„Wir haben keinen Planeten B“

Bischof Fürst fordert sehr viel mehr Einsatz für Klimaschutz

Höchste Zeit zum Handeln: Der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, fordert sehr viel mehr Einsatz für den Klimaschutz weltweit. „Die Erde ist unser einziges gemeinsames Haus, das wir bewohnen können. Wir haben keinen Planeten B.“ Ein Interview mit dem Kirchenmann im Domradio Köln am 07.01.2019: weiterlesen…

„Es wird ein entscheidendes Jahr“

Beim Klimaschutz sollen endlich Taten folgen

2019 soll das Jahr der Energiewende werden: Dem Einstieg in die grünen Energien soll der Ausstieg aus den fossilen Kraftwerken folgen. Auch ein neues Gesetz soll dabei helfen, Ende März soll ein erster Entwurf vorliegen. Umweltschützern zufolge ließen sich die Kohlekraftwerke bis 2030 locker abschalten – Industrie und Gewerkschaften hingegen befürchten steigende Strompreise und den Verlust von Jobs. am 08.01.2019 in der Süddeutschen Zeitung über das Gerangel um den schrittweisen Ausstieg aus den fossilen Kraftwerken. weiterlesen…

„Möglicherweise gutes Jahr für Bewusstseinswandel“

Klimaforscher Schellnhuber über 2018

2018 seien die Emissionen weltweit leider gestiegen, sagte der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber im Deutschlandfunk. Doch bei den Menschen habe ein Bewusstseinswandel eingesetzt. Sie hätten die Gefahren des Klimawandels erkannt und wollten sie nicht länger hinnehmen. Der frühere Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) im Gespräch mit Deutschlandfunkredakteur Philipp May. weiterlesen…

Klimawandel vor 4.000 Jahren

Zerstörtes erstes Weltreich der Geschichte

Vasile Ersek, leitender Dozent für Physische Geographie der Universität von Northumbrien, Newcastle, schrieb für The Conversation über die Entdeckung neuer Beweise für eine Dürre, die das Akkadische Reich vor 4.000 Jahren beendete. Die Arbeit wurde einer Medienmitteilung der Universität zufolge unter dem Titel „Precise timing of abrupt increase in dust activity in the Middle East coincident with 4.2 ka social change“ in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America prubliziert. weiterlesen…

Lasst unsere Kinder stolz auf uns sein

Hitze, Brände, Stürme, Fluten: 2018 war kein gutes Jahr fürs Klima. 2019 kann besser werden. Es liegt nur an uns. Ein Gastbeitrag von Johan Rockström

Der 1,5-Grad-Bericht des Weltklimarates, der im Herbst veröffentlicht wurde, hat es noch einmal deutlich gemacht: Wenn wir die Klimakrise aufhalten wollen, müssen wir uns beeilen – und wir müssen unsere Lebensweise ganz grundlegend verändern. Kann uns das überhaupt noch gelingen? Ja, sagt Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Ein Plädoyer für Optimismus in Zeiten der Klimakrise – erschienen in Zeit-online. (Foto: Sonne über den bayerischen Osterseen – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…

US-CO2-Ausstoß 2018 stark gestiegen

Obwohl viele Kohlekraftwerke vom Netz gingen

2018 stiegen Amerikas Kohlendioxid-Emissionen stärker als in den zuvor vergangenen acht Jahren – um 3,4 Prozent, so die von der New York Times am 08.01.2018 veröffentlichte vorläufige Schätzung des Forschungsunternehmens Rhodium Group. Dies bedeutet den zweitgrößten Jahreszuwachs seit mehr als zwei Jahrzehnten – und wurde lediglich 2010 übertroffen, als sich die Wirtschaft nach der Großen Rezession wieder erholte. Die USA waren bereits auf dem besten Weg, ihre Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Der Abstand ist allerdings noch größer mit Blick auf 2019. weiterlesen…

Klimawandel setzt Forstwirtschaft zu

Jährlich sterben in Mitteleuropa 3.000 Quadratkilometer Wald

Flecken zwischen dunkelgrünen Kronen, die inzwischen schneebedeckt sind. Das ist es, was man sieht, wenn man über die Wälder des Waldviertels schaut. Hitze, Trockenheit, Stürme, Borkenkäfer: In Zentraleuropa gibt es mehr Schadholz als je zuvor. Viele Länder sind betroffen – aber Österreich besonders. Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf die Forstwirtschaft in Österreich und seinen Nachbarländern aus. Michaela Seiser, FAZ-Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn, hat sich die beunruhigenden Zahlen näher angeschaut. weiterlesen…

Schutz der Ozeane durch Freiwillige Selbstverpflichtungen

IASS-Wissenschaftler schlagen globales Register und einheitliches Monitoring vor

Die Ozeane sind für den Erhalt unserer menschlichen Lebensgrundlagen eine wichtige Ressource. Ihr Schutz ist eines der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, die zusammen die Agenda 2030 bilden. Um das Ziel Nummer 14, also die nachhaltige Nutzung und Entwicklung der Weltmeere, zu erreichen, wurden in den vergangenen Jahren viele freiwillige Selbstverpflichtungen getroffen – vor allem von Regierungen, aber auch im privaten Bereich, von der Wissenschaft und Nicht-Regierungsorganisationen. Zwei Wissenschaftler des IASS, Barbara Neumann und Sebastian Unger, haben diese freiwilligen Selbstverpflichtungen untersucht. weiterlesen…

Innovationspreis für klimafreundliche Methanspaltung

KIT Ineratec erhält Sonderpreis für innovative Start-ups

Energie aus Erdgas ohne klimaschädliche CO2-Emissionen: Das verspricht eine neue Technologie, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam in einem gemeinsamen Forschungsprojekt entwickelt haben. Das hauptsächlich aus Methan bestehende Erdgas wird dabei in Wasserstoff und festen Kohlenstoff umgewandelt. Für ihre Arbeit haben die Forscher nun den Innovationspreis der Deutschen Gaswirtschaft erhalten. Erfolgreich war das KIT außerdem beim erstmals vergebenen Sonderpreis für innovative Start-ups: Diesen erhält Ineratec, ein Spin-off der Forschungsuniversität. (Foto: Der Versuchsreaktor zur Methanspaltung ist Teil des Flüssigmetalllabors am KIT © Amadeus Bramsiepe, KIT) weiterlesen…

Neue Förderrichtlinie startete am 01.01.2019

Investitionsprogramm „Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“

Mit der Energiewende habe Deutschland eine umfassende und tiefgreifende Transformation seiner Energieversorgung und Energienutzung eingeleitet. Dabei habe sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, den Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 bis 2050 um 50 % zu senken. Neben dem Ausbau neuer Erzeugungskapazitäten für Strom auf Basis erneuerbarer Energien stehe die Senkung des Energieverbrauchs durch die Steigerung der Energieeffizienz im Fokus der Energiewende, schreibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und stellt in seiner Pressemitteilung vom 02.01.2019 die wichtigsten Punkte zusammen: weiterlesen…