Mittelfristprognose der EEG-Umlage 2016–2019

Gutachten zum Marktwert von Strom aus regenerativen Kraftwerken

Für den Ausblick auf die künftige Entwicklung der EEG-Umlage erstellte der Marktanalyst Energy Brainpool die Prognose der Marktwertfaktoren der erneuerbaren Energien für die Jahre 2016 bis 2019. Das Gutachten erfolgte im Auftrag der Übertragungsnetzbetreiber. weiterlesen…

BEE-Kohle-Kompromiss-Vorschlag

Stand-by für Konventionelle

Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) schlägt in der Debatte über die Zukunft konventioneller Kraftwerke als Kompromiss, um die Energiewende „vom Kopf auf die Füße“ zu stellen, folgendes vor: Anlagen, die Kohle und Gas verbrennen, sollen in eine Art Stand-by-Modus versetzt werden. Versorgungssicherheit und Klimaschutz sollen so in Einklang gebracht werden. weiterlesen…

USA und China verbessern Klima

Obamas und Xi Jinpings neue Klimaziele – USA: Mindestens 26 Prozent weniger CO2

Unerwarteter Durchbruch im Kampf gegen den Klimawandel: USA und China einigen sich auf neue Strategien. US-Präsident Obama und Chinas Staatschef Xi Jinping sind sich nach Gesprächen in Peking über neue Klimaziele einig geworden. Obama kündigte am 12.11.2014 an, den Treibhausgas-Ausstoß bis 2025 um 26 bis 28 Prozent im Vergleich zu 2005 zu begrenzen. Weniger konkret wurde Xi – er stellte lediglich in Aussicht, ab 2030 sollen die CO2-Emissionen nicht mehr steigen und der Anteil erneuerbarer Energien erhöht werden. Obama nannte das einen großen Meilenstein in den Beziehungen seines Landes und China. weiterlesen…

Gabriel hält an Kohle fest

Rede beim dena-Effizienz-Kongress

In seiner Eröffnungsrede zum Effizienzkongress der Deutschen Energie-Agentur in Berlin wiederholte Bundeswirtschaftsminister Gabriel unter großem Beifall – auch von Kohler-Nachfolger Ulrich Benterbusch – man könne „nicht gleichzeitig aus Kohle und Atomkraft aussteigen.“ Die Stilllegung von Kohlekraftwerken (wie sie Umweltministerin Hendricks erwogen hatte) habe lediglich zur Folge, dass Emissions-Zertifikate abwandern und das CO2 woanders emittiert werde. In der europäischen Bilanz werde kein Gramm CO2 eingespart. weiterlesen…

Kohler tritt ab – überbezahlt?

dena-Co-Chef nimmt den Hut – Vorwürfe vom Rechnungshof

dena-Mitgeschäftsführer Stephan Kohler tritt ab. Beim Energie-Effizienz-Kongress der zur Hälfte dem Bund und Privatunternehmen gehörenden Deutschen Energie-Agentur in Berlin bekräftigte er am 11.11.2014 gegenüber Moderatorin Nina Ruge seinen Entschluss, zum Jahresende zu gehen – wohin, ließ der 62jährige offen. Offen blieb vorerst auch, ab sein Abgang in Zusammenhang mit jüngsten Vorwürfen des Bundesrechnungshofs zu sehen ist. weiterlesen…

Nachhaltiger Umgang mit Nanomaterialien

NANoREG – Gemeinsames europäisches Konzept regelmäßiger Prüfung von Nano-Produkten

Am 10.11.2014 stellte das Bundesumweltministerium die Zwischenergebnisse des EU-Projekts NANoREG (Regulatory Testing of Nanomaterials) einem breiten Kreis von Teilnehmern aus Industrie, Forschung, Verbänden und Behörden vor und zog damit eine Halbzeitbilanz des 2013 von den Niederlanden und Deutschland initiierten Projekts. Mit NANoREG ist es gelungen, dass die EU Kommission neben der Innovationsforschung den Fokus auch auf die Regulationsforschung zum verantwortungsvollen Umgang mit Nanomaterialien legt. weiterlesen…

