KBA: VW hat manipuliert

Kraftfahrt-Bundesamt widerspricht Wolfsburg in Bundestags-Untersuchungsausschuss

VW-Transparent 'Wir brauchen Euch'- Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 11.11.2015Die Darstellung des Volkswagenkonzerns, er habe in der Abgasaffäre europäisches Recht eingehalten, gerät in Zweifel. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) verneint jedenfalls die Behauptung der Wolfsburger und bekräftigte am späten Donnerstagabend (10.11.2016) im Diesel-Untersuchungsausschuss des Bundestages die Ansicht, wonach VW eine unzulässige Abschalteinrichtung verwendet habe, um die Emissionswerte von Dieselautos zu manipulieren – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“. weiterlesen…

Energie aus Sonne und Luftströmungen

Erstes Hybrid-Kraftwerk auf Berliner Dach

Der beim Forum Neue Energiewelt beschworene Hybrid aus Sonne und Wind (s.u.) existiert bereits – nur kleiner: Ein vom Schweizer Start-up-Unternehmen Anerdgy entwickelts System namens WindRail auf dem Dach eines zwölfstöckigen Wohnhauses in Spandau ist am 10.11.2016 ans (hauseigene) Netz gegangen. Sie rentiert sich zwar noch nicht, soll aber immerhin jährlich rund 95.000 kWh Strom erzeugen, 45.000 Kilo CO2 sparen, und so den gesamten Wohnblock mit Strom für Beleuchtung, Aufzüge, Lüftung und Klingelanlagen versorgen. weiterlesen…

Forum Solarpraxis: Gigawatt aus PV und Wind – in Deutschland?

Baake: „Die Energiewende ist unumkehrbar – wir haben gewonnen“

baake-spricht-bei-17-forum-neue-energiewelt-eroeffnungsplenum-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyVor knapp 600 Teilnehmern des 17. Forums Neue Energiewelt nannte Rainer Baake, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, am 10.11.2016 in Berlin mehrere Handlungsfelder, bzw. -abläufe zum Thema Energiewende: Heranführen der Erneuerbaren Energien an den Markt – Vorbereitung des Marktes für die wachsende Aufnahme Erneuerbarer Energien – schließlich die Netze und ihr Ausbau. Sein Fazit bezüglich der Energiewende: Sie sei „unumkehrbar, wir haben gewonnen“. weiterlesen…

Hendricks fordert Mindesthaltbarkeit für Produkte

„Elektrogeräte dürfen keine Wegwerfartikel sein“

barbara-hendricks-eroeffnet-eur-resourcenforum-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyBundesumweltministerin Barbara Hendricks hat sich für verbindliche europaweite Ziele zur Ressourceneffizienz ausgesprochen. „Die Europäische Kommission muss die Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit von Produkten stärker fördern“, sagte Hendricks am 09.11.2016 zur Eröffnung des 3. Europäischen Ressourcenforums (ERF) in Berlin. „Mit der Ökodesign-Richtlinie steht uns ein schlagkräftiges Instrument zur Verfügung, um für bestimmte Verschleißteile eine Mindesthaltbarkeit vorzuschreiben.“ weiterlesen…

Gabriel stoppt Klimaschutzplan – für drei Tage

„Strukturbrüche vermeiden“

PK E-Mobilität - Sigmar Gabriel - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftEigentlich sollte er am 09.11.2016 vom Kabinett verabschiedet werden. Doch Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel stoppte den Klimaschutzplan 2050 und brüskierte seine eigene Parteigenossin, Umweltministerin Barbara Hendricks. Medienberichten zufolge konnte man sich beim Thema Braunkohle nicht einigen. Auf Anfrage des Deutschlandradios sagte das BMWi, Gabriel habe „Strukturbrüche vermeiden“ wollen. Es sei ihm ein wichtiges Anliegen, dass die Industrie insgesamt die Herausforderungen bewältigen könne.
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Trump, das Klima und die Wissenschaft

Stimmen zur US-Präsidenten-Wahl

Donald Trump wird US-Präsident. „Angst und mangelnde Bildung ebneten seinen Weg“ (t-online). Im Wahlkampf hielt er den Klimawandel für eine Erfindung der Chinesen um die amerikanische Wirtschaft durch Auflagen zu schwächen. Die USA als einer der wichtigsten politischen Akteure gehören zu den größten Emittenten von Treibhausgasemissionen – das Wahlergebnis ist damit auch relevant für die globale Klimastabilisierung. Solarify sammelte Stimmen aus Sicher Wissenschaft und des Klimaschutzes. weiterlesen…

Neue Optionen für klimaneutralen Verkehr


BMUB: Forscher zeigen Wege für einen umwelt- und wirtschaftsfreundlichen Verkehr der Zukunft auf

Mit Effizienz, einer stärkeren Elektrifizierung und erneuerbaren Energien lässt sich ein vollkommen treibhausgasneutraler Verkehr organisieren, ohne Einschränkungen bei Wachstum und Lebensqualität hinnehmen zu müssen. Das ist das Ergebnis von Szenarien des Öko-Instituts, die die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter am 08.11.2016 in Berlin vorstellte. Die Szenarien für einen treibhausgasneutralen Verkehr wurden gemeinsam mit maßgeblichen Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. weiterlesen…

Doch noch Klimaschutzplan 2050

Aber ohne Kohleausstieg – erste Vorbehalte

Im Ringen um den Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung mehrten sich am 08.11.2016 laut Medienberichten die Hinweise auf eine bevorstehende Verständigung. Umweltministerin Barbara Hendricks schien offenbar doch mit einem deutschen Klimaschutzplan zum Klimagipfel COP22 nach Marrakesch fahren zu können. Der aktuelle Plan sah keinen Kohleausstieg vor. Das stieß auf Kritik von Grünen-Vize-Fraktionschef Oliver Krischer – mit dem Plan gehöre Angela Merkel als Klimakanzlerin der Vergangenheit an. „Die Bundesregierung blamiert sich auf internationaler Bühne“, sagte er mit Blick auf den Weltklimagipfel von Marrakesch. weiterlesen…

COP22 in Marrakesch begonnen

Die Mühen der Ebene – den Klimazielen Gestalt geben

Nach dem zäh erkämpften Durchbruch, dem nicht enden wollenden Applaus und den begeisterten Jubelrufen von Paris beginnt nun eine lange Durststrecke: Nun sollen die Klimaziele aufgeschrieben und festgezurrt werden – im marokkanischen Marrakesch begann am 07.11.2016 die Klimakonferenz COP 22. Ein knappes Jahr nach Vereinbarung des vielfach „historisch“ genannten Klimavertrags von Paris beraten die „Parties“ bei der Conference of the Parties (= COP) in Marrakesch über die Umsetzung. Die Konferenz begann mit einer feierlichen Eröffnungssitzung, an der auch die UN-Klimabeauftragte der UNO, Patricia Espinosa, teilnahm und dauert zwei Wochen. Nachdem kaum Spektakuläres zu erwarten ist, hält sich die Aufmerksamkeit für den Klimagipfel in überschaubaren Grenzen. Daher ist kaum mit einem Aufgalopp der politischen Großköpfe in der marokkanischen Wüste zu rechnen. weiterlesen…