Guterres: „Stresstest für die Welt“

Neujahrsbotschaft des UN-Generalsekretärs: „Grund zur Hoffnung“

Laut UN-Generalsekretär António Guterres durchläuft die Welt derzeit einen „Stresstest“. In seiner Neujahrsbotschaft sagte er am 29.12.2018 in New York: „Es sind nervöse Zeiten für viele, und unsere Welt geht durch einen Stresstest“. Als größte Herausforderung nannte er den Klimawandel, aber auch Konflikte, Flüchtlingsbewegungen, ungleiche Reichtumsverteilung, schließlich Intoleranz und abnehmendes Vertrauen. weiterlesen…

Auch eidgenössischer Verkehr muss Kohlendioxid-Ausstoß stärker belasten

Schweiz: CO2-Abgabe auf Privat- und Flugverkehr gefordert

Auch die Schweiz kämpft um wirksame CO2-Verringerungen. Auch in der Schweiz steht der Verkehr (auf der Straße und in der Luft) im Mittelpunkt. Auch in der Schweiz wird nur ein kleiner Teil (ein Drittel) der CO2-Emissionen mit einer Abgabe belastet. Folglich fordert ein White Paper von SCCER Crest (Competence Center for Research in Energy, Society and Transition – CREST) unter dem Titel „Zur schweizerischen Klimapolitik: Wie effizient ist die Bepreisung des fossilen Energieverbrauchs?weiterlesen…

Europa kann Energiewende bis 2050 vollenden

Neue Studie: 100% Erneuerbare Energie in ganz Europa ist kostengünstiger als derzeitiges Energiesystem – vor 2050 Emissionen auf Null

Bis 2050 soll Europa klimaneutral werden. Dass die vollständige Energiewende in der EU tatsächlich umsetzbar ist, haben Forscher mit dem Ergebnis untersucht, dass 100 Prozent Erneuerbare möglich und kostengünstig sind – und den Arbeitsmarkt ankurbeln. Ende November hatte Miguel Arias Cañete, Klimakommissar der Europäischen Union, die neue EU-Klimastrategie 2050 vorgestellt, am 12.12. Hans-Josef Fell bei der COP24 (siehe solarify.eu/100-ee-in-ganz-europa-kostenguenstiger-als-aktuelles-energiesystem). Joschua Katz listete am 28.12.2018 für energiezukunft die Ergebnisse der Studie noch einmal auf. weiterlesen…

Windkraft-Kahlschlag in Sachsen

Fast 40 Prozent der Windräder in Sachsen droht das Aus

Weil die Förderung ausläuft, könnten sich schon bald Hunderte Anlagen nicht mehr rechnen. Um die bisherigen Kapazitäten zu erhalten, müsste massiv ausgebaut werden. Doch das koste nicht nur Geld, schreibt Jürgen Becker am 28.12.2018 in der Freien Presse. Von den aktuell 921 Windenergieanlagen in Sachsen ständen in den nächsten drei Jahren insgesamt 356 vor dem Aus – bis 2031 sogar 730. Das geht aus einer Antwort des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) auf eine Kleine Anfrage des Grüne-Landtagsabgeordneten Gerd Lippold hervor. weiterlesen…

Dieselbetrug verjährt – VW stur – VZBV mit Sammelklage

Autobauer lehnen Garantien ab

Das Bundesverkehrsministerium hat die Bedingungen für die Hardware-Nachrüstung älterer Diesel-Autos fertiggestellt. Laut Medienberichten müssen die Hersteller der Systeme unter anderem garantieren, dass die nachgerüsteten Autos noch mindestens 100.000 Kilometer fahren können – die deutschen Autobauer lehnen solche Garantien aber ab. Marion Jungbluth vom Verbraucherzentrale-Bundesverband kritisierte im Berliner Inforadio und im Handelsblatt diese Haltung als „unsäglich“. weiterlesen…

