„Bündnis für moderne Mobilität“ gegründet

Scheuer: „Klimafreundlich, schadstoffarm, sicher und zuverlässig“

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat am 21.11.2019 ein „Bündnis für moderne Mobilität“ gegründet – gemeinsam mit der Verkehrsministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag, Deutschen Landkreistag und Deutschen Städte- und Gemeindebund. Das Bündnis soll umweltfreundliche Verkehrsmittel und den öffentlichen Nahverkehr fördern. Scheuer sagte bei der Vorstellung des Bündnisses in Berlin, die Kommunen benötigten neue Konzepte, die den veränderten Mobilitätsanforderungen der Menschen Rechnung trügen. Der Verkehr der Zukunft müsse „klimafreundlich, schadstoffarm, sicher und zuverlässig“ sein. weiterlesen…

Anfrage und Antwort: „CO2-Emissionen im Verkehrsbereich senken“

Treibhausgas-Vorteile von Elektrofahrzeugen – deutschen Strommix zugrunde gelegt

Die Bundesregierung legt bei der Bewertung der Klimafreundlichkeit von Elektrofahrzeugen grundsätzlich den deutschen Strommix zugrunde. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/13609) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/13159) hervor. Darin hatte die Fraktion gefragt – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – von welchem Strommix die Bundesregierung bei eigenen Ausführungen zur CO2-Bilanz von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen ausgehe. Im Vergleich zu einer Betrachtungsweise mit rein erneuerbarem Strom oder unter Berücksichtigung des Emissionshandels stelle dies eine konservative Perspektive dar. weiterlesen…

BMU mit Förderprogramm gegen Meeresvermüllung

Internationale RETech-Konferenz bietet Plattform für Abfallvermeidung und Recycling in Asien und Afrika

Das Bundesumweltministerium legt ein neues Förderprogramm zum Aufbau von Entsorgungs- und Recyclingstrukturen in Asien und Afrika auf. Es konzentriert sich – einer gemeinsamen Pressemitteilung aus dem BMU vom 21.11.2019 mit der German RETech Partnership folgend – auf Länder und Flussregionen, aus denen weltweit gesehen, die größten Müllmengen in die Meere gelangen. Diese liegen in Asien und Afrika. Darüber hinaus sollen Projekte in küstennahen Regionen und Inselstaaten durchgeführt werden, wo die Haupteinträge der Abfälle unmittelbar von Land aus erfolgen. Das Programm wird im Rahmen der 3. Internationalen RETech-Konferenz in Berlin vom 21. bis 22.11.2019 vorgestellt, bei der sich Fachleute über Projekte und Initiativen zum Aufbau umweltgerechter und nachhaltiger Abfallentsorgungssysteme zum weltweiten Schutz von Küsten und Meeren austauschen. weiterlesen…

Begeisterung für Energiewende stärken!

BBEn + BEE: „Atempause beim Kohleausstiegsgesetz f. Regelung zu mehr Teilhabe u. Beteiligung nutzen“

Der bereits öffentlich gewordene Referentenentwurf der Bundesregierung zum Kohleausstiegsgesetz hebt eine Privilegierung für gesetzlich definierte Bürgerenergiegesellschaften nach dem EEG 2017 auf. Dass alle Bieter im Ausschreibungsverfahren für Windenergie an Land eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) vorlegen müssen, sei richtig und werde bereits seit 2018 so praktiziert. In einer gemeinsamen Pressemeldung vom 19.11.2019 zeigten sich der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und das Bündnis Bürgerenergie (BBEn) dennoch enttäuscht, dass die Bundesregierung es bisher vermeidet, echte Instrumente für mehr Teilhabe, Beteiligung und regionale Wertschöpfung vorzuschlagen. Es sei jetzt noch Zeit, hier Verbesserungen aufzunehmen. (Foto: „Energie in Bürgerhand!“ – © Naturstrom Bürgerenergie) weiterlesen…