Keine Energiewende ohne neue Trassen

Netzausbau: 2.800 Kilometer neue Stromleitungen nötig

Die Energiewende kann nur Erfolg haben, wenn die Infrastruktur entsprechend erweitert wird. 2.800 Kilometer neue Stromleitungen sieht der Bundesbedarfsplan vor. Wie die Bundesnetzagentur diese Vorgabe umsetzen und den Netzausbau koordinieren will, erläuterte ihr Präsident Homann am 09.11.2014 in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel, das vom Bundespresseamt verbreitet wurde. weiterlesen…

Deutschland soll ressourceneffizienteste Volkswirtschaft der Welt werden

Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beraten über Strategien zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen

Angesichts der globalen Begrenztheit natürlicher Ressourcen muss auch Deutschland seinen Ressourcenverbrauch eindämmen: „Wir stehen vor der Herausforderung, mit weniger Rohstoffeinsatz und weniger Eingriffen in die Natur mehr Wohlstand zu erreichen. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern bringt auch direkte wirtschaftliche Vorteile“, betonte Umweltministerin Barbara Hendricks am 10.11.2014 zum Auftakt einer zweitägigen Konferenz des Umweltbundesamtes (UBA) zum Ressourcenschutz. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger ergänzte: „Im verarbeitenden Gewerbe entfallen schon heute rund 45 Prozent der Kosten auf Materialkosten, nur zwei Prozent auf Energie und unter 20 Prozent auf Personal. Wenn die Rohstoffpreise weiter in die Höhe schnellen, wird dieser Anteil steigen. Hersteller haben  ein Interesse daran, Rohstoffe sparsam einzusetzen, anstatt Materialien teuer auf dem Weltmarkt einzukaufen.“ weiterlesen…

Latif: CO2 seit 1990 um 60 Prozent gestiegen

Mojib Latif im Solarify-Selbst-Gespräch: „Bankrotterklärung der internationalen Klimaschutzpolitik“
“…also wenn Sie mich fragen: Warum nimmt kaum jemand die Bedrohung durch den Klimawandel wahr?

Unsere Welt wird zunehmend komplexer, vernetzter und schnelllebiger. Beim Klimaproblem handelt es sich um ein „Systemisches Risiko“. Also um ein Risiko, bei dem das einfache Ursache-Wirkung Prinzip nicht mehr greift. Unsere Welt ist inzwischen so undurchschaubar, dass wir bestimmte Risiken nicht mehr zu erkennen vermögen. Eine Eigenschaft der systemischen Risiken besteht nämlich darin, dass scheinbar unbedeutende Einflüsse die Welt förmlich aus den Angeln heben können. Was kann schon ein wenig mehr Kohlendioxid in der Luft anrichten? Es ist doch ein Spurengas, das nur einen kleinen Bruchteil eines Prozents zur Erdatmosphäre beiträgt! Wir sind offensichtlich nicht imstande, die dramatischen Folgen der schleichenden Erderwärmung zu erkennen. Sie wird sich nicht nur auf die Niederschläge oder die Meeresspiegel auswirken, sondern auch auf die Ökosysteme, die Weltwirtschaft wie auch die Sicherheitslage auf der Erde. weiterlesen…

CO2-Grenzwerte für PKW sollen weiter sinken

Autobauer leisten schon vorab Widerstand – erwartungsgemäß

Energieeffizienz-Netzwerke aus jeweils etwa fünfzehn Unternehmen sollen nach dem Willen der Bundesregierung dazu beitragen, dass das Effizienzziel (bis 2020 im Vergleich mit 1990 40 %,  bzw. 20 % im Vergleich zu 2008) doch noch erreicht wird. Dazu kommen laut nationalem Energieeffizienzplan (Nape) ab Dezember 2015 für 50.000 Firmen sogenannte Energie-Audits, die das Bundeskabinett am 06.11.2014 auf Vorschlag des BMWi beschlossen hat. Dies könnte die Wirtschaft nach Pressemeldungen zunächst rund 50 Millionen Euro kosten. weiterlesen…