In Ägypten: Baubeginn für Afrikas größte Solaranlage

560 MW-Solarpark Kom Ombo bei Abydos: Strom für 2 ct/kWh

AMEA Power, eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen für Erneuerbare Energien im Nahen Osten, hat nach eigenen Angaben den Financial Close für die Lieferung von 1 GW an erneuerbaren Energieprojekten in Ägypten erreicht und Anfang Januar 2023 mit dem Bau begonnen. Die bahnbrechenden 500-MW-Windkraft- und 560-MW-Solarprojekte stellen eine Investition von 1,1 Milliarden US-Dollar in die ägyptische Wirtschaft dar und erhöhen das Portfolio des Unternehmens an sauberen Energien im Land auf 2 GW, so AMEA Power – das Unternehmen wird Afrikas größtes Solarkraftwerk „Kom Ombo Abydos“, das im ägyptischen Gouvernement Assuan errichtet wird, entwickeln, besitzen und betreiben. (Foto: Kom Ombo-Tempel © Olaf Tausch – commons.wikimedia.org, CC BY 3.0) weiterlesen…

Vier gute Gründe, warum Circular Economy DNA unserer Wertschöpfung werden muss

Europas größtes Gründerzentrum startet Initiative zur Kreislaufwirtschaft

Es sind die Start-ups, die innovativen Unternehmen und kreativen Köpfe, die die Herausforderungen unserer Zeit angehen und Lösungen für Klimawandel, Pandemien, Hungersnöte und mehr finden. Sie können die Welt zum Guten verändern. Sie brauchen deshalb Unterstützung – ob durch Infrastruktur, Finanzierung oder Beratung zu Nachhaltigkeitszielen.  So steht es auf der Startseite von UnternehmerTUM (einer Ausgründung der Technischen Universität München (TUM) zu lesen. weiterlesen…

Bauschutt nicht als Müll, sondern als „erweiterte Kreislaufwirtschaft“

Neubau aus Abbruchmaterial

Aufgrund der großen Herausforderungen beim Wohnungsbau fordert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ein Umdenken – hin zu mehr Ressourcenschutz. Großes Potenzial sieht sie bei hochwertigen Recyclingbaustoffen. Das mittelständische Unternehmen Betonwerk Büscher im nordrhein-westfälischen Heek hat etwa mit DBU-Förderung ein Verfahren für Innenwände aus Beton mit 100 Prozent Natursteinersatz entwickelt. (Foto: Bauschutt als Wertstoff, spart natürliche Ressourcen und Energie – © Betonwerk Büscher) weiterlesen…

Abfallprodukt der Holzwirtschaft neu gedacht

Klebstofffreie Platten aus Baumrinde

Ein interdisziplinäres Forscherteam vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) hat untersucht, wie sich die natürlichen Eigenschaften von heimischer Baumrinde nutzen lassen, um ohne Zusatz von Klebstoffen ein standardisiertes Produkt für eine lange Nutzung herzustellenen. Dabei haben sie durch Schälen und Trocknung über Heißpressung Rindenplatten geschaffen, die durch industrielle Produktion beispielsweise im Innenausbau oder im Möbel- und Verpackungsbereich Anwendung finden könnten. (Bild: Herstellung gekrümmter Rindenelemente –  © MPIKG) weiterlesen…

Grüne Woche: ein EEG für die Landwirtschaft?!

Mehrkosten der landwirtschaftlichen Betriebe für Biodiversitätsmaßnahmen über Umlagesystem vergüten?

Die Anlage und Pflege einer Hecke oder die Einrichtung von blühenden Streifen entlang von Äckern – für den Schutz der Biodiversität ist ein ganzes Maßnahmenpuzzle notwendig, für das Landwirtinnen und Landwirte heute häufig noch keine ausreichende finanzielle Gegenleistung erhalten. Wie solche sogenannten Ökosystemleistungen entlohnt werden können, schlägt ein Forschungsteam aus Öko-Institut, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und dem Bioland e.V. zum Ende der Grünen Woche vor. weiterlesen…

