Struktur und Funktion von Photosyntheseprotein im Detail aufgeklärt

Photosynthetischer Komplex I ist Schlüsselelement im photosynthetischen Elektronentransport – bislang wenig über ihn bekannt

Ein internationales Team von Wissenschaftlern aus verschiedenen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen hat die Struktur und Funktionsweise des photosynthetischen Komplex I aufgeklärt. Der Membranproteinkomplex ist wesentlicher Bestandteil der Photosynthese und spielt eine wichtige Rolle in der dynamischen Anpassung von Elektronentransportprozessen. Die Arbeit des Teams von 14 Kooperationspartnern, zu denen neben Hauptautor Prof. Marc Nowarcyk von der Ruhr-Universität Bochum auch James Birrell und Prof. Wolfgang Lubitz vom MPI CEC in Mülheim/Ruhr und Nicholas Cox von der Australian National University (ANU) in Canberra gehören, wurde im Januarheft der Zeitschrift Science veröffentlicht. weiterlesen…

Kohle-Kommission auf der Zielgeraden

DUH fordert Kanzlerin zur Einleitung des Kohleausstiegs auf – Woidke und Haseloff zufrieden – Greenpeace: In 12 Jahren Schluss!

Bundeskanzlerin Merkel hat die Ministerpräsidenten der vier Kohle-Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Nordrhein-Westfalen am 15.01.2019 zum Abendessen eingeladen. Ergebnis: Die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen können langfristig mit mehr Geld für den Strukturwandel rechnen. Sachsen-Anhalts Haseloff (CDU) sagte nach dem Spitzentreffen, „erhebliche Mittel“ seien notwendig: Bundesfinanzminister Scholz habe dafür im Rahmen von Maßnahmengesetzen klar eine langfristige Finanzzusage getroffen. weiterlesen…

EU schafft Doppelbelastung von Speichern bei Prosumern ab

Klimafreundliche und bürgernäher organisierte Energieversorgung

Bürger und Unternehmer, die Solarstrom selbst erzeugen, verbrauchen, speichern und verkaufen, sollen zu einem zentralen Baustein des modernen Stromsektors werden. Die gegenwärtig teilweise noch geltende Doppelbelastung mit Steuern und Abgaben für Energiespeicher bei Netzdienstleistungen soll nach dem Willen der Europäischen Union abgeschafft werden. Dies geht aus den nun schriftlich vorliegenden Ergebnissen der Trilog-Verhandlungen zum neuen Strommarktdesign hervor, auf die sich das EU-Parlament, die EU-Kommission und die Vertreter der Mitgliedsstaaten im EU-Rat kurz vor Weihnachten geeinigt hatten. weiterlesen…

Windstrom belastet Umwelt am geringsten

Deutsche Treibhausgasemissionen haben Gesamtkosten von rund 164 Mrd. Euro zur Folge – Wind 0,28 ct/kWh – Braunkohle 20,8 ct/kWh

Zu viele Treibhausgase, Luftschadstoffe und andere Umweltbelastungen schaden dem Klima und der Gesundheit, wirken sich negativ auf Ökosysteme aus und begünstigen das Artensterben. Zudem führen sie zu wirtschaftlichen Einbußen durch z. B. Produktionsausfälle, Ernteverluste oder Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Für viele dieser Schäden gibt es etablierte wissenschaftliche Methoden, um sie in Geldwerten auszudrücken. Das tut z.B. das Umweltbundesamt in seiner „Methodenkonvention 3.0 zur Ermittlung von Umweltkosten„. Demnach belastet Windenergie die Umwelt am wenigsten. weiterlesen…

Bis 2030 15 Mio. t CO2 einsparen

Altmaier: „Abwärmeoffensive verbindet Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit“

Das Förderprogramm „Abwärmenutzung in gewerblichen Unternehmen“ ist laut einer BMWi-Medienmitteilung erfolgreich. Die rund 1.300 angestoßenen Projekte werden nach ihrer Umsetzung ab 2020 jährlich 1,4 Millionen Tonnen CO2 einsparen – die Hälfte mehr als ursprünglich anvisiert. Das übertrifft das Ziel von jährlich 1 Million Tonnen CO2 deutlich. Mit dem Förderprogramm hat das BMWi im Mai 2016 eine Offensive gestartet, fossile Brennstoffe, die damit verbundenen CO2-Emissionen und gleichzeitig Energiekosten einzusparen. Das damit angestoßene Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 2,5 Milliarden Euro. Das Programm trägt damit nicht nur in erheblichem Umfang zum Klimaschutz, sondern auch wirksam zur Modernisierung und Stärkung des Investitionsstandorts Deutschland bei. weiterlesen…

