Starkregen und Hitze – neue Details zum Klimawandel

Mögliche Klimaänderungen auf Landkreisebene – neuer Klimaservice im GERICS

Die globale Erderwärmung schreitet voran. Längst ist die 1-Grad-Marke überschritten. Die Folgen sind auch in Deutschland spürbar: Die Zahl der Hitzetage etwa nimmt zu, Extremwetterereignisse werden häufiger. Doch wie sieht es konkret bis zum Ende des Jahrhunderts aus? Forschende des Climate Service Center Germany (GERICS), einer Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Hereon, haben hierzu „Klimaausblicke“ für Regionen und Landkreise entwickelt. Damit stellen sie mögliche Klimaänderungen für die kommenden Jahrzehnte anhand von 17 Kennwerten bereit. weiterlesen…

Wissenschaftler verwerten CO2 effizienter mit Magneten

Mit intensivierter Elektrolyse

Seit Jahrzehnten arbeiten Forscher daran, überschüssige atmosphärische CO2-Emissionen zu verringern. Ein vielversprechender Ansatz besteht darin, atmosphärisches CO2 abzufangen und es dann durch CO2-Elektrolyse in wertschöpfende Chemikalien und Zwischenprodukte wie Ethanol, Ethylen und andere nützliche Chemikalien umzuwandeln. Während erhebliche Forschungsanstrengungen unternommen wurden, um die Geschwindigkeit und Selektivität der CO2-Elektrolyse zu verbessern, wurde die Verringerung des Energieverbrauchs dieses leistungsstarken Prozesses bisher nur unzureichend erforscht. Eine Publikation in ACS Energy Letters könnte hierzu Aufschluss geben. weiterlesen…

Regierung beschließt Wettbewerbsfähigkeitsschutz deutscher Unternehmen

Bundestags-Maßgaben werden bei Ausgleichsmaßnahmen zur CO2-Bepreisung im nationalen Brennstoffemissionshandel berücksichtigt

Die Bundesregierung ermöglicht Ausgleichsmaßnahmen für Unternehmen im Zusammenhang mit dem nationalen Brennstoffemissionshandel (BECV). Die dafür notwendige Verordnung hat das Bundeskabinett laut einer Medienmitteilung des BMU am 07.07.2021 den Maßgaben des Bundestags folgend beschlossen. Der Verordnung zufolge erhalten dem Brennstoffemissionshandel unterliegende Unternehmen künftig eine finanzielle Kompensation, wenn die CO2-Bepreisung zu einer Benachteiligung im grenzüberschreitenden Wettbewerb führt. Der Großteil dieser Mittel muss wiederum in den Klimaschutz investiert werden. weiterlesen…

DLF Kultur: Regierung behindert Energiewende

Dach-PV-Anlagen vor hohen gesetzlichen Hürden

„Auf die Dächer, fertig, stopp“, titelte die taz am 01.10.2020: Strom aus Solarenergie ist preisgünstig und klimafreundlich. Allein auf Gebäuden könnten so viele PV-Anlagen installiert werden, um den Strombedarf für die Energiewende zu decken. Professor Andreas Bett, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg, sagt: „Wir haben genügend Dach- und Fassadenfläche, um letztendlich genügend Energie bereitzustellen für Gesamtdeutschland.“ Doch ausgerechnet die Bundesregierung bremst beim Ausbau – so ein Feature in DLF Kultur von Ralf Hutter am 06.07.2021. weiterlesen…

Industrie könnte Stromnetz stark entlasten

Kopernikus-Projekt SynErgie

Wenn Unternehmen ihre Stromnachfrage flexibel an das Stromangebot im Netz anpassen, könnten sie maßgeblich zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen. Am 06.07.2021 hat das Kopernikus-Projekt SynErgie eine Analyse publiziert, in welchem Ausmaß die Industrie das Stromnetz entlasten könnte. Zudem zeigt ein internationaler Vergleich: Flexibilisierungslösungen aus Deutschland könnten zum internationalen Exportschlager werden. weiterlesen…

