EU-Geld für Natur- und Klimaschutz

Rund 243 Millionen Euro EU-weit – 43 für Deutschland

Die Europäische Kommission stellt einer Medienmitteilung vom 25.10.2018 zufolge EU-weit 243 Mio. Euro für Projekte im Rahmen des EU-Programmes LIFE (L’Instrument Financier pour l’Environnement) bereit. Sie fördern den Übergang in eine nachhaltige und emissionsärmere Zukunft. In Deutschland werden durch LIFE sechs Projekte mit insgesamt 43 Mio. Euro unterstützt. Da acht weitere grenzübergreifende Projekte finanziert werden, wird LIFE sich auf alle EU-Mitgliedstaaten auswirken. weiterlesen…

Energiewende voranbringen

vzbv-Forderungen: Prinzip „Energieeffizienz zuerst“ und Prosumenten-Rechte stärken

Am heutigen 13.11.2018 geht es im Europäischen Parlament (EP) um zwei neue Ziele bis zum Jahr 2030: 32,5 Prozent für Energieeffizienz und 32 Prozent für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Es geht aber auch um verbesserte Effizienzmaßnahmen für private Verbraucher und um die Stärkung der Prosumenten, teilt der Verbraucherzentrale Bundesverband mit und listet noch einmal seine Forderung an die europäischen Parlamentarier auf. weiterlesen…

Elektrobusse gegen den Klimawandel

Europas Städte tun sich schwer

Laut einer Studie von Transport and Environment (T&E) machen vollelektrische Busse nur neun Prozent des Verkaufs von Stadtbussen in Europa aus. Hohe Vorlaufkosten seien das größte Hindernis für einen breiter angelegten Einsatz. Tatsächlich können Elektrobusse in der Anschaffung doppelt so teuer sein wie Diesel. Damit wird die saubere Alternative für viele europäische Städte unattraktiv – insbesondere in weniger wohlhabenden Regionen, die laut T&E in der Regel auch diejenigen mit der schlechtesten Luftqualität sind. Mit den richtigen Anreizen könnten Elektrobusse dennoch zur ersten Wahl avancieren, so das Ergebnis der Studie, die die Organisation für grünen Verkehr am 09.11.2018 veröffentlicht hat. Frédéric Simon hat sich für EURACTIV.com die Studie angesehen. weiterlesen…

Netzausbau wirkt

Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien steigt deutlich

Der aus Erneuerbaren Energien gewonnene Strom ist im Jahr 2017 in Schleswig-Holstein deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Diese Entwicklung wird seit 09.11.2018 auch ganz offiziell durch die Statistik zur Stromerzeugung 2017 des Statistikamtes Nord belegt. „Die Zahlen zeigen, dass die in die Netze aufgenommene Strommenge aus den Erneuerbaren Energien deutlich weiter zulegt und den Atom- und Kohlestrom zunehmend ersetzt“, bilanziert der schleswig-holsteinische Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht. „Unser Netzausbau zeigt also eine deutliche Wirkung.“ (Foto: Strommasten und Windenergie bei Nauen, Brandenburg – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…

BDEW-Zahl der Woche: Um über 50 Prozent…

…sind für die Energieversorger die Kosten für den Einkauf von Strom gestiegen

Energieversorger müssen seit einiger Zeit deutlich mehr für den Einkauf von Strom auf dem Großhandelsmarkt bezahlen. Seit zwei Jahren steigen die Preise an den Energiebörsen erheblich: Bezahlten die Unternehmen im Jahr 2016 für das Lieferjahr 2017 für eine Megawattstunde Strom durchschnittlich noch 33,51 Euro, mussten sie in diesem Jahr für Lieferungen 2019 bereits 50,56 Euro und mehr bezahlen (zeitweise lag der Wert sogar bei bis zu 69 Euro für eine Megawattstunde Strom), wie der BDEW am 12.11.2018 vermeldete. weiterlesen…

Erster Solarradweg Deutschlands eröffnet

Förderung der Teststrecke aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat am 12.11.2018 in Erftstadt bei Köln den ersten mit robusten Photovoltaik-Modulen belegten und mit Sonnenergie betriebenen Radweg Deutschlands eingeweiht. Laut Pressemitteilung 220/18 des BMU wird der dabei erzeugte Strom den Radweg beleuchten, die Monitoring-Station betreiben und weitere kommunale Liegenschaften versorgen. weiterlesen…

Großbritannien macht’s vor

Erneuerbare Energien überflügeln fossile Kraftwerke

Eine rasante Erfolgsstory: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien schreitet in Großbritannien in rasendem Tempo voran, gleichzeitig schließen immer mehr Kohlemeiler. Nun überholte die installierte Ökostrom-Kapazität erstmals Kohle- und Gaskraftwerke. Es sei „ein bedeutender grüner Meilenstein, der noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen wäre“, schrieb , Energieexperte am Imperial College London. Eine Studie im Auftrag des Energiekonzerns Drax, durchgeführt von Staffell und Kollegen, zeigt das ganze Ausmaß: Während sich die Ökostrom-Kapazität in den vergangenen fünf Jahren verdreifachte, büßten die fossilen Energien ein Drittel ihrer installierten Leistung ein. Größtenteils weil sie schlicht das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hatten und unrentabel wurden, wie Clemens Weiß am 10.11.2018 in energiezukunft schrieb. (Foto: Die Robin Rigg Wind Farm vor der Südwestküste war 2010 der erste Meereswindpark Schottlands. – © John, CC BY-SA 3.0) weiterlesen…

Fahrplan für den Kohleausstieg

Kohleausstieg muss durch Zubau von Windkraft- und Solaranlagen unterstützt werden

Die in der Kohlekommission beteiligten Verbände haben einen Kompromissvorschlag unterbreitet, um das Verfehlen des Klimaschutzziels 2020 abzumildern und den Kohleaussteig einzuleiten: Bis 2022 sollen 16 Gigawatt (GW) Kohle vom Netz genommen werden, davon 7,5 GW Braunkohle bereits bis 2020. Die Deutsche Umwelthilfe begrüßt den Kompromissvorschlag der Umweltverbände, um sich dem Klimaziel 2020 wieder anzunähern und betont, dass das Ziel, den Treibhausgasausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, nur mit einem zusätzlichen Zubau erneuerbarer Energien erreicht werden Könne. weiterlesen…

Umweltminister fordern CO2-Abgabe vom Bund

Regierung soll sozial verträgliches Steuermodell vorlegen

Die Umweltminister der Länder haben im Rahmen ihrer Konferenz zusammen mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am 09.11.2018 in Bremen beschlossen, von der Bundesregierung ein Konzept für eine CO2-Steuer zu fordern, berichtet das Regionalprogramm buten un binnen. Mit der gemeinsamen Forderung sei der Anfang der Diskussion gesetzt, sagte die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). Sie will, dass der Bund nun ein sozial verträgliches Steuermodell vorlegt. weiterlesen…

Neue Ansätze für energieeffiziente Produkte

Innovationswettbewerb der Nationalen Top-Runner-Initiative (NTRI)

Am 08.11.2018 wurden einer Medienmitteilung zufolge im BMWi im Rahmen der NTRI-Konferenz die Gewinner des Innovationswettbewerbs für energieeffiziente Produkte gekürt. Die Nationale Top-Runner-Initiative (NTRI) informiert Verbraucher über Einsparmöglichkeiten beim Stromverbrauch und unterstützt Händler bei der Beratung zur Energieeffizienz von Produkten. weiterlesen…