Germanwatch begrüßt 16er Initiative

Industrieller Vorstoß zugunsten Mindestpreis und Steuern für CO2 kommt gut an

Germanwatch begrüßt den am 27.11.2018 veröffentlichten Appell 16 großer europäischer Unternehmen für einen CO2-Mindestpreis. Die Unternehmen fordern ergänzend zum Emissionshandel einen ansteigenden CO2-Mindestpreis sowie eine Neujustierung der Energiesteuern mit einer ebenfalls zunehmenden CO2-Komponente (siehe solarify.eu/grosse-unternehmen-geben-bundesregierung-rueckenwind-fuer-co2-preis-einfuehrung). weiterlesen…

Macrons Reformen in schwerem Fahrwasser

Protest-Katalysatoren: CO2-Steuer und Dieselabgabe

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron werde mit seiner Reformpolitik nur dann Erfolg haben, wenn er sie nicht als „Kommandoaktion“ sehe, meinte Handelsblatt-Paris-Korrespondent Thomas Hanke am 24.11.2018 in einem Deutschlandfunk-Kommentar und am 25.11.2018 im Handelsblatt. Er habe versäumt, den Franzosen zu vermitteln, dass Steuern auf Diesel-Treibstoff und CO2 notwendig seien. Solarify zitiert wichtige Ausschnitte. weiterlesen…

115 Mio. t Pkw-CO2 aus dem Auspuff

Gestiegene Motorenleistung steigert Kohlendioxid-Emissionen

Deutsche Pkw stoßen immer mehr Kohlendioxid aus – 2017 stolze 115 Millionen Tonnen, laut Statistischem Bundesamt eine Zunahme um 6 Prozent seit 2010. Der Grund: Seit damals haben die Autos um 10 Prozent zugenommen, gleichzeitig ist die Fahrleistung um 9 Prozent gewachsen. 2017 verbrauchten 46 Millionen Pkw gut 46 Milliarden Liter Kraftstoff. weiterlesen…

Nein zur Wegwerfgesellschaft

Schulze mit 5-Punkte-Plan – Kritik

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat einen 5-Punkte-Plan mit Maßnahmen für weniger Plastik und mehr Recycling vorgelegt, so eine Medienmitteilung aus dem BMU. Diese sehen unter anderem eine Mischung aus gesetzlichen und freiwilligen Maßnahmen zur Vermeidung von überflüssigem Plastik vor. Auch Alternativen zur Plastiknutzung wie etwa das Trinken von Leitungswasser sollen gestärkt werden. Flankiert wird das Arbeitsprogramm von einer Kampagne „Nein zur Wegwerfgesellschaft“ unter dem Motto „Weniger ist mehr“. weiterlesen…

NABU: Palmöl-Diesel zerstört einzigartige Lebensräume

Tschimpke: Bundesregierung muss sich gegen die Verwendung von Palmöl im Bio-Diesel einsetzen

76 Prozent der Deutschen wissen nicht, dass Bio-Diesel Palmöl enthält. Das zeigt eine Umfrage, die der NABU zusammen mit anderen Verbänden in der Initiative #NotInMyTank in Auftrag gegeben hat. Demnach wollen 64 Prozent der Befragten, dass Bio-Diesel künftig kein Palmöl mehr beigemischt wird. Diese Zahlen sind Ergebnisse der repräsentativen Umfrage zum Palmölkonsum in neun EU-Ländern. Die Umfrage zeigt, dass eine breite Mehrheit in der Bevölkerung damit einverstanden ist, dass die Verwendung von Palmöl in Bio-Dieselkraftstoff beendet werden soll. Die EU-Kommission muss nun bis zum 01.02.2019 einen Gesetzentwurf vorlegen, der die schrittweise Beseitigung von schädlichen Bio-Kraftstoffen so wie Palmöl in Bio-Dieselkraftstoffen festlegt. weiterlesen…

E-Mobilität zwar nötig, aber keine Lösung

Studie: Mehr globale Gerechtigkeit durch weniger Autos

In einer neuen Studie analysieren PowerShift, Brot für die Welt und Misereor den Rohstoff- und Energieverbrauch der deutschen Automobilindustrie und die damit verbunden Auswirkungen auf Klima, Umwelt und die Menschenrechte im Globalen Süden. Ein rascher Umstieg vom Verbrennungs- auf Elektromotoren ist laut übereinstimmenden Medienmitteilungen vom 23.11.2018 über die Studie zwar dringend geboten, werde aber viele Nachhaltigkeitsprobleme nicht lösen. weiterlesen…

„Der Klimawandel ist hier und geschieht jetzt“

US-Regierungs-Bericht legt sich quer zu Trump

Lange war befürchtet worden, US-Präsident Trump werde den aktuellen Bericht der US-Regierungsbehörden zum Klimawandel „verschwinden“ lassen (siehe: solarify.eu/laesst-trump-unbequemen-klimareport-verschwinden vom 08.08.2017) – jetzt wurde Kapitel Zwei doch veröffentlicht. Allerdings tönte das Weiße Haus (wenig glaubwürdig) er sei „ungenau“. Denn der neueste Klimabericht (Fourth National Climate Assessment, NCA4 – Vierte nationale Klimafolgenabschätzung) „dürfte dem Präsidenten nicht gefallen“, so Martin Ganslmeier, ARD-Studio Washington auf tagesschau.de. „Demnach sind die Folgen in den USA schon jetzt nicht mehr zu übersehen. Die Experten fordern dringend, gegenzusteuern.“ weiterlesen…

Franz Alt über US-Klimabericht NCA4

Trump-Behörde gegen Trumps Ignoranz

Auf 1.600 Seiten haben die Klimabehörden der US-Regierung in ihrem Bericht „NCA4“ (Forth National Climate Assessment – Vierte nationale Klimafolgenabschätzung) vor den Folgen der Klimaerhitzung für die stärkste Industriemacht der Welt gewarnt. Motto: „Der Klimawandel ist hier und passiert jetzt“. Ein Kommentar von Franz Alt auf sonnenseite.com. weiterlesen…

Die Palmöl-Katastrophe

NYT: Das Bioöl sollte den Planeten retten – in Wirklichkeit passiert das Gegenteil

Die Verwendung von Pflanzenöl in Biokraftstoffen führte nicht nur zu industrieller Abholzung, sondern auch zu einem enormen Anstieg der Kohlenstoffemissionen. Mitte der 2000er Jahre förderten neue Umweltgesetze die Verwendung von Pflanzenöl in Kraftstoffen; Motiv war die Verringerung der CO2-Emissionen als Ursache der Erderwärmung. Doch die Gesetze waren ungenau vorbereitet. Zum Beispiel waren die zu erwartenden Umweltkosten nicht eruiert worden. Schon damals wurde davor gewarnt, die Pläne könnten das Gegenteil ihrer beabsichtigten Wirkung auslösen – sie wurden dennoch umgesetzt, Das aber scheint laut einem New York Times Magazine-Artikel vom 20.11.2018 (Autor Abrahm Lustgarten, leitender Reporter bei ProPublica) zu einer Katastrophe mit globalen Folgen zu führen. weiterlesen…