Alpen sollen Modellregion für nachhaltiges Wirtschaften werden

Hendricks mit erfolgreicher Bilanz des zweijährigen deutschen Alpenkonferenzvorsitzes

alpen-im-winter-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyDie Alpen sollen zu einer Modellregion für klimafreundliches und ressourcenschonendes Wirtschaften werden. Auf Initiative Deutschlands verabschiedeten Vertreter aller acht Alpenstaaten bei der XIV. Alpenkonferenz in Grassau am Chiemsee am 13.10.2016 entsprechende Empfehlungen. weiterlesen…

Lingen und Gronau: Hendricks soll handeln

Exportstopp für Brennelemente aus Lingen kann rechtssicher verfügt werden

Die Ausfuhr von Brennelementen aus Lingen in die maroden Atomkraftwerke Doel, Cattenom und Fessenheim ist mit deutschem Recht nicht vereinbar und muss untersagt werden. Zu diesem Ergebnis kam die Rechtsanwältin Cornelia Ziehm bereits im Juli in einem von der Ärzteorganisation IPPNW beauftragten Rechtsgutachten.  Die dazu im Widerspruch stehende Rechtsauffassung des BMUBs hat Ziehm in der nun vorliegenden Stellungnahme bewertet und in allen Punkten widerlegt. Die IPPNW und die im Antiatombündnis zusammen geschlossenen Bürgerinitiativen fordern Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nun auf, endlich zu handeln. weiterlesen…

„Kuratives und transformatives Risikomanagement“

Gefährliche Klima-Schäden: Grazer Forscher präsentieren Bewältigung-Strategien

Rauch-Wasserdampf-Fahne Kraftwerk Reuter-West und Müllverbrennungsanlage, Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftNegative Auswirkungen der Erderwärmung sind selbst mit ehrgeizigen Maßnahmen nicht mehr zu verhindern. Der Pariser COP21-Vertrag enthält daher Überlegungen, wie mit diesen Risiken umgegangen werden soll. Wie diese bemessen werden und welchen Spielraum die Politik hat, ist jedoch sehr vage definiert und wird höchst unterschiedlich ausgelegt. Die Grazer Forscher Thomas Schinko und Reinhard Mechler haben konkrete Vorschläge erarbeitet, um einen politischen Konsens zu erreichen. weiterlesen…

Keine Beweise für Abschalteinrichtung

BMUB-Vertreter: Lediglich Gerüchte, bzw. Verdächte

diesel-auspuff-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify-20161021Schon 2007  bzw. 2008 erreichte das Bundesumweltministerium der Verdacht, mittels einer speziellen Software könnten auf Rollenprüfständen die Werte von Dieselabgasen beeinflusst werden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Mehrere (teils ehemalige) Vertreter des Ministeriums bestritten aber vor dem 5. Untersuchungsausschuss des Bundestages, direkt Kenntnis von illegalen Abschalteinrichtungen gehabt zu haben. weiterlesen…

Neu: Regelenergie aus Power-to-Gas-Anlage

Neuartiger Windgas-Elektrolyseur von Greenpeace Energy und Stadt Haßfurt geht ans Netz

Einen „Riesenschritt für die Energiewende“ nannte ihn die Süddeutsche ZeitungGreenpeace Energy  bezeichnet ihn prosaisch als „Meilenstein am Main“: den neuen Haßfurter Elektrolyseur. Nach einem mehrwöchigen erfolgreichen Testlauf (siehe: solarify.eu/meilenstein-am-main) nimmt der neuartige Windgas-Elektrolyseur der Städtischen Betriebe Haßfurt und des Hamburger Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy heute seinen Regelbetrieb auf. Die hochmoderne Anlage am Mainhafen wandelt überschüssigen Strom aus dem nahen Bürgerwindpark Sailershäuser Wald sowie aus weiteren Windenergie- und Solaranlagen in erneuerbaren Wasserstoff um, auch Windgas oder Power to Gas genannt. Pro Jahr wird der containergroße Elektrolyseur eine Million Kilowattstunden des Öko-Gases für die 14.000 proWindgas-Kunden von Greenpeace Energy ins Gasnetz einspeisen. weiterlesen…

