Sektorkopplung: Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende?

DIHK: Eine Milliarde Euro kostete 2015 die Abschaltung von Erneuerbaren-Anlagen vor allem in Norddeutschland

„Das EEG 2017 sei frisch verabschiedet, doch viele Probleme bei der Umsetzung der Energiewende bleiben. Für das nächste Jahr steht wieder eine Erhöhung der EEG-Umlage an. Gleichzeitig wird die Integration der Erneuerbaren in das Stromsystem immer schwieriger: Eine Milliarde Euro, ein Gutteil davon zulasten der Unternehmen, kostete 2015 die Abschaltung von Erneuerbaren-Anlagen vor allem in Norddeutschland und das gleichzeitige Hochfahren konventioneller Erzeugung in Süddeutschland – beides zur Vermeidung von Netzengpässen“ – schreiben Mark Becker, Jakob Flechtner, Till Bullmann, Sebastian Bolay laut einer Medienmitteilung der DIHK Berlin. weiterlesen…

EEG Novelle: Alle heulen

Blogbeitrag von Karlheinz Remmers in Neue Energiewelt

Falls Sie sich jetzt über diese Überschrift wundern sollten:
Ja, ich habe keine Lust mehr auf die kollektive Heulerei, die von allen (z.T. verfeindeten) Seiten reflexartig mit dem Abschluss der EEG-Novelle 2016 eingesetzt hat. Und ja, auch mir geht die Energiewende weiterhin viel zu langsam und zu unkoordiniert. Zu meckern hab ich auch vieles, aber ich habe mich entschieden dies heute nicht zu thematisieren. weiterlesen…

Enttäuschung über DKE-Entwurf zu PV-Balkonmodulen

Neue Hürden statt Fortschritt

Rund 20.000 installierte steckbare Solarmodule gibt es schon in Deutschland – so Marcus Vietzke, Koordinator der AG Stecker-PV der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) – Berlin Brandenburg e.V., bereits installiert – allerdings geschieht das bislang in einer rechtlichen Grauzone. veröffentlicht; der bringt aber wenig Fortschritt und baut eher noch eine neue Hürde auf, wie Vietzke gegenüber Sandra Enkhardt vom pv magazine erläuterte. weiterlesen…

Jeffrey Sachs: Nächste Migrations-Welle kommt

Interview mit der Alpbacher Medien-Akademie

Jeffrey Sachs in Berlin 5 - Foto © Gerhard Hofmann_Agentur Zukunft 20140305Die nächste Massenmigrationswelle der Welt könnte aus Bangladesch kommen oder aus den trockenen Ländern Afrikas – schuld sei die Unfähigkeit des Menschen, mit dem Klimawandel umzugehen, sagte Professor Jeffrey Sachs zu Beginn der Alpbacher Gespräche gegenüber Uros Mamic von der Alpbacher Medien-Akademie. weiterlesen…

Organisationen und Öl-Boss für CO2-Steuer

G20-Staaten sollen Bepreisung von CO2 beschließen

Zum ersten Mal plädieren ein Industrieverband, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), eine Umweltorganisation, Germanwatch und ein Forschungsinstitut, das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), gemeinsam die für globale Umsetzung des Pariser Klimaabkommens: Sie fordern die G20-Länder auf, den globalen Klimaschutz voranzutreiben, indem sie sich für die Bepreisung von CO2 einsetzen. Mit dem OMV verlangt jetzt auch ein Ölkonzern eine CO2-Steuer. weiterlesen…

Kein Palmöl auch keine Lösung

„Auf der Ölspur“: WWF-Berechnungen zu einem palmölfreieren Deutschland

Auf der Ölspur - WWF-Studie, TitelWeltweit werden auf mehr als 17 Millionen Hektar – fast der halben Fläche Deutschlands – jährlich rund 60 Mio. t Palm- und Palmkernöl produziert. Der weltweite Hunger daauf hat gewaltige negative Auswirkungen auf Mensch und Natur – großflächige Rodung von Regenwäldern, Missachtung von Landnutzungsrechten und Vertreibung bedrohter Arten wie Orang-Utans. Der WWF hat die ökologischen Folgen eines Boykotts und Ersatzes von Palmöl in Deutschland berechnet – das Ergebnis der Studie: Kein Palmöl ist – „leider – auch keine Lösung“. weiterlesen…

Klimawandel wird zur ernsten Gefahr für US-Städte

Hitze, Fluten, Asthma und mehr – Städteplaner kaum vorbereitet

Überschwemmungen, härtere und länger andauernde Hitzewellen, verstärktes Auftreten von Krankheiten, die durch Zecken, Flöhe oder Moskitos verursacht werden oder mehr Patienten mit Asthma aufgrund gestiegener Ozonwerte: Mit all diesen Problemen werden vor allem US-Städte zu kämpfen haben, wie Forscher der George Washington University im Zuge einer Klima-Folgenabschätzung einer Meldung im Portal Pressetext zufolge untersucht haben. weiterlesen…

Biodiversität kann Klimarisiken mindern

Amazonaswald: Nicht nur im Naturschutzkontext betrachten

Regenwald bei Roraima_Brasilien, von Goldgräbern zerstört - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftWald mit einer großen Vielfalt von Pflanzen kann besser auf Klimastress reagieren. Erstmals konnten Forscher des PIK-Potsdam dies jetzt für das Amazonas-Gebiet in umfassenden Computer-Simulationen, die den Artenreichtum von Bäumen dort mit einberechnen, zeigen. Biodiversität kann demnach ein wirksames Mittel sein, Klimarisiken abzumildern, und sollte nicht nur im Naturschutzkontext betrachtet werden. weiterlesen…

Obama weist größtes Meeresschutzgebiet der Welt aus

Vor Hawaii – mehr als viermal die Fläche Deutschlands

US-Präsident Obama hat ein „Heimatschutzgesetz“ der besonderen Art erlassen: Der Präsident, gebürtiger Hawaiianer, hat vor der pazifischen Inselkette das größte Meeresschutzgebiet der Welt ausgewiesen – das Papahanaumokuakea Marine National Monument (PMNM) , mit 1,5 Millionen Quadratkilometern doppelt so groß wie Texas oder viermal die Fläche Deutschlands. weiterlesen…

311 Mio. t Kunststoffe pro Jahr

Tendenz steigend – Zum überwiegenden Teil aus Erdöl

Plastiktüten - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftKunststoffe werden zum überwiegenden Teil aus Erdöl hergestellt. Die Suche nach alternativen nachhaltigen Rohstoffen zur Herstellung von Kunststoffen wird immer wichtiger, um den Verbrauch von Erdöl zu verringern und um umweltfreundlichere Produktionsverfahren zu finden. CO2 ist ein solcher Rohstoff, der den benötigten Kohlenstoff bietet, darauf weist das BMBF in einer Mitteilung hin. Die neuesten europäischen Zahlen zu Erzeugung, Verbrauch und Verwertung von Kunststoffen sowie aktuelle Daten zu Märkten, Beschäftigung und Umsätzen der Industrie für das ver­gangene Jahr liefert der Report „Plastics – the Facts 2015″. weiterlesen…