BASF baut Prototypanlage für Batterierecycling in Schwarzheide

Kreislaufwirtschaft für Wertschöpfungskette ermöglichen

Die BASF will in Schwarzheide bei Senftenberg (Brandenburg), am Standort ihrer Anlage für Kathodenmaterialien, eine Prototyp-Anlage für Batterierecycling errichten. Sie soll einer Medienmitteilung zufolge die Entwicklung von Betriebsverfahren und die Technologieoptimierung ermöglichen, um unter Einsatz innovativer Technologie eine höhere Rückgewinnung von Lithium, Nickel, Kobalt und Mangan aus ausgedienten Lithium-Ionen-Batterien zu erreichen. Gleichzeitig können in der Anlage auch Metalle aus Produkten von Zellherstellern und Herstellern von Batteriematerialien recycelt werden, die nicht den Produktspezifikationen entsprechen. weiterlesen…

Welche Trends wir umkehren müssen, um die Erderhitzung zu stoppen

Signifikanter Fortschritt nicht in Sicht

Frachtdienste, Wohnfläche, Fleischkonsum: Eine am 29.06.2021 in den Environmental Research Letters (open access) publizierte, vom Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) geführte Untersuchung beschreibt so umfassend und präzise wie nie zuvor die zahlreichen Treiber der Klimagas-Emissionen. Die Quintessenz der in dieser Form beispiellosen Bestandsaufnahme: Auch wenn die Corona-Pandemie beim weltweiten Treibhausgas-Ausstoß zu einer „Delle“ führt: Er wird in den nächsten Jahren hoch bleiben, die Triebkräfte sind intakt und in einigen Sektoren und Regionen erschreckend stark. Trotz aller bisherigen politischen Ankündigungen ist signifikanter Fortschritt noch nicht in Sicht. weiterlesen…

Bauernverband fordert mehr Klimaschutz

Weniger Fleisch essen

„Selbst der Bauernverband stimmt nun Klimaschützern zu. Das zeigt der Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft“, schreibt die Berliner taz über den Abschlussbericht, den 30 große Verbände der Landwirte, Händler, Hersteller, Verbraucher, Natur- und Tierschützer sowie führende Wissenschaftler nun unterzeichnet und Bundeskanzlerin Merkel übergeben haben. Die Zukunftskommission Landwirtschaft, an der auch der Bauernverband beteiligt war, hat wichtige Forderungen von Umwelt- und TierschützerInnen übernommen. Das von der Bundesregierung eingesetzte ExpertInnengremium empfiehlt aus Klimaschutzgründen zum Beispiel, dass „der Konsum und damit einhergehend die Produktion tierischer Produkte zurückgehen“. weiterlesen…

Handlungspakt für starke Chemie- und Pharmaindustrie

BMWi, VCI, IGBCE und BAVC beschließen Handlungsfelder für Transformation der Branche – Ausschnitte

Nach einem intensiven Arbeitsgruppenprozess und mehreren Spitzentreffen zwischen Bundeswirtschaftsminister Altmaier und den Spitzenorganisationen der chemisch-pharmazeutischen Industrie – VCI, IG BCE und BAVC – haben die Partner im Branchendialog Chemie einen Handlungspakt für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der drittgrößten Branche in Deutschland beschlossen. Solarify dokumentiert Ausschnitte des Pakts. weiterlesen…

WBGU: Über Klimaneutralität hinausdenken

Langfriststrategien für globale Klimastabilisierung notwendig

Anlässlich der 26. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention in Glasgow (COP26) im November 2021 hat der WBGU am 06.07.2021 das Politikpapier „Über Klimaneutralität hinausdenken“ an Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth übergeben. Darin empfiehlt der WBGU, nationale Langfriststrategien zu einem Hauptthema der Glasgower Klimakonferenz zu machen, um der aktuellen Klimapolitik Orientierung zu bieten. Bislang sind die Staaten nur dazu verpflichtet, kurzfristige „national festgelegte Beiträge“ (NDCs) zum Klimaschutz vorzulegen. Diese müssen deutlich ambitionierter werden und schon heute einen Pfad einschlagen, mit dem die Ziele des Pariser Übereinkommens erreicht werden können. (Grafik: COP26 – Logo – © ukcop26.org (Open Government Licence (OGL)) weiterlesen…