GB kürzt Solarförderung scharf

Künftig alle Vierteljahre Degression

Das britische Ministerium für Energie und Klimawandel (DECC) will künftig die Photovoltaik-Einspeisetarife vierteljährlich kürzen. Die Solar Trade Association (STA), der britische Solarverband, nennt den nun veröffentlichten Bericht laut pv magazine (Sandra Enkhardt) „alarmierend“, die britische Solar-Industrie „wanke“. Bis 23.10.2015 läuft nun eine öffentliche Konsultation. weiterlesen…

Niedersachsen: 100.000 MWh Windstrom vernichtet

Energiewende gebremst: Netzausbau lahmt – 2014 insgesamt 100 Mio. zum Fenster hinausgeworfen

Gewaltige Mengen Windstrom werden vergeblich produziert, weil das Netz sie nicht aufnehmen kann. So hat einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung zufolge der Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO 2014 in Niedersachsen nach eigener Schätzung 100.000 Megawattstunden Strom aus Windparks „abgeregelt“. Zahlen müssen die Verbraucher den weggeworfenen Strom dennoch. weiterlesen…

Halbzeitbilanz der Energiewende positiv

Staatssekretär-Beckmeyer vor Handelsblatt-Jahrestagung Erneuerbare Energien in Berlin

BMWi-Staatssekretär Uwe Beckmeyer sprach am 25.08.2015 zur Eröffnung der Handelsblatt-Jahrestagung „Erneuerbare Energien 2015“ über die nächsten Schritte zur Umsetzung der Energiewende. Die Halbzeitbilanz falle positiv aus, betonte Beckmeyer. Der Erneuerbaren-Ausbau gehe planmäßig voran. Die EEG-Umlage sei im vergangenen Jahr erstmals leicht gesunken. Und noch nie sei so viel Strom aus Erneuerbaren Energien ins System integriert und direkt an der Strombörse vermarktet worden wie jetzt. weiterlesen…

Emissionshandel durch CO2-Steuer ersetzen!

Emissionshandelsbetrug greift um sich

von Hans-Josef Fell

Der Emissionshandel hat weltweit nichts Nennenswertes für den Klimaschutz bewirkt. Er hat durch das Prinzip, Emissionen zu erlauben, sogar die Klimakrise befördert. Viele Kohlekraftwerke und andere Emissionsquellen durften nach einer minimalen Reduzierung ihrer CO2-Emissionen mit dem Segen des Emissionshandels und unter Stärkung ihrer wirtschaftlichen Basis sogar weiter kräftig CO2 in die Luft pusten. weiterlesen…

Klage gegen Braunkohlenplan Welzow-Süd II

„Plan für Vattenfall-Tagebau rechtswidrig“

„Der Braunkohlenplan für den Vattenfall-Tagebau Welzow-Süd II ist rechtswidrig und muss daher für unwirksam erklärt werden“, sagen Greenpeace, BUND Brandenburg und GRÜNE LIGA in einer gemeinsamen Presseerklärung und begründen dies in einer 50-seitigen Klageschrift. Die Umweltschützer reichten am 28.08.2015 gemeinsam mit einem Betroffenen Normenkontrollklage beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg ein. weiterlesen…

Lesehinweis: Warum die Windstudie nicht stimmt

Verbrauchte Luft –  ERNEUERBARE ENERGIEN widerspricht der fundierten Effizienzstudie zu Windkraft

Windenergie ist angeblich weit weniger effizient als bisher angenommen – möglicherweise gar um den Faktor sieben. Mit dieser These hat eine Studie anerkannter Wissenschaftler zwei Tage lang bundesweit medial Furore gemacht. Kritiker der Studie (siehe solarify.eu/die-grenzen-des-windes) schütteln hingegen nur den Kopf. Ein lesenwerter Artikel von Tilman Weber in ERNEUERBARE ENERGIEN. weiterlesen…

Klimawandel beschert Fischerei Milliarden-Verluste

Fischereiwirtschaft drohen weltweit jährlich bis zu 36 Milliarden Euro Verluste – Infoplattform zu Auswirkungen des Klimawandels um Fischereiaspekte ergänzt

Wenn sich die Erdatmosphäre bis 2050 um 2 °C über das vorindustrielle Niveau hinaus erwärmt, was kaum vermeidbar erscheint, ist mit jährlichen Gesamtverlusten bei den weltweiten Fischfängen im Wert von 15 bis 36 Milliarden Euro zu rechnen. Das geht aus dem letzten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC; Intergovernmental Panel on Climate Change) hervor. Wissenschaftler fürchten, dass die Überschreitung der Zwei-Grad-Grenze kaum mehr zu vermeiden ist, selbst wenn die Treibhausgas-Emissionen weltweit völlig eingestellt werden könnten. weiterlesen…

Nasa-Forscher: Meeresspiegel steigen gefährlich an

Mindestens ein Meter unvermeidlich

Die US-Weltraumbehörde fürchtet laut ZEIT-Online (und vielen weiteren Medien), dass die Meeresspiegel innerhalb der nächsten 200 Jahre um einen Meter steigen werden – andere Veröffentlichungen sprechen von 90 Zentimetern, allerdings ohne Zeitangabe. weiterlesen…

Die spinnen, die Briten!

Europäische Energieunion in Gefahr

Kommentar mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin – Der Beitrag gibt die Meinung der Autorin wieder.

Europa beschließt die „Energieunion“, will also die Energie­versorgungssicherheit, den Klimaschutz und den effizienten Umgang mit Energie gemeinsam umsetzen. Gemeinsame Ziele beim Ausbau erneuerbarer Energien, der effiziente und bezahlbare Einsatz von Energie und der Schutz des Klimas sollen dabei helfen, die europäische Energiewende gemeinsam zu verwirklichen. Letztendlich kann die Energieversorgung in Europa über eine Reduktion der Energie-Importabhängigkeit sowohl durch eine Stärkung der heimischen Energieversorgung, eine Diversifikation der Energiebezüge und einen effizienten und optimierten Einsatz der Energie-Infrastruktur und strategischer Speicher gesichert werden. Die Energieunion soll als Grundstein dienen und als Treiber einer Europäischen Energiewende genutzt werden. weiterlesen…

Verfassungsbeschwerde gegen EEG 2014

Brandenburger Landwirt klagt wegen Grundrechtsverletzung durch fehlende Übergangsvorschriften für baurechtlich genehmigte Biogasanlagen

Mit der Novellierung des EEG 2014 verletzt der Gesetzgeber den Gleichheitsgrundsatz aus dem Grundgesetz mit dem EEG 2014, so dass Landwirten nur noch der Weg zum Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe übrig bleibt – so eine Presseerklärung des Vereins Nachhaltige Energien e.V.. Ein Landwirt aus Brandenburg hat daher jetzt Verfassungsbeschwerde eingereicht. Unterstützt wird er dabei vom Verein Nachhaltige Energien. weiterlesen…