Am Schluss zahlt der Steuerzahler

23,5 Mrd. Euro Rückstellungen der Atomkonzerne für eine Million Jahre

„Mieser Deal zulasten der Steuerzahler“ titelte die Neue Osnabrücker Zeitung, „Konzerne können sich freikaufen“ der Deutschlandfunk – „Unternehmen zahlen Milliarden – und können die Endlager-Haftung an die Steuerzahler loswerden“, schrieb die Saarbrücker Zeitung. Kaum ein gutes Haar blieb am Beschluss des Bundeskabinetts vom 19.10.2016 zur Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung von Atommüll: Demnach sollen Rückstellungen der Atomkonzerne in Höhe von etwa 23,5 Milliarden Euro an den Bund übergehen – der übernimmt dafür sämtliche atomaren Lager-Risiken. weiterlesen…

Heizwertklausel wird abgeschafft

Überprüfung des Heizwerts „nicht mehr erforderlich“

Die Heizwertklausel im Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) soll gestrichen werden. Dies sieht – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“ – ein Gesetzentwurf der Bundesregierung (18/10026) vor. Die Heizwertklausel im Paragraphen 8 Absatz 3 KrWG stellte bislang klar, dass eine energetische Verwertung (Verbrennen von bestimmten Abfällen)  dann der stofflichen Verwertung gleichrangig ist, wenn der Brennwert mindestens 11.000 Kilojoule pro Kilogramm beträgt und nicht per Verordnung ein anderer Verwertungsvorrang festgelegt ist. weiterlesen…

Ausschreibungen für KWK-Anlagen

Bundeskabinett beschließt Änderungen des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes und der Eigenstromregelung nach EEG 2017

„Der Einsatz von KWK-Anlagen soll Kohlenstoffdioxidemissionen in Höhe von 4 Millionen Tonnen einsparen. Damit leisten diese KWK-Kraftwerke einen wichtigen Beitrag zu dem Ziel der Bundesregierung, den Treibhausgasausstoß bis 2020 um mindestens 20 Prozent, verglichen mit 1990, zu senken“, erläuterte Regierungssprecher Steffen Seibert am 19.10.vor der Bundespressekonferenz. weiterlesen…

Neue Elektrolysetest- und -versuchsplattform in Leuna

Neue Impulse für die Energiewende – Baubeginn 2018

Die Nutzung von grünem, also mittels Elektrolyse und durch Nutzung Erneuerbarer Energien hergestelltem Wasserstoff ist eine maßgebliche Säule für den Erfolg der Energiewende. Auf dem Weg dahin geht Sachsen-Anhalt laut einer Mitteilung des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS voran: Jörg Felgner, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes, übergab die Absichtserklärung zur Finanzierungsbeteiligung des Landes für die Elektrolysetest- und -versuchsplattform Leuna. Die Anlage soll ab 2019 den Weg zu einer nachhaltigen Chemieindustrie bereiten. weiterlesen…

Mehr Ehrgeiz im Klimaschutz!


Expertenanhörung im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Umweltausschuss Anhörung zu Tschernobyl Fukushima - Foto © Gerhard Hofmann_Agentur ZukunftUm das Klima-Ziel der COP21 von Paris zu erreichen, sind nach Ansicht von Sachverständigen große Anstrengungen auch in der nationalen Klimapolitik notwendig, wie der der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag (hib)“ meldet. Bei einem Fachgespräch im Bundestags-Umweltausschuss am 19.10.2016 sahen laut hib drei der vier geladenen Experten zudem „erheblichen Nachbesserungsbedarf am aktuell diskutierten Klimaschutzplan 2050“. weiterlesen…