Trump, das Klima und die Wissenschaft

Stimmen zur US-Präsidenten-Wahl

Donald Trump wird US-Präsident. „Angst und mangelnde Bildung ebneten seinen Weg“ (t-online). Im Wahlkampf hielt er den Klimawandel für eine Erfindung der Chinesen um die amerikanische Wirtschaft durch Auflagen zu schwächen. Die USA als einer der wichtigsten politischen Akteure gehören zu den größten Emittenten von Treibhausgasemissionen – das Wahlergebnis ist damit auch relevant für die globale Klimastabilisierung. Solarify sammelte Stimmen aus Sicher Wissenschaft und des Klimaschutzes. weiterlesen…

Neue Optionen für klimaneutralen Verkehr


BMUB: Forscher zeigen Wege für einen umwelt- und wirtschaftsfreundlichen Verkehr der Zukunft auf

Mit Effizienz, einer stärkeren Elektrifizierung und erneuerbaren Energien lässt sich ein vollkommen treibhausgasneutraler Verkehr organisieren, ohne Einschränkungen bei Wachstum und Lebensqualität hinnehmen zu müssen. Das ist das Ergebnis von Szenarien des Öko-Instituts, die die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter am 08.11.2016 in Berlin vorstellte. Die Szenarien für einen treibhausgasneutralen Verkehr wurden gemeinsam mit maßgeblichen Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. weiterlesen…

Doch noch Klimaschutzplan 2050

Aber ohne Kohleausstieg – erste Vorbehalte

Im Ringen um den Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung mehrten sich am 08.11.2016 laut Medienberichten die Hinweise auf eine bevorstehende Verständigung. Umweltministerin Barbara Hendricks schien offenbar doch mit einem deutschen Klimaschutzplan zum Klimagipfel COP22 nach Marrakesch fahren zu können. Der aktuelle Plan sah keinen Kohleausstieg vor. Das stieß auf Kritik von Grünen-Vize-Fraktionschef Oliver Krischer – mit dem Plan gehöre Angela Merkel als Klimakanzlerin der Vergangenheit an. „Die Bundesregierung blamiert sich auf internationaler Bühne“, sagte er mit Blick auf den Weltklimagipfel von Marrakesch. weiterlesen…

COP22 in Marrakesch begonnen

Die Mühen der Ebene – den Klimazielen Gestalt geben

Nach dem zäh erkämpften Durchbruch, dem nicht enden wollenden Applaus und den begeisterten Jubelrufen von Paris beginnt nun eine lange Durststrecke: Nun sollen die Klimaziele aufgeschrieben und festgezurrt werden – im marokkanischen Marrakesch begann am 07.11.2016 die Klimakonferenz COP 22. Ein knappes Jahr nach Vereinbarung des vielfach „historisch“ genannten Klimavertrags von Paris beraten die „Parties“ bei der Conference of the Parties (= COP) in Marrakesch über die Umsetzung. Die Konferenz begann mit einer feierlichen Eröffnungssitzung, an der auch die UN-Klimabeauftragte der UNO, Patricia Espinosa, teilnahm und dauert zwei Wochen. Nachdem kaum Spektakuläres zu erwarten ist, hält sich die Aufmerksamkeit für den Klimagipfel in überschaubaren Grenzen. Daher ist kaum mit einem Aufgalopp der politischen Großköpfe in der marokkanischen Wüste zu rechnen. weiterlesen…

Thüringen fördert Photovoltaik

„Wenn man alle Kosten einbezieht, sind Atomkraftwerke teurer als andere Technologien“: acht Fragen an Pao-Yu Oei, Gastwissenschaftler an der TU Berlin im Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik

Dr. Pao-Yu Oei lehrt und forscht im Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) des Bereichs Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht der Technischen Universität Berlin. Seine Themen: Braunkohle, Kohlebergbau und Stromerzeugung in Deutschland, Carbon Capture und Storage, europäischer Elektrizitätsmarkt, grenzüberschreitende Wasserverteilung (Flussgebietsmanagement), Reduktion der Kohleverstromung in Deutschland (parallel Forschung am DIW Berlin), Klimapolitik in Deutschland und Europa. Erich Wittenberg fragte ihn. weiterlesen…

DIW: Klimaschutz in Europa ohne Atomkraft möglich


Klimaschutz in Europa ohne Atomkraft möglich

Raps_Wind_Power-to-gas_20140506_143912Simulationen des DIW Berlin folgend können Erneuerbare Energien bis 2050 Atomstrom vollständig ersetzen, ohne die Klimaschutzziele oder die Versorgungssicherheit zu gefährden – Atomkraft ist ohnehin nicht wettbewerbsfähig und wäre auch künftig die teuerste Variante der Stromproduktion – so das DIW (siehe auch das folgende Interview mit Pao-Yu Oei). weiterlesen…

Atom teuerste Energieform

„Wenn man alle Kosten einbezieht, sind Atomkraftwerke teurer als andere Technologien“: acht Fragen an Pao-Yu Oei, Gastwissenschaftler an der TU Berlin im Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik

Dr. Pao-Yu Oei lehrt und forscht im Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) des Bereichs Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht der Technischen Universität Berlin. Seine Themen: Braunkohle, Kohlebergbau und Stromerzeugung in Deutschland, Carbon Capture und Storage, europäischer Elektrizitätsmarkt, grenzüberschreitende Wasserverteilung (Flussgebietsmanagement), Reduktion der Kohleverstromung in Deutschland (parallel Forschung am DIW Berlin), Klimapolitik in Deutschland und Europa. Erich Wittenberg fragte ihn. weiterlesen…

2035 Treibhausgase auf Null!

Politische Optionen für Klimaschutz und Kohleausstieg

Welche ordnungspolitischen oder marktbasierten Instrumente sind geeignet, Klimaschutz im Stromsektor durchzusetzen? Welche Effekte haben diese Instrumente auf Versorgungssicherheit und Preise? Wie könnte ein Pfad zum Kohleausstieg beschlossen werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der böll.brief Grüne Ordnungspolitik #3 „Politische Optionen für Klimaschutz und Kohleausstieg“ von Pao-Yu Oei, TU Berlin und DIW Berlin. weiterlesen…

AGEB: Energieverbrauch 2016 stabil

Erdgas und Erneuerbare legen zu – Plus durch Schalttag, Konjunktur und Zuwanderung

Nach den Berechnungen der AG Energiebilanzen wird der Energieverbrauch in Deutschland 2016 etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen und eine Höhe von rund 13.350 Petajoule (PJ) oder 455 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) erreichen. Das geht aus ersten Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf Grundlage der Zahlen für den Energieverbrauch der ersten neun Monate hervor. weiterlesen…