„Schub für die Energieeffizienz“

Fraunhofer ISE-Ausgründung Mondas mit neuer Monitoring- und Analysesoftware

Nach intensiver Entwicklung am Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE brachte das ausgegründete Unternehmen Mondas laut einer Medienmitteilung vom 12.12.2018 eine neuartige Analytic Software auf den Markt. Zielgruppe für die Anwendung seien Hersteller, Betreiber und Wartungsfirmen, die sehr viele und räumlich weit verteilte Energie- und Versorgungsanlagen warten müssten und hierbei Kosten sparen möchten. Typische Anlagen wären Blockheizkraftwerke und Photovoltaikanlagen, aber auch Druckluftstationen oder Kältemaschinen. TGA-Planer könnten mit der IoT-Software Mondas die Inbetriebnahme der geplanten Gebäude deutlich beschleunigen. weiterlesen…

Das Pokern geht weiter

Keine PV-Preisstrategie für 2019

Wer sich mit Herstellern aktuell über Solarmodulpreise für 2019 unterhalten möchte, um verbindliche Angebote abgeben zu können, wird enttäuscht. Noch niemand weiß, wohin die Reise geht, daher möchte sich auch keiner so richtig festlegen – die Planungssicherheit tendiert also immer noch gegen Null. Anscheinend reicht den Anbietern von Solarmodulen die Rücknahme der kurzfristigen Einschnitte bei der Einspeisevergütung im mittleren Anlagensegment durch die deutsche Bundesregierung noch nicht, um ihre Kapazitäten oder Liefermengen kurzfristig zu erhöhen. Martin Schachinger von pvXchange hat für energiezukunft die Situation auf dem Photovoltaik-Markt beschrieben. weiterlesen…

2018: Erneuerbare überstiegen 40 Prozent

Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland: 16% Plus für Solar, +5,4 für Wind

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben die Jahresauswertung zur Stromerzeugung in Deutschland 2018 vorgelegt. Danach verzeichnete die Solarenergie mit einem Plus von 16 Prozent den größten Zuwachs, vor der Windenergie mit 5,4 Prozent. Die Nettostromerzeugung aus Kohle, Gas und Wasserkraft nahmen dagegen ab. Der Anteil aller Erneuerbaren Energiequellen an der öffentlichen Nettostromerzeugung, d.h. am Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, lag bei 40,4 Prozent. weiterlesen…

Trauriger Rekord 2018 – Noch nie so viele Menschen auf der Flucht

UNO-Flüchtlingshilfe zieht Bilanz

Es ist ein Jahr der erschütternden Superlative: in Bangladesch entstand das größte Flüchtlingslager der Welt, Venezuela erlebt die größte Fluchtbewegung in der modernen Geschichte Lateinamerikas und im Jemen hat sich nahezu unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit die derzeit größte humanitäre Krise der Welt entwickelt, so eine Medienmitteilung der UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Weltweit sind mehr als 68,5 Millionen Menschen aktuell auf der Flucht, Tendenz steigend. Gleichzeitig entwickelt sich die öffentliche Diskussion über Flüchtlinge in Deutschland emotionaler und weniger faktenorientiert. Der Begriff „Klimamigration“ ist zu Unrecht in den Hintergrund gerückt. weiterlesen…

Seit dem Jahreswechsel gehört der Atommüll dem Staat

AKW-Betreiber haben sich freigekauft. 15 Zwischenlager mit 1.254 Castor-Behältern jetzt in staatlicher Hand. Langfristiger Verbleib ungeklärt.