96 Millionen für E-Auto-Ladesäulen

Auftaktveranstaltung „Ladeinfrastruktur als Beitrag zur Energiewende“

Die Bundesregierung will die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter ausbauen. Für das entsprechende Förderprogramm, das der Einbindung des Verkehrs in die Energiewende dient, stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie laut einer Medienmitteilung 96 Millionen Euro zur Verfügung. Darauf hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Oliver Wittke, am 14.01.2018 bei der Auftaktveranstaltung „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017 – 2020“ hingewiesen. weiterlesen…

TenneT im Plan

Offshore-Kapazitäten auf 6.232 Megawatt gesteigert

Der Ausbau der Offshore Windenergie in Deutschland schreitet weiter voran. Nun hat der Netzbetreiber TenneT mit den vorhandenen Netzanschluss-Kapazitäten das Ausbauziel der Bundesregierung für 2020 nahezu komplett erreicht. In einer Medienmitteilung vom hieß es, dieNordsee-Windernte 2018 habe die des Vorjahrs um rund fünf Prozent übertroffen; der Anteil an der Gesamt-Windstromerzeugung lag erneut bei fast 16 Prozent. weiterlesen…

Wie das BMU E-Fuels sieht

Einsatz synthetischer Kraftstoffe birgt Vor- und Nachteile

Der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen zur CO2-Reduzierung kann nach Auffassung der Bundesregierung etwa im Luft- und Seeverkehr zwar ein geeignetes Mittel sein, auf starke Gegenliebe stoßen E-Fuels bei der Bundesregierung aber nicht, schreibt sie (das BMU) in einer Antwort (19/6575) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/5822). Synthetische Kraftstoffe könnten zwar ökologische Vorteile bieten, „wenn sie aus nachhaltigen erneuerbaren Energiequellen hergestellt werden und in Einsatzbereichen zur Anwendung kommen, in denen ökologisch günstiger zu bewertende Optionen zum Schutz von Umwelt, Gesundheit und Klima nicht zur Verfügung stehen“. Ökologisch nachteilig sei aber „der hohe Energie- und Ressourcenbedarf zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe, die in der Regel ebenfalls hohen Verluste bei der Nutzung und die mit der Nutzung einhergehenden Emissionen, unter anderem an Luftschadstoffen“. Ökonomisch seien sie (noch) zu teuer. Die Bundesregierung plane jedenfalls nicht, „sogenannte E-Fuels von der Energiesteuer zu befreien“. weiterlesen…

Grüne fordern von Altmaier Augenmaß und Transparenz bei Netzausbauplan

Offener Brief

In einem offenen Brief an den Bundeswirtschaftsminister haben vier Abgeordnete der Grünen im Bundestag am 04.01.2019 gefordert, dass Peter Altmaier beim Netzentwicklungsplan transparent den Bedarf an neuen Leitungen darlegen soll. Aus Sicht der Grünen sollten auch die Optimierungspotenziale der bestehenden Netze ausreichend einbezogen werden. Als völlig unverständlich und kontraproduktiv – berichtet Sandra Enkhardt in pv magazine – bezeichnen sie, dass der Ausbau von Photovoltaik, Windkraft und Co. mit Verweis auf Netzengpässe verzögert wird. Solarify dokumentiert das Schreiben. weiterlesen…

Autobauer machen immer noch falsche Verbrauchsangaben

Unterschied zwischen offiziellem und realem Kraftstoffverbrauch für neue Pkw in Europa stagniert erstmals

Neue Pkw liegt verbrauchen heute durchschnittlich 39 Prozent mehr Benzin oder Diesel, als ihre Hersteller als Testverbrauch angeben. Kaum zu glauben: Aber das ist geringfügig weniger als 2016. Zu diesem Ergebnis gelangte eine am 10.01.2018 in Berlin vorgestellte Studie der unabhängigen Forschungsorganisation International Council on Clean Transportation (ICCT). weiterlesen…