Windstrom belastet Umwelt am geringsten

Deutsche Treibhausgasemissionen haben Gesamtkosten von rund 164 Mrd. Euro zur Folge – Wind 0,28 ct/kWh – Braunkohle 20,8 ct/kWh

Zu viele Treibhausgase, Luftschadstoffe und andere Umweltbelastungen schaden dem Klima und der Gesundheit, wirken sich negativ auf Ökosysteme aus und begünstigen das Artensterben. Zudem führen sie zu wirtschaftlichen Einbußen durch z. B. Produktionsausfälle, Ernteverluste oder Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Für viele dieser Schäden gibt es etablierte wissenschaftliche Methoden, um sie in Geldwerten auszudrücken. Das tut z.B. das Umweltbundesamt in seiner „Methodenkonvention 3.0 zur Ermittlung von Umweltkosten„. Demnach belastet Windenergie die Umwelt am wenigsten. weiterlesen…

Bis 2030 15 Mio. t CO2 einsparen

Altmaier: „Abwärmeoffensive verbindet Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit“

Das Förderprogramm „Abwärmenutzung in gewerblichen Unternehmen“ ist laut einer BMWi-Medienmitteilung erfolgreich. Die rund 1.300 angestoßenen Projekte werden nach ihrer Umsetzung ab 2020 jährlich 1,4 Millionen Tonnen CO2 einsparen – die Hälfte mehr als ursprünglich anvisiert. Das übertrifft das Ziel von jährlich 1 Million Tonnen CO2 deutlich. Mit dem Förderprogramm hat das BMWi im Mai 2016 eine Offensive gestartet, fossile Brennstoffe, die damit verbundenen CO2-Emissionen und gleichzeitig Energiekosten einzusparen. Das damit angestoßene Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 2,5 Milliarden Euro. Das Programm trägt damit nicht nur in erheblichem Umfang zum Klimaschutz, sondern auch wirksam zur Modernisierung und Stärkung des Investitionsstandorts Deutschland bei. weiterlesen…

96 Millionen für E-Auto-Ladesäulen

Auftaktveranstaltung „Ladeinfrastruktur als Beitrag zur Energiewende“

Die Bundesregierung will die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter ausbauen. Für das entsprechende Förderprogramm, das der Einbindung des Verkehrs in die Energiewende dient, stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie laut einer Medienmitteilung 96 Millionen Euro zur Verfügung. Darauf hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Oliver Wittke, am 14.01.2018 bei der Auftaktveranstaltung „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017 – 2020“ hingewiesen. weiterlesen…

TenneT im Plan

Offshore-Kapazitäten auf 6.232 Megawatt gesteigert

Der Ausbau der Offshore Windenergie in Deutschland schreitet weiter voran. Nun hat der Netzbetreiber TenneT mit den vorhandenen Netzanschluss-Kapazitäten das Ausbauziel der Bundesregierung für 2020 nahezu komplett erreicht. In einer Medienmitteilung vom hieß es, dieNordsee-Windernte 2018 habe die des Vorjahrs um rund fünf Prozent übertroffen; der Anteil an der Gesamt-Windstromerzeugung lag erneut bei fast 16 Prozent. weiterlesen…

Wie das BMU E-Fuels sieht

Einsatz synthetischer Kraftstoffe birgt Vor- und Nachteile

Der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen zur CO2-Reduzierung kann nach Auffassung der Bundesregierung etwa im Luft- und Seeverkehr zwar ein geeignetes Mittel sein, auf starke Gegenliebe stoßen E-Fuels bei der Bundesregierung aber nicht, schreibt sie (das BMU) in einer Antwort (19/6575) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/5822). Synthetische Kraftstoffe könnten zwar ökologische Vorteile bieten, „wenn sie aus nachhaltigen erneuerbaren Energiequellen hergestellt werden und in Einsatzbereichen zur Anwendung kommen, in denen ökologisch günstiger zu bewertende Optionen zum Schutz von Umwelt, Gesundheit und Klima nicht zur Verfügung stehen“. Ökologisch nachteilig sei aber „der hohe Energie- und Ressourcenbedarf zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe, die in der Regel ebenfalls hohen Verluste bei der Nutzung und die mit der Nutzung einhergehenden Emissionen, unter anderem an Luftschadstoffen“. Ökonomisch seien sie (noch) zu teuer. Die Bundesregierung plane jedenfalls nicht, „sogenannte E-Fuels von der Energiesteuer zu befreien“. weiterlesen…