Mit dem Jahreswechsel sind große Teile des hochradioaktiven Atommülls in Deutschland von den AKW-Betreibern an den Staat übergegangen. Von bundesweit 16 Zwischenlagern sind seit dem 1. Januar alle bis auf eines in staatlicher Hand. Insgesamt lagern in den jetzt 15 staatlichen Lagern derzeit 1.254 Castor-Behälter. Weitere kommen in den nächsten Jahren hinzu. Die Übertragung erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Regelung über die Folgekosten der Atomkraft-Nutzung. Eine Erklärung von Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: weiterlesen…

Klimapolitik verringert Ungleichheit in ärmeren Ländern

MCC-Studie untersucht Verteilungswirkung für CO2-Preisreform für über 80 Länder

Die öffentliche Akzeptanz einer CO2-Steuerreform hängt vor allem von ihren Auswirkungen auf die ärmeren Bevölkerungsgruppen ab. Eine am 12.12.2018 veröffentlichte Studie von Forschern des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), zusammen mit der Technischen Universität Berlin (‚TU-Department Economics of Climate Change), der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, sowie dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) untersucht die direkten und indirekten Verteilungswirkungen einer CO2-Preisreform auf fossile Energieträger für 87 Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen. weiterlesen…

2018 wärmstes Jahr in Deutschland seit Messbeginn 1881

Acht der neun heißesten Jahre lagen nach 2000

„Ganz im Zeichen des Klimawandels“, sah DWD-Pressesprecher Andreas Friedrich laut einer Medienmitteilung das Jahr 2018 – denn es habe sich nicht nur als das wärmste und sonnigste Jahr seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen präsentiert, sondern auch als eines der niederschlagsärmsten. Von April bis November verliefen alle Monate ausnahmslos zu warm, zu trocken und sonnenscheinreich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.000 Messstationen am 28.12.2018 meldete. Aber viel bedeutender: Acht der neun wärmsten Jahre in Deutschland liegen innerhalb des 21. Jahrhunderts. Das kann kein Zufall sein. weiterlesen…

Regierung hat Widerworte gegen Rechnungshof

Organisation der Energiewende ist OK

Die Aufgabenverteilung und Arbeitsstruktur im Zusammenhang mit der Energiewende sei effizient organisiert, sagte jedenfalls die Regierung – sie sei „personell und strukturell angemessen koordiniert“. Eine gesamtverantwortliche Stelle zur Koordination der Energiewende verspreche – so eine Mitteilung des parlamentseigenen Mediendienstes heute im Bundestag vom 05,12,2018 – „keine weiteren Effizienzgewinne“, so die Antwort der Bundesregierung (19/6024) auf eine Kleine Anfrage (19/5557) der FDP-Fraktion. Damit reagiert sie auch auf mehrfache harte Kritik des Bundesrechnungshofs (siehe solarify.eu/rechnungshof-ruegt-regierung). weiterlesen…

WLTP bringt verlässlichere CO2-Prüfwerte

Neues Messverfahren realitätsnäher

Ein neues Prüfverfahren zur Bestimmung des Schadstoffausstoßes bei Fahrzeugen (WLTP) bringt realitätsnähere CO2-Prüfwerte. Dies schreibt die Bundesregierung in der Antwort (19/6232) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/5253). „Sachlich bewertet, kommen Folgerichtigkeit, Zielgenauigkeit und oft eingeforderte Steuergerechtigkeit zum Tragen“, heißt es in der Antwort (hib/HLE). Solarify dokumentiert. weiterlesen…

„Bio“ klimaschädlicher als konventionelle Landwirtschaft

Nahrungsmittelproduktion und Klimaschutz

Laut einer Untersuchung der Humboldt-Universität Berlin und der Technischen Hochschule Chalmers in Göteborg, gemeinsam mit Forschern aus Princeton und Montpellier, sind landwirtschaftliche Produktionsweisen von größerer Bedeutung für Klimawandel und Klimaschutz als bisher angenommen. Weltweit werden immer mehr Wälder und Grasland in Ackerland und Weideflächen umgewandelt, wodurch wertvolle Kohlenstoffspeicher verloren gehen. Hinzu kommt der intensive Einsatz von fossilen Treibstoffen, Bewässerung, Dünge- und Pflanzenschutzmitteln. Das macht die Landwirtschaft verantwortlich für etwa ein Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen. weiterlesen…