Wasserstoff-Brennstoffzellen jetzt erschwinglich?
Neuer Eisenkatalysator könnte Durchbruch bedeuten
Seit Jahrzehnten sind Wissenschaftler auf der Suche nach einem Katalysator, der die Kosten für die Herstellung von Wasserstoffbrennstoffzellen drastisch senkt. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass ein kostengünstiger Eisenkatalysator eine brauchbare Alternative zu Platin sein kann; das teure Edelmetall bremst die Kommerzialisierung des umweltfreundlichen Brennstoffs seit Jahrzehnten. „Wir haben jahrelang an diesem Projekt gearbeitet. Wir glauben, dass dies ein bedeutender Durchbruch ist, der letztendlich dazu beitragen wird, das enorme Potenzial von Wasserstoffbrennstoffzellen freizusetzen“, sagt Gang Wu, Professor für Chemie- und Bioingenieurwesen an der School of Engineering and Applied Sciences der University von Buffalo. (Bild: Synthetische Kraftstoffe: Zapfhähne für OME, H2 und Solarstrom – © PPP Schlögl, MPI CEC) weiterlesen…
Mit dem Wegfall der EEG-Umlage zum 01. Juli ging die Geschichte des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in Deutschland in eine neue Phase. Die Streichung der Abgabe von 3,7 ct/kWh Strom (inkl. Mehrwertsteuer sind es sogar 4,4 ct/kWh), von der natürlich auch naturstrom-Kunden profitieren, und die entsprechende Entlastung der Bürger ist in Zeiten turbulenter Energiepreise zweifellos zu begrüßen. Doch ihr vorgezogenes Ende sollte nicht darüber hinwegtäuschen, welche Bedeutung der Umlage in den Jahren seit ihrer Einführung zugewachsen ist. Zeit für einen kurzen Rückblick auf ein oft kritisiertes, aber doch wegweisendes Stück deutscher Energiegesetzgebung – schreibt
Die Bestrebungen der EU, infolge des Ukraine-Krieges ihre Abhängigkeit von russischen fossilen Brennstoffen zu verringern, haben die Pläne der EU-Mitglieder vorerst durchkreuzt, aus der Kohleverstromung auszusteigen, schreiben Aneta Zachová, Bartosz Sieniawski, Nikolaus J. Kurmayer, Sebastijan R. Maček und Sofia Stuart Leeson am 12.07.2022 auf
Deutschland verfehlt erneut das schon für 2020 gesetzte Ziel von 40 Prozent weniger Treibhausgas-Ausstoß im Vergleich zu 1990. Daher haben die Ministerien für Bau, Wirtschaft und Verkehr am 13.07.2022 ein
Die Verschmutzung durch Kohlendioxid verändert weiterhin das Weltklima. Forscher wissen aber, wie sie diese Verschmutzung sogar regional und nahezu in Echtzeit aufspüren können. Als Teil einer Lösung für die CO2-Verschmutzung konzentrieren sich viele Studien auf die Umwandlung dieses Schadstoffs in einen Kraftstoff, wie z. B. Methanol. Katalysatoren auf Kupferbasis sind ein Werkzeug für solche Umwandlungen. Um die Umwandlung des Klimagases in Methanol zu optimieren, müssen die entsprechenden chemischen Vorgänge Schritt für Schritt erforscht werden. Die Einzelheiten dieser Chemie sind jedoch nach wie vor unklar; es sind Experimente erforderlich, um Hypothesen zu testen, die derzeit auf Computersimulationen beruhen so die
Elektrolyseur-Hersteller Enapter will den gesamten Produktionsprozess ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt gestalten. Um diesem Ziel näher zu kommen, baut das Unternehmen einer
Angesichts steigender Brennstoffpreise und zunehmenender Bedenken in Bezug auf die Energiesicherheit wächst in vielen Ländern die Dynamik für die Kernenergie, „doch der Erfolg hängt von den Regierungen und der Industrie ab“, so ein neuer
Erstmals sind die Umweltauswirkungen von industriell hergestellten Perowskit-auf-Silizium-Tandem-Solarmodulen über den gesamten Lebenszyklus bewertet worden. Dabei stellte Oxford PV die Tandem-Solarmodule sowie Prozessdaten aus seiner Serienfertigung in Deutschland zur Verfügung. Das Ergebnis: Die innovativen Tandem-Solarmodule sind über ihre Lebensdauer sogar noch umweltfreundlicher als herkömmliche Silizium-Heterojunktion-Module. Die Studie wurde in Sustainable Energy & Fuels veröffentlicht.
Bis 2030 könnten in Deutschland pro Jahr 100 Terawattstunden Biomethan erzeugt und ins Gasnetz eingespeist werden. Dies entspricht etwa einem Fünftel des in Deutschland im vergangenen Jahr verbrauchten russischen Erdgases. Dieses Potenzial wird aktuell jedoch bei weitem nicht ausgeschöpft. 2021 wurden in Deutschland gerade einmal 10 TWh Biomethan erzeugt. Der
Auftakt für eine enge Kooperation: Die