Solarkraftwerk im All?

China plant weltraumgestützte Solarenergiestation

Einem Regierungsplan zufolge will China bis 2030 eine 1-Megawatt-Solarenergiestation im Weltraum errichten, schrieb Stephen Chen am 17.08.2021 in der Hongkonger South China Morning Post. Sonnenenergie im Weltraum zu ernten und mit riesigen Raumstationen zur Erde zu übermitteln, galt bisher als Science-Fiction, aber bis 2030 soll die erste 1-Megawatt-Solarenergiestation im Weltraum arbeiten. Und bis 2049, wenn die Volksrepublik China ihr 100-jähriges Bestehen feiert, würde die Gesamtleistung auf 1 Gigawatt steigen, so viel, wie das derzeit größte AKW. weiterlesen…

Energiewende mit flüssiger Luft

Tech-Startup phelas bekommt mehr als halbe Million Euro

Deutschlands Strom wird zunehmend grüner. Die Speicherung von Wind- und Sonnenenergie bleibt dabei eine der größten Herausforderungen. Mit ihrem neuartigen elektrischen Großspeichersystem „Aurora“ will das Startup phelas aus München genau dieses Problem lösen und der Energiewende zum Durchbruch verhelfen. Das sechsköpfige Gründerteam konnte sich dafür jetzt eine Pre-Seed-Finanzierung von 600.000 Euro sowie Fördergelder sichern. Zu den Investoren gehören erfahrene Business Angels aus dem BayStartUP Investorennetzwerk (nach eigener Aussage „bayerisches Startup-Netzwerk für Startups, Investoren und die Industrie“), die selbst als Gründer und Unternehmer erfolgreich sind – so eine Medienmitteilung. (Foto: Kompressor – © stevepb auf pixabay) weiterlesen…

Endlagersuche erreicht erstes Etappenziel der Öffentlichkeitsbeteiligung

Ministerin Schulze dankt allen Mitwirkenden und spricht sich für weitere intensive Beteiligung aus

Die Fachkonferenz Teilgebiete – das erste formale Öffentlichkeitsbeteiligungsformat des Standortauswahlverfahrens für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle – hat am 07.09.2021 ihren Abschlussbericht an die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) übergeben. Damit – so eine Medienmitteilung aus dem BMU – wird eine mehrmonatige öffentliche Diskussion des Zwischenberichts Teilgebiete abgeschlossen; die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Standortauswahlverfahren wird fortgesetzt. Hierbei bezieht das zuständige Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) die Öffentlichkeit bereits in die Konzeption ein. (Foto: Liegend gestapelte Fässer mit radioaktiven Abfällen in einer Kammer der Schachtanlage Asse II – © Bundesgesellschaft für Endlagerung) weiterlesen…

Soziale CO2-Kosten 3.000 €/t

Klimawirtschaftliche Rückkopplungen und Temperaturschwankungen

Die Kosten des Klimawandels könnten bis 2100 sehr viel höher sein als bisher angenommen. Das geht aus einer Studie hervor, die ein internationales Forscherteam am 06.09.2021 open access in Environmental Research Letters veröffentlicht hat. Darin modellieren Forscher die Auswirkungen des Klimawandels auf das künftige Wirtschaftswachstum. weiterlesen…

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl

Einstellung der Parteien zu Erkenntnissen der Wissenschaft und zur Forschungsförderung

Vor der Bundestagswahl haben die großen mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften – der Dachverband der Geowissenschaften (DVGeo), die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV), die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG), die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) sowie der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO) – allen im Bundestag vertretenen Parteien sogenannte „Wahlprüfsteine“ vorgelegt, mit denen sie die Parteien nach ihren Plänen zu ausgewählten Themen aus Forschung, Bildung, Klimaschutz und Energiewende befragen. Auch die Einstellung der Parteien zu Erkenntnissen der Wissenschaft und zur Forschungsförderung in Deutschland sowie in der EU wurde abgefragt. Die gemeinsame Aktion soll dokumentieren, welche grundlegenden wissenschaftspolitischen Vorstellungen die jeweiligen Parteien haben. Solarify dokumentiert die Antworten. weiterlesen…

