Japan bereitet „EE-Olympia“ vor

Leseempfehlung – FAZ: „1964 Shinkansen, 2020 Wasserstoff“

Die Olympischen Spiele in Tokio in vier Jahren will Japan sowohl kosten- als auch umweltbewusst vorbereiten. Gleichzeitig scheut man aber weder Mühen noch Kosten bei der Entwicklung des Brennstoffautos, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Wie passt das zusammen? fragt sich FAZ-Tokio-Korrespondent Patrick Welter. weiterlesen…

EnBW, E.On, RWE und Vattenfall wollen neuen Atomvertrag

Sie wollen weniger zahlen

AKW Neckarwestheim - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20150505_063213Die vier in Deutschland aktiven Atomenergie-Konzerne fordern von der Bundesregierung einen neuen Vertrag über den Atomausstieg, um mehr Sicherheit und Kostenbegrenzung zu erreichen. Bisher sollen in einem Atomgesetz etwa Haftungsfragen definiert werden. Jetzt wollen die Atomstromer EnBW, E.On, RWE, und Vattenfall noch einen zusätzlichen Atomvertrag mit der Regierung, wie die WirtschaftsWoche aus Unternehmenskreisen und aus dem BMWi berichtete. weiterlesen…

Weltrekord: Solarstrom für 2,57 ct/kWh

Chile: PV-Rekord-Preis von 29,13 US-Dollar/MWh für 280 GWh/a

Atacamawüste 1989 - Foto © Gerhard Hofmann_Agentur ZukunftDas spanische Solarunternehmen Solarpack hat einen Vertrag über die Lieferung ab 2021 von insgesamt 280 GWh pro Jahr unterzeichnet. In der bisher größten Stromversorgungs-Ausschreibung (2015/01) in Chile gewann das Unternehmen mit dem angebotenen Rekordpreis von 29,13 US-Dollar/MWh (ca. 25,7 €), so eine Medienmitteilung. Dazu baut die Solarpack-Tochter Solar-Maria Elena in der Tarapacá-Region (Hauptstadt: Iquique) den PV-Park „Granja Solar“ mit 120 MW, der 2019 ans Netz gehen soll. weiterlesen…

Kuba und die Erneuerbaren Energien

Umweltstaatssekretär Flasbarth bei erstem EE-Expertentreffen auf Kuba

Die kubanische Regierung und die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) veranstalteten vom 24. bis 26. August in Havanna einen Workshop zum Ausbau der erneuerbaren Energien für die zukünftige Stromversorgung des Inselstaates, der erste dieser Art auf Kuba. Er wurde von der Internationalen Klimaschutzinitiative des BMUB unterstützt und diente dem Austausch zwischen kubanischen und internationalen Energie-Fachleuten, unter anderem zur sicheren Einbindung größerer Anteile Erneuerbarer Energie in das kubanische Stromnetz. weiterlesen…

VDE baut EE-Bereich aus

Neu gegründete VDE Renewables GmbH bietet Qualitätssicherung, Zertifizierung und Bankability-Dienstleistungen für erneuerbare Energien weltweit

Der globale Markt der erneuerbaren Energien wächst weiter nachhaltig. Neue Marktanforderungen und Finanzierungsmodelle erfordern ein deutlich höheres Maß an Produktqualität, das weit über internationale Standards hinausgeht. Damit etablierte, aber vor allen Dingen auch neu hinzukommende Märkte in Zukunft noch besser und effizienter bedient werden können, baut der VDE den Bereich der erneuerbaren Energien weiter strategisch aus. Dazu werden alle globalen Aktivitäten im Bereich erneuerbare Energien in der neu gegründeten VDE Renewables GmbH mit Hauptsitz in Alzenau gebündelt – so eine Medienmitteilung. weiterlesen…

Kenngrößen zur Erfassung von Umweltbewusstsein

Machbarkeitsstudie des UBA

UBA-Studie: Kenngrößen Umweltbewusstsein © UBAIn einer im August 2016 veröffentlichten Machbarkeitsstudie geht das Umweltbundesamt (UBA) der Frage nach, mit welchen Kenngrößen Umweltbewusstsein zeitgemäß erfasst werden kann. Sie stellt die theoretischen Grundlagen, die forschungspraktische Entwicklung und eine erste empirische Überprüfung eines Vorschlags für Kenngrößen zur Messung des Umweltbewusstseins in Deutschland vor. weiterlesen…

