EU-Parlament will 40 Prozent weniger CO2 bis 2030
Europäisches Parlament geht beim Klimaschutz voran – Kommission zögerlich
Im Kampf gegen den Klimawandel will das Europäische Parlament höhere Werte festlegen: Die Ausschüsse für Industrie und Umwelt haben sich am 09.01.2014 in einer gemeinsamen Sitzung für drei verbindliche Klimaziele ausgesprochen:
- Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden,
- der Anteil von erneuerbaren Energieträgern soll bis dahin auf 30 Prozent steigen und
- die Energieeffizienz verbessert werden.

Kommerzielle Aktivitäten zur Düngung der Meere sind ab sofort international verboten – erlaubt sind lediglich bestimmte Forschungsvorhaben. Das beschlossen die Vertragsstaaten des Londoner Protokolls zwar schon am 18. 10. 2013; die Beschlüsse sind aber nun öffentlich einsehbar. Die Vertragsstaaten müssen ab sofort vor Beginn von Meeresdüngungs- und anderen Geo-Engineering-Aktivitäten sicherstellen, dass tatsächlich geforscht wird und nachteilige Umweltwirkungen ausgeschlossen sind. Die 43 Vertragsstaaten vereinbarten auch, neben der Meeresdüngung weitere marine Geo-Engineering-Maßnahmen der staatlichen Kontrolle zu unterstellen. Alle Neuregelungen treten allerdings erst in Kraft, wenn sie von Zwei-Dritteln der Vertragsstaaten ratifiziert werden. Darauf wies das