Neuer Raumordnungsplan für die AWZ

„Ein Plan für das Meer“

Ein neuer Raumordnungsplan für die ausschließliche Wirtschaftszone Deutschlands (AWZ) in der Nordsee und in der Ostsee legt fest, wo welche Nutzungen im Meer stattfinden sollen. „Das Bundesinnenministerium hat den neuen maritimen Raumordnungsplan besiegelt. Entwickler und Betreiber von Offshore-Windparks sind´s zufrieden“, schreibt Tilman Weber in Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Ethanol-Autos sauberer als Plug-Ins oder reine E-Fahrzeuge

20 g/km CO2

Die American Coalition for Ethanol (ACE) hat im Rahmen ihrer 34. Jahreskonferenz vom 18. bis 20. August in Minneapolis ein Demonstrationsfahrzeug vorgestellt, um zu zeigen, dass mit Ethanol betriebene Fahrzeuge mit niedrigem bis gar keinem Kohlenstoffausstoß bereits heute sauberere Treibhausgasemissionen aufweisen als Plug-in-Elektrofahrzeuge und dass sie den Netto-Null-Standard lange vor den heute auf dem Markt befindlichen Elektrofahrzeugen erreichen könnten. weiterlesen…

Ansturm auf kohlenstoffintensives Aluminium

Soviel Emissionen wie Frankreich und Deutschland zusammen – von Gerard Reid

Es wird viel über die „schwer zu dekarbonisierenden“ Sektoren gesprochen. Einer der Schlüsselsektoren ist Aluminium, das für viele der wichtigsten Dekarbonisierungstechnologien wie Solarpaneele, Windturbinen, Batterien und Elektrofahrzeuge ein wichtiger Werkstoff ist. Die Herstellung von Aluminium ist jedoch sehr energie- und kohlenstoffintensiv. Sie ist sogar so intensiv, dass die jährlichen Emissionen der Industrie von 1,1 Milliarden Tonnen pro Jahr den Emissionen von Deutschland und Frankreich zusammen entsprechen. Das bringt natürlich die Aluminiumverbraucher und potenzielle neue Verbraucher in eine schwierige Lage, wenn sie mehr Aluminium verwenden wollen – und das müssen sie auch. Gerard Reids neuer Blog über ein bisher kaum wahrgenommenes Thema. weiterlesen…

Nach Pandemie stehen Klimaziele auf Kippe

McKinsey-Energiewendeindex

In einigen Bereichen lässt die Entwicklung zwar darauf hoffen, dass die Klimagrenzen eingehalten werden, allerdings warnen Experten auch, dass die jetzigen Einsparungen zu einem beträchtlichen Teil der Verlangsamung der Wirtschaft im Zuge der Pandemie zuzuschreiben sind, schreibt Marian Willuhn am 03.09.2021auf pv magazine über den neuen Energiewendeindex, einer Bewertung des Energiewendefortschritts durch das Beratungsunternehmen McKinsey . Gerade im Bereich Wärme und Verkehr gebe es noch viel aufzuholen. weiterlesen…

Klimaklage von Greenpeace und DUH gegen BMW, Daimler, VW und Wintershall Dea

Deutsche Konzerne auf Klimaschutz verklagt

Greenpeace und die Deutsche Umwelthilfe fordern deutsche Konzerne auf, ihre CO2-Emmissionen deutlich schneller zu verringern. Gemeinsamen Medienmitteilungen vom zufolge berufen sich die Organisationen auf das Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts und auf einen ähnlich spektakulären Spruch in den Niederlanden(siehe: solarify.eu/gericht-verurteilt-holllaendische-regierung-zum-klimaschutz). Bis 2030 sollen drei deutsche Autohersteller unter anderem den Verkauf klimaschädlicher Diesel- und Benzin-Verbrenner stoppen; das Öl- und Erdgasunternehmen Wintershall Dea soll spätestens ab 2026 keine neuen Öl- und Gasfelder mehr erschließen. weiterlesen…