Atommüll stark unterschätzt

Schwach- und mittelradioaktiver Abfall verdoppelt sich möglicherweise

Der künftig anfallende schwach- und mittelradioaktive Abfall werde sich unter Umständen verdoppeln, schreibt Michael Bauchmüller in der  Süddeutschen Zeitung unter Berufung auf einen ihm vorliegenden Entwurf des „nationalen Entsorgungsplans“, den die Bundesregierung mit den Ländern abstimme. Deutschland wird in den nächsten Jahrzehnten insgesamt voraussichtlich deutlich mehr Atommüll entsorgen müssen als bislang angenommen.
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BMWi-Klimacheck-Tool für Mittelstand

Uunterstützung des industriellen Mittelstandes beim Management von Klimarisiken

Das BMWi stellt mittelständischen Unternehmen auf seiner Internetseite ein neues „Klimacheck-Tool“ sowie einen ergänzenden Leitfaden zur Verfügung. Diese Instrumente unterstützen Unternehmen bei der Identifikation klimabedingter Risiken und geben Anregungen zum Umgang mit diesen Risiken. Der kürzlich fertiggestellte Sachstandsbericht des IPCC belegt, dass sich der globale Klimawandel auch in Deutschland auf vielfältige Weise auswirken wird. Unternehmen und ganze Branchen können vom Klimawandel nachhaltig betroffen sein und müssen ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln, um sich am Markt zu behaupten. Aufgrund der immer enger vernetzten globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten kann hiervon auch der industrielle Mittelstand betroffen sein. weiterlesen…

Schwimmendes Super-Labor

Für 124 Mio. Euro

Nach mehrwöchigen wissenschaftlichen Erprobungsfahrten und einer Bauzeit von etwa 20 Monaten haben Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und der niedersächsische Ministerpräsident Stefan Weil in Wilhelmshaven das neue Tiefseeforschungsschiff SONNE in Wilhelmshaven übernommen. Gebaut wurde das Schiff durch die Meyer Werft in Papenburg. Nach einer kurzen Vorstellungsreise in mehreren Häfen an Nord- und Ostsee geht das schwimmende Labor Sonne ab Januar 2015 im indischen und pazifischen Ozean auf Forschungsreise. „Wir übergeben das modernste Forschungsschiff der Welt der Wissenschaft. Ein Hightech-Schiff, das den höchsten Ansprüchen moderner Meeresforschung gerecht wird“, sagte Johanna Wanka. weiterlesen…

Klimaziel und Kohlestrom

Interview mit Gabriel im ARD-„Bericht aus Berlin“

Bundeswirtschafts- und Energieminister Gabriel hat sich gegen Meldungen gewandt, er rücke vom deutschen Klimaziel ab. In der ARD-Sendung Bericht aus Berlin sagte der Vizekanzler und SPD-Vorsitzende: „Die 40 Prozent werden wir schaffen.“  „Der Spiegel“ hatte über eine angeblich interne Äußerung Gabriels berichtet (siehe solarify.eu/das-dementi-vom-dementi), es sei klar, dass das Ziel „nicht zu halten sei“. Aus dem „Spiegel“ sei eben – so Gabriel – „ein Blatt geworden, bei dem nicht mehr recherchiert, sondern irgendwas in die Welt gesetzt wird“. weiterlesen…

Fracking weiterhin verboten

Nur zu wissenschaftlichen Zwecken und nur unterhalb von 3.000 Metern

Fracking, die Gewinnung von Gas und Öl aus tiefen porösen Gesteinsschichten unter Druck, soll in Deutschland wie bisher nur zu wissenschaftlichen Zwecken und auch nur in mehr als 3.000 Metern Tiefe möglich sein. Das versicherte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) in einem Deutschlandfunk-Interview mit Friedbert Meurer. Und weiter: Daran werde auch die jetzt eingesetzte Expertenkommission nichts ändern. Die Experten könnten allenfalls Empfehlungen aussprechen. weiterlesen…

Die G20 und das Klima

5 1/2 Milliarden Dollar für Grünen Klimafonds – Energieeffizienz „enttäuschend“ behandelt

Bis zuletzt hatte sich Klimaleugner Abbott dagegen gewehrt. EU-Diplomaten sprachen gar von „Grabenkrieg“ in der Klimafrage. In der Abschlusserklärung stand dann doch ein verstärkter Kampf gegen den Klimawandel. Frankreichs Präsident Francois Hollande hatte mit eindringlichen Worten vor den Gefahren des Klimawandels gewarnt. weiterlesen…

Das Dementi vom Dementi

Hü und Hott beim Klimaziel

Bundeswirtschaftsminister Gabriel soll gesagt haben, das Klimaziel – 40 % Reduzierung gegenüber 1990 bis 2020 – sei nicht zu halten: er hat also sinngemäß dementiert, dass er weiterhin hinter dieser Zielmarke steht, obwohl er an alten Kohlenmeilern festhalten will. Dieses Dementi habe er jetzt dementiert. Steht (teils) im Spiegel und (teils) in der Welt. weiterlesen…

EEG-Kosten gerechter verteilen

EEG-Umlage könnte geringer ausfallen, wenn Kosten auf mehr Schultern verteilt wären – AEE veröffentlicht Hintergrundpapier über Zusammenhänge von Kosten und Preisen für Strom

Die Netzbetreiber haben mit ihrer Mittelfristprognose die Schätzung abgegeben, die EEG-Umlage werde im Jahr 2016 zwischen 5,66 und 7,27 ct/kWh (Trendszenario 6,5 ct/kWh) liegen. Zum Vergleich: 2015 wird die EEG-Umlage 6,17 Ct/kWh betragen. Faktoren, die die Höhe der Umlage beeinflussen, sind u.a. die Menge des eingespeisten Ökostroms, die Höhe der Einspeisevergütungen und die Entwicklung des Börsenstrompreises. Ebenfalls entscheidend ist die Anzahl derjenigen Stromverbraucher, die von der Umlage (teil-)befreit sind. Nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber nimmt die Menge des privilegierten Stromverbrauchs durch die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) und den Eigenverbrauch weiter zu. Während es 2014 etwa 29 Prozent des Nettostromverbrauchs in Deutschland sind, werden es 2015 schon rund 33 Prozent sein. „Die zukünftige Entwicklung der EEG-Umlage hängt nicht zuletzt davon ab, ob die Umlage der EEG-Kosten auf Mittelstand, Privatpersonen und Industrie fair verteilt wird“, erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Mut zur dezentralen Energiewende

6. Kongress „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“

In Kassel kamen am 11. und 12.11.2014 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und kommunaler Praxis zum 6. Kongress „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“ zusammen. In einem zum Auftakt des Kongresses veröffentlichten Kommuniqué forderten die im Netzwerk der 100ee-Regionen organisierten regionalen Akteure von der Bundes- und Landespolitik mehr Mut und Engagement für die dezentrale Energiewende. weiterlesen…

Barbara Hendricks und der „Kraftakt“

Programmentwurf für „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020

Deutschland verfehlt sein Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu verringern, wenn Umweltministerin Hendricks der „Kraftakt“ (so ihre Worte) in Sachen Klimaschutz misslingt. Deshalb hat sie jetzt den lange erwarteten Programmentwurf für das „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ in die regierungsinterne Ressortabstimmung geleitet. Eine umstrittene Frage bleibt darin ungeklärt – die Zukunft der Kohlekraftwerke. weiterlesen…