Klimawandel vor 4.000 Jahren

Zerstörtes erstes Weltreich der Geschichte

Vasile Ersek, leitender Dozent für Physische Geographie der Universität von Northumbrien, Newcastle, schrieb für The Conversation über die Entdeckung neuer Beweise für eine Dürre, die das Akkadische Reich vor 4.000 Jahren beendete. Die Arbeit wurde einer Medienmitteilung der Universität zufolge unter dem Titel „Precise timing of abrupt increase in dust activity in the Middle East coincident with 4.2 ka social change“ in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America prubliziert. weiterlesen…

Lasst unsere Kinder stolz auf uns sein

Hitze, Brände, Stürme, Fluten: 2018 war kein gutes Jahr fürs Klima. 2019 kann besser werden. Es liegt nur an uns. Ein Gastbeitrag von Johan Rockström

Der 1,5-Grad-Bericht des Weltklimarates, der im Herbst veröffentlicht wurde, hat es noch einmal deutlich gemacht: Wenn wir die Klimakrise aufhalten wollen, müssen wir uns beeilen – und wir müssen unsere Lebensweise ganz grundlegend verändern. Kann uns das überhaupt noch gelingen? Ja, sagt Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Ein Plädoyer für Optimismus in Zeiten der Klimakrise – erschienen in Zeit-online. (Foto: Sonne über den bayerischen Osterseen – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…

US-CO2-Ausstoß 2018 stark gestiegen

Obwohl viele Kohlekraftwerke vom Netz gingen

2018 stiegen Amerikas Kohlendioxid-Emissionen stärker als in den zuvor vergangenen acht Jahren – um 3,4 Prozent, so die von der New York Times am 08.01.2018 veröffentlichte vorläufige Schätzung des Forschungsunternehmens Rhodium Group. Dies bedeutet den zweitgrößten Jahreszuwachs seit mehr als zwei Jahrzehnten – und wurde lediglich 2010 übertroffen, als sich die Wirtschaft nach der Großen Rezession wieder erholte. Die USA waren bereits auf dem besten Weg, ihre Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Der Abstand ist allerdings noch größer mit Blick auf 2019. weiterlesen…

Klimawandel setzt Forstwirtschaft zu

Jährlich sterben in Mitteleuropa 3.000 Quadratkilometer Wald

Flecken zwischen dunkelgrünen Kronen, die inzwischen schneebedeckt sind. Das ist es, was man sieht, wenn man über die Wälder des Waldviertels schaut. Hitze, Trockenheit, Stürme, Borkenkäfer: In Zentraleuropa gibt es mehr Schadholz als je zuvor. Viele Länder sind betroffen – aber Österreich besonders. Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf die Forstwirtschaft in Österreich und seinen Nachbarländern aus. Michaela Seiser, FAZ-Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn, hat sich die beunruhigenden Zahlen näher angeschaut. weiterlesen…

Schutz der Ozeane durch Freiwillige Selbstverpflichtungen

IASS-Wissenschaftler schlagen globales Register und einheitliches Monitoring vor

Die Ozeane sind für den Erhalt unserer menschlichen Lebensgrundlagen eine wichtige Ressource. Ihr Schutz ist eines der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, die zusammen die Agenda 2030 bilden. Um das Ziel Nummer 14, also die nachhaltige Nutzung und Entwicklung der Weltmeere, zu erreichen, wurden in den vergangenen Jahren viele freiwillige Selbstverpflichtungen getroffen – vor allem von Regierungen, aber auch im privaten Bereich, von der Wissenschaft und Nicht-Regierungsorganisationen. Zwei Wissenschaftler des IASS, Barbara Neumann und Sebastian Unger, haben diese freiwilligen Selbstverpflichtungen untersucht. weiterlesen…

Innovationspreis für klimafreundliche Methanspaltung

KIT Ineratec erhält Sonderpreis für innovative Start-ups

Energie aus Erdgas ohne klimaschädliche CO2-Emissionen: Das verspricht eine neue Technologie, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam in einem gemeinsamen Forschungsprojekt entwickelt haben. Das hauptsächlich aus Methan bestehende Erdgas wird dabei in Wasserstoff und festen Kohlenstoff umgewandelt. Für ihre Arbeit haben die Forscher nun den Innovationspreis der Deutschen Gaswirtschaft erhalten. Erfolgreich war das KIT außerdem beim erstmals vergebenen Sonderpreis für innovative Start-ups: Diesen erhält Ineratec, ein Spin-off der Forschungsuniversität. (Foto: Der Versuchsreaktor zur Methanspaltung ist Teil des Flüssigmetalllabors am KIT © Amadeus Bramsiepe, KIT) weiterlesen…

Neue Förderrichtlinie startete am 01.01.2019

Investitionsprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“

Mit der Energiewende habe Deutschland eine umfassende und tiefgreifende Transformation seiner Energieversorgung und Energienutzung eingeleitet. Dabei habe sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, den Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 bis 2050 um 50 % zu senken. Neben dem Ausbau neuer Erzeugungskapazitäten für Strom auf Basis erneuerbarer Energien stehe die Senkung des Energieverbrauchs durch die Steigerung der Energieeffizienz im Fokus der Energiewende, schreibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und stellt in seiner Pressemitteilung vom 02.01.2019 die wichtigsten Punkte zusammen: weiterlesen…

dena-Umfrage: Vertrauen in Wettbewerbsfähigkeit deutscher Automobilhersteller sinkt

Verbraucher erwarten mehr Engagement für alternative Antriebe / 60 Prozent würden sich bei gleichem Kaufpreis für Elektro-, Hybrid-, Wasserstoff- oder Erdgasauto entscheiden

Das Vertrauen der Verbraucher in die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Autoindustrie ist im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückgegangen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena). 54 Prozent der Befragten finden, dass deutsche Automobilhersteller für den Wettbewerb um die Mobilität der Zukunft nicht gut aufgestellt sind (2017: 48 Prozent). Drei Viertel denken, dass die Hersteller nicht genug tun, um verbrauchs- und schadstoffarme Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Bei der Wahl der Antriebsart verschiebt sich das Interesse weiter hin zu Alternativen wie Strom, Wasserstoff oder Erdgas, aber auch der klassische Verbrennungsmotor spielt für gut ein Drittel der Verbraucher weiterhin eine wichtige Rolle. weiterlesen…

Klimasünder Fußballfan

Stadionbesucher produzieren so viel CO2 wie kaum sonst jemand

Autoabgase, Bratwurst und Bier: Knapp eine halbe Million Fußball-Fans sind jeden Spieltag in der Bundesliga unterwegs, um die Spiele ihrer Mannschaften zu verfolgen. Ihr CO2-Fußabdruck sei gigantisch, erklärt Jonas Reese in seinem Beitrag für den Deutschlandfunk. Im Fußballgeschäft fehle es an echtem Umweltbewusstsein. weiterlesen…

Gute Nachrichten aus Finnland für AKW-Gegner

taz: „Wieder ein AKW-Bau verschoben“

Finnland setze zwar immer noch auf Atomenergie, mit Russland als Partner. Aber „so richtig klappt das nicht“, schrieb taz-Skandinavien-Korrespondent Reinhard Wolff am 02.01.2018 – und nannte das „eine gute Nachricht für Anti-AtomenergieAtomkraft-Aktive“: Der finnische Betreiber Fennovoima des geplanten AKW Hanhikivi 1 nahe dem nordwestfinnischen Pyhäjoki hat nämlich Ende 2018 mitgeteilt, dass sich die Fertigstellung von Hanhikivi 1 bis 2028 verzögern wird. weiterlesen…