärt Jonas Reese in seinem Beitrag für den Deutschlandfunk. Im Fußballgeschäft fehle es an echtem Umweltbewusstsein. weiterlesen…

Gute Nachrichten aus Finnland für AKW-Gegner

taz: „Wieder ein AKW-Bau verschoben“

Finnland setze zwar immer noch auf Atomenergie, mit Russland als Partner. Aber „so richtig klappt das nicht“, schrieb taz-Skandinavien-Korrespondent Reinhard Wolff am 02.01.2018 – und nannte das „eine gute Nachricht für Anti-AtomenergieAtomkraft-Aktive“: Der finnische Betreiber Fennovoima des geplanten AKW Hanhikivi 1 nahe dem nordwestfinnischen Pyhäjoki hat nämlich Ende 2018 mitgeteilt, dass sich die Fertigstellung von Hanhikivi 1 bis 2028 verzögern wird. weiterlesen…

Fast 15 Mrd. kWh im Dezember aus Windkraft

BDEW mit Zahl der Woche – Speicher fehlen

Die Windkrafträder an Land und auf See haben laut einer Medienmitteilung des BDEW im Dezember 14,83 Mrd. kWh Strom erzeugt – genug, um den Stromverbrauch von Berlin oder Schleswig-Holstein für ein ganzes Jahr zu decken – will heißen, damit könnten alle Verbraucher des jeweiligen Bundeslandes – von den Haushalten über Gewerbe, Handel und Dienstleistungen bis hin zur Industrie und dem Schienenverkehr – mit Strom versorgt werden. weiterlesen…