Solarparks fördern Biodiversität

bne-Studie: Freiflächen-Photovoltaikanlagen bieten Natur- und Artenschutz

Eine der zentralen Fragen der Energiewende ist die optimale Verwendung des kappen Gutes „Fläche “, um Klimaschutz, Landwirtschaft und Naturschutz miteinander zu verbinden. Wie der Bundesverband Neue Energiewirtschaft am 20.11.2019 mitteilte, kommt eine aktuelle bne-Studie zu dem Ergebnis, dass Solarparks positiv auf die Biodiversität wirken. „Solarparks können die Artenvielfalt im Vergleich zur umgebenden Landschaft fördern“, so die Autoren der Studie. weiterlesen…

Energie.System.Wende. 2019

BMBF: ESYS kann weitermachen

Das BMBF setzt die Förderung für „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) über 2020 hinaus fort – diese Zusage machte Ministerialdirigent Volker Rieke im Rahmen der diesjährigen Jahresversammlung am 19.11.2019 im Berliner Futurium unter dem Titel „Energie.System.Wende. 2019“. Wie kann Digitalisierung eine dezentralere Energieversorgung ermöglichen und die Flexibilisierung des Strommarkts unterstützen? Wer trägt die Verantwortung in einem zunehmend dezentralisierten und digitalisierten Energiesystem? Und inwiefern muss sich der rechtliche Rahmen für eine klimaschonende und auch stärker international vernetzte Energieversorgung ändern? Darüber diskutierten die Gäste der Jahresversammlung von „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) mit Stakeholdern der Energiewende diskutieren. (Foto: ESYS Jahresversammlung 2019 – © Gerhard Hofmann für Solarify) weiterlesen…

Klimawandel könnte die Treibhausgasemissionen aus Süßwasserökosystemen verdoppeln

Chemische und mikrobielle Vielfalt in Süßwasser verändern Funktion von Ökosystemen

Jeder Tropfen Süßwasser enthält Tausende verschiedener organischer Moleküle, die bisher unbemerkt geblieben sind, wie die University of Cambridge am 18.112.2019 mitteilte. Durch die Messung der Vielfalt dieser Moleküle und ihrer Wechselwirkung mit der Umwelt sei eine unsichtbare Welt entdeckt worden, die das Funktionieren von Süßwasserökosystemen beeinflusse und zur Emission von Treibhausgasen beitragen könne. weiterlesen…

Albers: „Etablierte Richtlinien zur Berechnung von Abständen zu Windenergieanlagen sichern Umsetzung der Energiewende“

BWE: „Keine pauschalen Abstandsregelungen unter dem Deckmantel der Akzeptanzförderung einführen!“

Die Diskussion rund um die Abstandsregelung für Windenergieanlagen an Land im Referentenentwurf des Kohleausstiegsgesetzes geht weiter. Während der Bundeswirtschaftsminister die Regelung am 19.11.2019 erneut verteidigte, verweist Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, auf das Vorhandensein etablierter Regelungen, wie der BWE am 20.11.2019 mitteilte. Problematisch sei vor allem, dass die geplante Regelung auch auf sogenannte Repowering-Projekte angewendet würde. Dann seinen viele gut akzeptierte Flächen betroffen. weiterlesen…

Erneuerbare reduzieren Umwelt- und Gesundheitsschäden deutlich

Vor- und Nachteile der Energiewende

Die Stromerzeugung verursacht weltweit die meisten klimaschädlichen Treibhausgase. Um die globale Erwärmung deutlich unter 2°C zu halten, muss daher der Energiesektor CO2-neutral werden. Mehrere Wege führen zu diesem Ziel, und jede Entscheidung hat ihre Umweltauswirkungen – etwa Luft- und Wasserverschmutzung, veränderte Landnutzung oder Wasserbedarf. Erstmals hat jetzt ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) durch die Kombination mehrerer Systeme von Computersimulationen die Vor- und Nachteile der drei wichtigsten Wege zur Dekarbonisierung analysiert. weiterlesen…