Spezialmikroskop ermöglicht Aufnahmen bei minus 140 Grad

Schutzstrategien von Pflanzen

Fallen die Temperaturen unter null Grad, bilden sich Eiskristalle auf den Blättern winterharter Pflanzen. Trotzdem überstehen sie Frostphasen in der Regel unbeschadet. Mit einem besonderen Kryo-Rasterelektronenmikroskop konnten Forschende vom Zoologischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erstmals hochauflösende Bilder von Vereisungsprozessen auf heimischen Wildpflanzen und Pflanzen in der Antarktis aufnehmen. Dabei entdeckten sie verschiedene winzige Strukturen auf den Blattoberflächen, mit denen sich die Pflanzen gegen niedrige Temperaturen schützen. Ein besseres Verständnis dieser Schutzstrategien könnte auch für Nutzpflanzen oder Flugzeugoberflächen interessant sein. Die Ergebnisse erschienen in The Science of Nature. weiterlesen…

E-Fahrzeuge induktiv so effizient aufladen wie mit Kabel

Stuttgarter Forschungsteam entwickelt „Forschungsstraße: Dynamisches Laden und sichere Energieversorgung“

20 Meter lang ist die Teststrecke auf dem Campus der Universität Stuttgart. E-Fahrzeuge können dort während der Fahrt induktiv aufgeladen werden – mit einer enormen Effizienz, die so bisher noch nicht erreicht wurde. Entwickelt hat die Teststrecke ein Forschungsteam des Instituts für Elektrische Energiewandlung (IEW) unter der Leitung von Professorin Nejila Parspour im Rahmen des MobiLab-Teilprojekts „Forschungsstraße: Dynamisches Laden und sichere Energieversorgung“. (Foto – © Universität Stuttgart) weiterlesen…

Finale Treibhausgasbilanz 2021: Emissionen sanken um 39 Prozent gegenüber 1990

EU-Klimaschutzvorgaben eingehalten

Deutschland hält die EU-Vorgaben zur Emissionsminderung vollständig ein. Das zeigen jedenfalls die endgültigen Daten über den Treibhausgasausstoß für 2021. Demnach insgesamt 759,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Das sind rund 29,6 Mio. t (4 %) mehr als 2020 und 39 % weniger im Vergleich mit 1990. Gestiegen sind vor allem Energie- und Industrieemissionen, während der CO2-Ausstoß bei Haushalten und der Landwirtschaft gesunken ist. So die Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) an die Europäische Kommission übermittelt hat. Mit rund 403 Mio. t CO2-Äquivalenten im Nicht-Emissionshandelsbereich (v. a. Verkehr und Gebäude) konnte Deutschland 2021 sein Budget im ersten Jahr der europäischen Zielvorgaben unter der Effort-Sharing-Regulation (ESR) einhalten. weiterlesen…

Kommentar: Die Klimakleber sind unter uns!

Mit freundlicher Genehmigung von Hans Urban

Dieser Artikel erschien am 05.12.2022 im Portal pv magazine – Kommentare geben Meinung und Informationen der Autoren wider.

„Für alle, die mit dieser Überschrift erstmal nichts anfangen können: Klimakleber, das sind doch die Leute, die sich irgendwo auf der Straße festkleben, den Verkehr aufhalten – gerade dann, wenn andere Leute zur Arbeit müssen, vielleicht sogar noch Rettungsdienste behindern oder wertvolle Kunstwerke beschädigen. (Foto: Mitglieder der „Letzten Generation“ blockieren Straße am Berliner Hauptbahnhof – © Stefan Müller, climate stuff, GermanyCC BY 2.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Alles nutzen, alles erhalten

Weniger verbrauchen, länger und mehrfach nutzen, sauber zurückführen. Die Welt braucht eine Kreislaufwirtschaft.

Die Welt muss weg von der Wegwerfgesellschaft und hin zur Kreislaufwirtschaft. Ein gutes Leben für alle ist möglich – wenn Ressourcen nachhaltig genutzt und fair verteilt werden. Der Trend geht allerdings bisher in die entgegengesetzte Richtung. In den vergangenen sechs Jahren hat die Menschheit mehr Ressourcen verbraucht als im gesamten 20ten Jahrhundert. Für viele der derzeit 8 Milliarden Menschen weltweit bedeutete dies einen höheren Lebensstandard. Gleichzeitig werden so seit Jahren die ökologischen Umweltgrenzen des Planeten überschritten. Die Klima- und Umweltkrise zeigen deutlich, dass sich das ändern muss. Julia Broich zeigt am 26.01.2023 für energiezukunft auf, wie das gehen könnte. weiterlesen…