CO2-Grenzwerte – ein IASS-Vorschlag

CO2-Emissionsgrenzwerte für Kraftwerke – Ausgestaltungsansätze und Bewertung einer möglichen Einführung auf nationaler Ebene

Das Potsdamer IASS (Institute for Advanced Sustainability Studies) hat am 30.04.2014 eine Überlegung vorgestellt, wie Grenzwerte für Kraftwerke eingeführt werden könnten, damit sie „klare Signale an Kraftwerksinvestoren geben, dass Investitionen in emissionsintensive Erzeugungstechnologien mit der deutschen Klimapolitik nicht vereinbar sind“ – und zwar für neue auf jeden Fall, aber auch für Bestandskraftwerke. Gleichzeitig sollen aber „in der Vergangenheit getätigte Investitionen in Kraftwerke bestmöglich geschützt werden“. weiterlesen…

BUND und Greenpeace:

BUND und Greenpeace fordern EEG-Umlage auch für Kohle- und Atomkraftwerke. Studie: Gabriels EEG-Befreiung für konventionelle Stromerzeugung kostet Stromkunden rund 2,6 Milliarden Euro

Würde Wirtschaftsminister Gabriel konventionelle Kraftwerke beim Eigenstromverbrauch nicht mehr bevorzugen, könnte die EEG-Umlage um etwa 12 Prozent von jetzt 6,24 auf 5,5 Ct/kWh sinken – so das Ergebnis einer Studie des Beratungsunternehmens Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Die Umweltverbände fordern, mit der EEG-Reform die Bevorzugung von Kohle- und Atomkraftwerken sowie von Braunkohle-Tagebauen zu beenden und diese an der Finanzierung der Energiewende zu beteiligen. weiterlesen…

Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 kommt in Gang

Hendricks legt Eckpunkte vor – bis 2020 40 Prozent weniger Treibhausgase

Mit dem Versand von ersten Eckpunkten hat das Bundesumweltministerium am 28.04.2014 das Startsignal für die Erarbeitung des „Aktionsprogramms Klimaschutz 2020“ gegeben. Das Aktionsprogramm soll für alle Sektoren Maßnahmen benennen, welche die Erreichung des deutschen Klimaschutzziels für 2020 sicherstellen. Bis dahin sollen die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken. weiterlesen…

Verkehr: Energiewende im Kriechgang

Mit 100.000 Elektro- und Hybridfahrzeugen erster Meilenstein erreicht – Biosprit-Anteil jedoch rückläufig

Während der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung dynamisch wachse, stehe die Wende bei den im Verkehrssektor verwendeten Energieträgern noch aus, teilte die Agentur für Erneuerbare Energien mit. Auch wenn es positive Entwicklungen gebe – erstmals mehr als 100.000 Fahrzeuge mit teil- oder vollelektrischem Antrieb, viele elektrische Zweiräder und wachsende Leistungen des Schienenpersonenverkehrs – seien weiterhin rund 95 Prozent der für E-Mobilität eingesetzten Energie fossilen Ursprungs. Der Anteil von Biokraftstoffen, die auch kurzfristig für einen klimafreundlicheren Pkw-Verkehr sorgen könnten, ist 2013 sogar um 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gesunken. weiterlesen…

Regierung: Wasserkraft und Geothermie zweitrangig

Anfrage der Grünen: „Kein ambitionierter Ausbau

Ein ambitionierter Ausbau der Wasserkraft ist in Deutschland nicht vorgesehen. Dies gelte ebenso für die Geothermie, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (18/1176) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/803). Dies sei insbesondere dadurch bedingt, „dass dem weiteren Ausbau der Wasserkraft aufgrund von Restriktionen durch den Natur- und Gewässerschutz enge Grenzen gesetzt sind und es sich bei der Geothermie um eine vergleichsweise teure Erzeugungstechnologie handelt“, schreibt die Bundesregierung. weiterlesen…

Ende einer Rekordjagd

EuPD: 7. German PV Market Briefing

Ob „Renaissance des Solar-Großhandels“ oder Stabilität des Kleinanlagensegments – die Entwicklungsmöglichkeiten auf dem deutschen Solarstrom-Markt hängen, ebenso wie die der europäischen Nachbarn, zukünftig stark von Entscheidungen aus Brüssel ab. Der zunehmende Einfluss der Europäischen Union auf die Umwelt- und Energiepolitik hat unter anderem zum Ziel, neue Lösungen für alle Mitgliederstaaten zu finden. Für Deutschland, den weiterhin führenden Markt Europas, bedeuten die Maßnahmen eine starke Zunahme von Vorgaben und Richtlinien. So die Einschätzungen von EuPD im jüngsten (dem 7.) PV Market Briefing. weiterlesen…

IPCC beklagt politischen Druck

Schwellenländer setzen Abschwächung durch

In der Kurzfassung des 3. IPCC-Teil-Berichts zum 5. Sachstandsbericht über den Klimawandel wurden auf Druck von Schwellenländern wichtige Passagen gestrichen. Der Unmut unter den Wissenschaftlern über den politischen Druck wächst, wie Züricher Tagesanzeiger, Berner Bund und Basler Zeitung berichten. Doch er hat auch sein Gutes, so Ottmar Edenhofer aus Berlin. weiterlesen…

Vollintegration und Kapazitätsmärkte gefährden EE

Integration erneuerbarer Energien in den Strommarkt

von Eike Schwarz – mit freundlicher Genehmigung des Autors

Aufgrund des inzwischen 25-prozentigen Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung fordern Elektrizitätswirtschaft und Teile der Politik , die Strom­erzeu­gung aus erneuerbaren Energien vollständig in den Strommarkt zu integrieren (EEG-Novelle) und einen so genannten Kapazitätsmarkt zur Kapazitätsmarkt zur Erhaltung der Sicherheit der Stromversorgung. Wichtigstes Ergebnis der folgenden, an Entscheidungsträger in Politik und Ministerien gerichteten Stellungnahme des Bonner Energieexperten Eike Schwarz: „Beide Maßnahmen benachteiligen Windkraft- und PV-Anlagen grundsätzlich gegenüber konventionellen Kraftwerken und gefährden dadurch die Erreichbarkeit der Ziele der Energiewende“. Solarify dokumentiert die Schlussfolgerungen von Schwarz – die gesamte Studie hier. weiterlesen…