Grüne fordern von Altmaier Augenmaß und Transparenz bei Netzausbauplan

Offener Brief

In einem offenen Brief an den Bundeswirtschaftsminister haben vier Abgeordnete der Grünen im Bundestag am 04.01.2019 gefordert, dass Peter Altmaier beim Netzentwicklungsplan transparent den Bedarf an neuen Leitungen darlegen soll. Aus Sicht der Grünen sollten auch die Optimierungspotenziale der bestehenden Netze ausreichend einbezogen werden. Als völlig unverständlich und kontraproduktiv – berichtet Sandra Enkhardt in pv magazine – bezeichnen sie, dass der Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. mit Verweis auf Netzengpässe verzögert wird. Solarify dokumentiert das Schreiben. weiterlesen…

Autobauer machen immer noch falsche Verbrauchsangaben

Unterschied zwischen offiziellem und realem Kraftstoffverbrauch für neue Pkw in Europa stagniert erstmals

Neue Pkw liegt verbrauchen heute durchschnittlich 39 Prozent mehr Benzin oder Diesel, als ihre Hersteller als Testverbrauch angeben. Kaum zu glauben: Aber das ist geringfügig weniger als 2016. Zu diesem Ergebnis gelangte eine am 10.01.2018 in Berlin vorgestellte Studie der unabhängigen Forschungsorganisation International Council on Clean Transportation (ICCT). weiterlesen…

EIB-Studie: Wie stehen Bürger zum Klimawandel?

Große Unterschiede zwischen EU, China und USA

Vor der Weltklimakonferenz COP24 im Dezember 2018 in Polen hat die Europäische Investitionsbank in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsunternehmen YouGov eine einzigartige Klimastudie durchgeführt, um herauszufinden, wie 25.000 Bürger den Klimawandel in der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten und China bewerten. Die Ergebnisse würden zwar schon im November veröffentlicht – sind aber dessenungeachtet erstaunlich. weiterlesen…

Ozeane heizen sich noch schneller auf

New York Times mit neuen Forschungsergebnissen aus Science

Wissenschaftlichen Forschungen zufolge beschleunigt sich die Erwärmung der Weltmeere schneller als bisher angenommen, schrieb Kendra Pierre-Louis am 10.01.2018 in der New York Times – das habe verheerende Auswirkungen auf den Klimawandel, da fast die gesamte von Treibhausgasen eingeschlossene Wärme in den Ozeanen gespeichert werde. Die NYT-Autorin zitierte eine am 10.01.2019 in Science*) veröffentlichte neue Analyse, derzufolge sich die Ozeane im Durchschnitt um 40 Prozent schneller erwärmen als vor fünf Jahren vom IPCC geschätzt. Die Forscher seien zudem zu dem Schluss gekommen, dass die Meerestemperaturen mehrere Jahre lang in Folge Rekorde gebrochen haben. weiterlesen…

Erwärmung der Weltmeere entspricht einer Atombombe pro Sekunde

Weil Meere 90% der Klimawandel-Energie absorbieren, hat sich deren Temperatur in 150 Jahren stark erhöht

Die globale Erwärmung hat die Ozeane in den letzten 150 Jahren um das Äquivalent einer Atombombenexplosion pro Sekunde erhitzt, so das Fazit neuer in den PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) publizierter Forschungsergebnisse, schrieb Umweltredakteur Damian Carrington am 07.01.2019 im Guardian. Denn mehr als 90% der von den Treibhausgasemissionen der Menschheit verursachten Wärme wurde von den Meeren aufgenommen, wobei nur wenige Prozent die Luft-, Land- und Eiskappe erwärmen. Die enorme Energiezufuhr der Ozeane treibt den Meeresspiegel in die Höhe und ermöglicht es, dass Hurrikane und Taifune intensiver werden. weiterlesen…