RWE-Chef Schmitz ist „Dinosaurier des Jahres 2018“

Nabu: „Absichtliches Foulspiel an Klima und Natur“

Angesichts der Umwelt-Fehlleistungen etwa in der Landwirtschaft und beim Verkehr hätte der NABU nach eigenen Angaben 2018 „ganze Dinosaurierherden vergeben“ können. Beim Streit um die Braunkohle und den Hambacher Wald zeigte der RWE-Chef aber, dass an ihm als Umwelt-Dinosaurier kein Weg vorbei geht. Deshalb zeichnete der NABU den Vorstandsvorsitzenden der RWE AG mit dem Negativ-Preis „Dinosaurier des Jahres“ aus. „Während international auf Klimakonferenzen und national in der Kohlekommission um konkreten Klimaschutz gerungen wird, hat sich Rolf Martin Schmitz mit seiner unzeitgemäßen Machtdemonstration im Streit um die Rodung des Hambacher Waldes selbst ins Abseits gestellt“, begründet NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Wahl zum Dinosaurier des Jahres. weiterlesen…

Immer mehr Antarktis-Gletscher „wachen auf“ oder schrumpfen

Drei Gletschergeschichten aus der Antarktis – weiterer Meeresspiegel-Anstieg droht

Alle drei sind mit dem Klimawandel verbunden: Forscher vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) lüften per Zeitraffer-Video das Geheimnis eines abrupten Gletscher-Rückzuges: Der Pine-Island-Gletscher in der Westantarktis hat an wichtigen Punkten die Bodenhaftung verloren. AWI-Kollegen schätzen: Der Zusammenbruch des Thwaites-Gletschers, ebenfalls in der Westantarktis, könnte den weltweiten Meeresspiegel signifikant verändern. Schließlich: Eine ganze Gruppe um den Tottengletscher, den größten der Ostantarktis, verliert zunehmend Eis – das des Totten würde den Meeresspiegel weltweit um drei Meter ansteigen würde, haben Nasa-Experten herausgefunden. (Foto: Antarktis- Foto © 358611 auf Pixabay) weiterlesen…

Regierung will Referenzertragsmodell nicht abschaffen

Stellungnahme zu Energie-Gutachten der Monopolkommission

Die Bundesregierung hat – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 20.12.2018 – 13 Seiten lang auf die Empfehlungen der Monopolkommission zur Energiewende geantwortet. Die Stellungnahme (19/6222) wurde als Unterrichtung eingebracht. Damit reagiert die Bundesregierung auf die Inhalte des Sondergutachtens der Monopolkommission gemäß § 62 Absatz 1 des Energiewirtschaftsgesetzes mit dem Titel „Energie 2017: Gezielt vorgehen, Stückwerk vermeiden“ vom Oktober 2017. Seitdem seien zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht worden, die auch Empfehlungen der Kommission aufgegriffen hätten, heißt es darin. weiterlesen…

Alter Streit am Beispiel von Audis E-Auto – ein Umweltsünder?

Wer ist umweltfreundlicher? Verbrenner, Hybrid, E-Auto, Brennstoffzelle?

Verbrenner, Hybride oder Brennstoffzellen-Fahrzeuge, gelten im Vergleich mit E-Autos relativ unbefragt als klimaschädlicher. Brennstoffverbrauch, CO2-Ausstoß, Feinstaubbelastung. Elektroautos fahren zwar abgasfrei, doch das ist nicht alles. Der Strom für ein Elektroauto kann auch aus einem schmutzigen Braunkohlewerk kommen. Die großen Batterien der Elektroautos brauchen reichlich Rohstoffe , deren Abbau schwere Umweltfolgen haben kann und vielfach menschenrechtlich bedenklich ist. Vom Recycling dieser Batterien ganz zu schweigen. Ein Autor von „The Motley Fool“ zieht die Schraube an und nennt den neuen Audi e-tron „Umweltsünder“. weiterlesen…

BMWi: EEG-Strom aus der Region

Start des Regionalnachweisregisters für Strom aus Erneuerbaren Energien

Ab dem 01.01.2019 könne jeder Haushalt die Energiewende vor Ort voranbringen. Das neue Regionalnachweisregister ermögliche die Ausstellung von Regionalnachweisen für Strom aus Erneuerbaren Energien, so eine gemeinsame Medienmitteilung vom BMWi und UBA. Damit könnten Endkunden sehen, dass dieser Strom in ihrer Region erzeugt wurde – beispielsweise vom Windrad nebenan. weiterlesen…