„Ohne Wachstum kein Ende der Armut“

Neuer UNEP-Chef – im Namen der Natur

Erik Solheim leitet seit Anfang Juli das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP). Der Norweger saß vorher dem Ausschuss für Entwicklungshilfe der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vor. In den Jahren 2005 bis 2012 war er norwegischer Entwicklungshilfeminister, von 2007 bis 2012 zusätzlich Umweltminister. Seinen Titeln nach ist Erik Solheim ein würdiger Nachfolger des bisherigen UNEP-Chefs Achim Steiner. 2009 erhielt er für seine Arbeiten über Umwelt und Klima die UNEP-Auszeichnung „Champion of the Earth“, das „Times Magazine“ wählte ihn zum „Hero of the Environment“ und die Weltnaturschutzunion IUCN zum „Patron of Nature“. Im Berliner Tagesspiegel antwortete er auf Fragen von Dagmar Dehmer, sprach über Kapitalismus und Entwicklung – und was Superreiche wie Bill Gates dafür tun. weiterlesen…

Rohstoffe für die Energieversorgung der Zukunft

Geologie – Märkte – Umwelteinflüsse

Die Energiewende wird den Rohstoffverbrauch nachhaltig verändern: Während der Einsatz fossiler Energieträger durch die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien sinkt, steigt der Bedarf an metallischen Rohstoffen, um neue Anlagen und Speichertechnologien auszubauen. Doch auch auf fossile Rohstoffe und Biomasse können wir in naher Zukunft nicht vollständig verzichten. Reichen die Vorkommen zur Umsetzung der Energiewende aus? Die Analyse des Akademienprojekts Energiesysteme der Zukunft (ESYS) „Rohstoffe für die Energieversorgung der Zukunft: Geologie – Märkte – Umwelteinflüsse“ kommt zu dem Ergebnis, dass geologisch gesehen genügend Rohstoffe zur Verfügung stehen. Die Herausforderung besteht jedoch darin, die Versorgung sicher, bezahlbar sowie umwelt- und sozialverträglich zu gestalten. weiterlesen…

Bundesregierung bremst im Heizungskeller

Umfrage Trendmonitor: 62 Prozent der Deutschen sehen in Politik Ausbremserin der Energiewende

Knapp zwei Drittel der Deutschen bemängeln, dass die Energiewende im privaten Heinzungskeller von der Politik „ausgebremst“ werde. Denn diese fördere den Verzicht auf die klimaschädlichen Energien Erdöl, Erdgas oder Kohle nicht so, dass sie die Verbraucher motiviere, auf Erneuerbare Energien umzusteigen. Dabei sei die große Mehrheit der Deutschen mit den Klimazielen einverstanden: 80 Prozent sei Klimaschutz durch CO2-Einsparungen wichtig – so das Ergebnis des Stiebel Eltron Energie-Trendmonitors 2016, für den 1.000 Bundesbürger repräsentativ befragt wurden. weiterlesen…

BMBF will Bürgerwissenschaften voranbringen

Mit neuer Förderung für Citizen Science: Gemeinsam Wissen schaffen

Erstmals fördert das BMBF gezielt Forschungsprojekte, an denen maßgeblich Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind – so eine Mitteilung vom Berliner Kapelleufer. Bürgerwissenschaften, auch Citizen Science genannt, liefern der Forschung bereits detaillierte und umfangreiche Informationen, geben wichtige Impulse für Forschungsfragen und Rückmeldungen zur Relevanz und Anwendbarkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen. Dies möchte das BMBF mit der neuen Förderung weiter ausbauen und auch methodisch voranbringen. Ziel ist es, den direkten Austausch zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Forschenden zu stärken, neue wissenschaftliche Fragestellungen zu ermöglichen und die Bürgerwissenschaften insgesamt weiterzuentwickeln. weiterlesen…