Hendricks: „Paris wirkt“ – Reaktionen auf Marrakesch

„Von Marrakesch geht ein klares Signal aus: Das Pariser Klimaabkommen wird jetzt umgesetzt“ – BUND, Germanwatch und Greenpeace optimistisch – trotz Trump

Nach zweiwöchigen Verhandlungen ist am 18.11.2016 die 22. Vertragsstaatenkonferenz unter der UN-Klimarahmen-Konvention (COP22), so ihr voller Name, in Marrakesch zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Action and Implementation“ waren Vertreter von mehr als 190 Staaten zusammengekommen, um über die Umsetzung des Weltklimaabkommens zu beraten. Das Abkommen ist bereits ein Jahr nach seiner Verabschiedung, am 04.11.2016, in Kraft getreten. Die nächste Klimakonferenz wird 2017 unter der Präsidentschaft von Fidschi in Bonn am Sitz der UN-Klimarahmenkonvention stattfinden – teilte das BMUB mit. BUND, Germanwatch und Greenpeace reagierten positiv kritisch. weiterlesen…

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Kommentar von Werner Eckert zum Abschluss des Weltklimagipfels COP22 in Marrakesch
-mit freundlicher Genehmigung-

„Einer, der gar nicht dabei war in Marrakesch, hat die Debatten bestimmt: Donald Trump. Umso ermutigender ist der Wille der Staatengemeinschaft, beim Klimaschutz auf Kurs der Paris-Beschlüsse zu bleiben, auch wenn noch viele Tücken im Detail stecken“, meint SWR-Umwelt-Experte Werner Eckert in seinem Kommentar auf tagesschau.de. weiterlesen…

Der Standard: US-Wissenschaftler besorgt

„Forscher und Intellektuelle wie Judith Butler und Andy Markovits reagierten mit Schock auf Trumps Sieg“

Einige Wissenschaftler – vom österreichischen Standard zum Trump-Sieg befragt – hätten „erst gar nicht versucht, ihr Entsetzen zu verbergen“. Sie seien „alle schockiert und im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos“, habe beispielsweise Angelika Amon, österreichische Krebsforscherin am Massachusetts Institute of Technology (MIT), wissen lassen. Doch ihr Forschungsgebiet gelte „an sich als unantastbar“. Ganz anders sei das bei Themen wie Klimawandel und Energieforschung – schreiben Peter Illetschko, Christine Tragler und Lisa Mayr in einem hervorragenden Artikel im Standard. weiterlesen…

Preiswerter Solarstrom für Mieter

BSW-Leitfaden: Alles Wichtige zum Trendthema solarer Mieterstrom

Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) hat einen kostenlosen Leitfaden zum Thema Mieterstrom veröffentlicht. Auf rund siebzig Seiten stellt die umfassende Publikation erfolgreiche Beispiele verschiedener Geschäftsmodelle mit solarem Mieterstrom vor und beschreibt deren Besonderheiten und Profitabilitäten. Der Leitfaden kann auf der Mieterstrom-Website www.sonneteilen.de kostenlos heruntergeladen werden. Dort informiert der Verband auch über Mieterstromförderprogramme, wie sie jüngst in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen aufgelegt wurden. weiterlesen…

Brüssel genehmigt offenbar ungarisches AKW-Projekt Paks II

„EU-Kommission beugt sich der Atomlobby und beschädigt die Energiewende“

Laut Medienberichten hat die EU-Kommission ihr Prüfverfahren gegen das ungarische AKW-Projekt Paks II abgeschlossen und will offenbar grünes Licht für das umstrittene Projekt geben. Die Entscheidung kommentiert Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. weiterlesen…

„Das geheime Leben der Bäume“ geehrt

DUH-UmweltMedienpreis 2016

Die DUH empfing am Abend des 16.112016 zur Verleihung ihres 21. UmweltMedienpreises im Berliner Meistersaal mehr als 200 Gäste aus Umwelt- und Naturschutz, Politik, Film, Fernsehen und Hörfunk zu einer Preisverleihung – so die entsprechende Medienmitteilung – „mit berührenden, persönlichen Laudationen und spannenden Preisträgern und Preisträgerinnen“. weiterlesen…

E-Mobilität schlägt Wasserstoffantrieb


Bei Kosten der CO2-Reduzierung schneiden Batterieautos günstiger ab

Wasserstoff-Tanklastzug an Multi-Energie-Tankstelle - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftIm Streit darum, ob Elektroautos oder Wasserstofffahrzeuge besser für die Umwelt seien, haben Forscher der Stanford University und der TU-München zu einer Entscheidung beigetragen: E-Mobilität - Ladestation von LV NiSa Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20160324Sie untersuchten den jeweiligen finanziellen Aufwand für die CO2-Reduzierung – mit dem Ergebnis, dass es preiswerter ist, mit E-Autos als mit Brennstoffzellenfahrzeugen den CO2-Ausstoß zu verringern. weiterlesen…

Riesiges CO2-Einsparpotenzial ungenutzt

Neue Studie: Würde bestehender Kraftwerkspark anders eingesetzt, könnten Emissionen deutlich sinken

„Würden die Kraftwerke nach ihrer Treibhauswirkung sortiert Strom erzeugen, könnte sich der [[CO2]]-Ausstoß in Deutschland schon heute um rund 79 Mio. t/a verringern. Dies hätte zwar etwas höhere Kosten für die Brennstoffe zur Folge, die aber deutlich unter den durchschnittlichen Klimakosten liegen. weiterlesen…

Neue und konventionelle Energiewelt müssen enger zusammenrücken


17. Forum Neue Energiewelt der Solarpraxis AG in Berlin

Neue, bessere Technologien ließen bisher die Kosten der Erneuerbaren Energien sinken. Jetzt wird fundiertes Planungs- und Managementwissen immer wichtiger, vor allem dann, wenn es um die Errichtung komplexer Energieprojekte geht. Die neue und die konventionelle Energiewelt mit ihrer umfassenden Erfahrung müssen deswegen enger zusammenrücken und ihr Know How kombinieren, baake-vor-17-forum-neue-energiewelt-eroeffnungsplenum-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyum Effizienz- und Kostenpotenziale auszuschöpfen. So lauten – einer Medienmitteilung zufolge – zentrale Diskussionsergebnisse des diesjährigen Forums Neue Energiewelt. Die von mehr als 650 Teilnehmern besuchte – laut Selbstauskunft „Leitkonferenz der innovativen Energiewirtschaft“ – ging am 11.11.2016 in Berlin zu End weiterlesen…

Globale Klima-Partnerschaft gegründet

Gemeinsam gegen den Klimawandel: Deutschland bringt globale Partnerschaft zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens auf den Weg

Im Rahmen der UN-Weltklimakonferenz in Marrakesch wurde am 15.11.2016 eine globale Klima-Partnerschaft gegründet, die vor allem Entwicklungsländer bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens unterstützen soll – so eine gemeinsame Pressemitteilung des BMUB mit dem BMZ. Die Bundesregierung hatte die Partnerschaft gemeinsam mit Marokko, dem Gastgeber der diesjährigen Klimakonferenz, sowie dem Forschungsinstitut World Ressource Institute initiiert. Mehr als 40 Industrieländer, Entwicklungsländer und internationale Organisationen gehören zu den Gründungsmitgliedern. weiterlesen…