Neues EU-Energielabel soll Klarheit schaffen

Ab 1.3. mehr Info über Energieeffizienz von Produkten

Seit 01.03.2021 gilt ein neues EU-Energielabel – jetzt ohne A+++, A++ und A+. Auf einer neuen übersichtlichen Skala von A bis G erhalten Verbraucher klare und leicht verständliche Aussagen über den Energieverbrauch von Produkten. Zudem bieten Piktogramme und ein QR-Code wichtige weiterführende Informationen, beispielsweise über den Wasserverbrauch oder die Lautstärke von Produkten. Das neue Energielabel gilt in einem ersten Schritt für sechs Produktkategorien; weitere Produkte folgen laut BMWi bzw. EU-Kommission am 01.09.2021 (Bild: Effizienz-Label für Geschirrspüler – © EU-Kommission). weiterlesen…

Perowskit-Zellen gleichauf mit Silizium

Forscher verbessern Effizienz von Solarzellen der nächsten Generation

Perowskite sind zwar weit vorne beim Ersatz von Silizium als Material der Wahl für Solarzellen. Sie bieten das Potenzial für die kostengünstige Herstellung ultradünner, leichter und flexibler Zellen bei niedrigen Temperaturen; aber bisher blieb ihre Effizienz bei der Umwandlung von Sonnenlicht in Strom hinter der von Silizium und einigen anderen Stoffen zurück. Jetzt hat einer Medienmitteilung zufolge ein neuer Ansatz für das Design von Perowskit-Zellen von Wissenschaftlern des MIT, aus Atlanta, Georgia und Südkorea dazu geführt, dass das Material den Wirkungsgrad einer typischen Siliziumzelle von 20 bis 22 Prozent erreicht oder sogar übertrifft, und damit die Grundlage für weitere Verbesserungen geschaffen. weiterlesen…

Kies und Sand knapp – Bauwende gefordert

Petitionsausschuss diskutierte Maßnahmenpaket für klima- und sozialverträgliches Bauen

Die Forderung nach einem umfassenden Maßnahmenpaket für klima- und sozialverträgliches Bauen hat der Petitionsausschuss am 01.03.2021 in öffentlicher Sitzung diskutiert. Anlass war eine Petition des Architekten Michael Wicke, Mitglied der Initiative Architects for Future, die 57.476 Online-Mitzeichnungen auf dem Petitionsportal des Bundestages verbucht hat. Mit der Petition fordert Wicke einen klima- und sozialverträglichen Bausektor. weiterlesen…

„Einspruch: Es gibt kein Restbudget mehr!“

Offene Akademie: „COP21 unzureichend – viel Spielraum für Untätigkeit“

Referenten, Beiräte und Freunde der Offenen Akademie*) wandten sich schon Ende Dezember 2020 zum Thema Klimakrise in einem kritischen Beitrag an die Bundesregierung und Parlamentarier auf EU-Ebene. Sie beziehen sich in ihrem Warnruf kritisch auf die „Stellungnahme der Scientists for Future zu den Forderungen von Fridays for Future Deutschland an die deutschen VertreterInnen auf EU-Ebene“ vom 02.10.2020: „Einige von uns sind für ‚Scientists for Future‘ aktiv. Wir stimmen überein, dass die Entwicklung des Weltklimas dramatisch ist, halten jedoch die in dieser Stellungnahme geforderten Veränderungen für unzureichend, weil sie viel Spielraum für Untätigkeit lassen (Foto: Am Brandenburger Tor bildeten am 11.12.2020 3.000 klimaneutrale Kerzen die Botschaft „Wir kämpfen für 1,5 Grad“ – Foto © mit freundlicher Genehmigung von FridaysforFuture Berlin). weiterlesen…

Offshore-News

RWE-Windpark liefert ersten Strom, BNetzagentur schreibt 958 MW aus, Frankreich im April 925 MW

Während in Deutschland und Frankreich insgesamt 1.883 MW Offshore ausgeschrieben werden sollen, hat RWE mit der ersten Stromerzeugung von Triton Knoll „einen weiteren wichtigen Meilenstein bei der Realisierung ihres Offshore-Windprojekts in der britischen Nordsee erreicht“. Nachdem einer RWE-Medienmitteilung zufolge die elektrische Onshore- und Offshore-Infrastruktur bereits pünktlich geliefert worden seien, habe das von RWE geführte Projektteam im Januar 2021 mit der Installation der ersten von insgesamt 90 Turbinen begonnen. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Arbeiten für die Inbetriebnahme des parkeigenen Übertragungssystems liefere Triton Knoll nun den ersten Strom ins britische Stromnetz (Foto: RWE-Offshore-Windpark Triton Knoll © group.rwe / Bildrechte RWE). weiterlesen…

Schnellladestation für Batteriezüge

Weltpremiere aus Tübingen und Bern

Rund 40 Prozent des deutschen Schienennetzes sind nicht elektrifiziert. Um diese Lücken zu überwinden, setzen Eisenbahnunternehmen im Schienenpersonennahverkehr auf Dieselloks, die auch auf Streckenabschnitten mit bestehender Oberleitung mit Diesel fahren. Auf Strecken ohne Oberleitung bieten sich Batteriezüge als Lösung an. Das Problem sind Teil- oder Stichstrecken ohne Oberleitung. Batterien ermöglichen bis zu 60 weitere Kilometer auf nicht elektrifizierten Abschnitten; dann muss nachgeladen werden. Die Stadtwerke Tübingen und das schweizerische Unternehmen Furrer+Frey haben eine Lösung entwickelt. weiterlesen…

Lesehinweis: EZB und der Klimawandel

Handelsblatt: Auf der Agenda ganz oben

„Alle reden vom Klimawandel – auch die Europäische Zentralbank (EZB)“, so das Handelsblatt in einem Artikel über Nachhaltigkeit und Klimawandel im Finanzgeschäft. „Seit dem Amtsantritt von Christine Lagarde im November 2019 steht das Thema weit oben auf der Agenda der neuen Chefin.“ Die nämlich befürchte Konsequenzen der Erderwärmung für die Wirtschaft, die etwa die Inflation anheizen könnten. weiterlesen…

Mit grünem Wasserstoff grünen Stahl herstellen

„HydrOxy Hub Walsum“ will IPCEI werden

Mit einem 500-Megawatt-Wasserstoffprojekt in Duisburg-Walsum wollen thyssenkrupp und Steag die Stahlproduktion vor Ort dekarbonisieren, schrieb Patra Hannen am 24.02.2021 auf pv magazine. Der Strom für den grünen Wasserstoff soll aus erneuerbaren Quellen stammen, unter anderem aus Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Elektrolyse-Hallen. (So könnte das Wasserstoff-Projekt „HydrOxy Hub Walsum“ von Thyssenkrupp und Steag einmal aussehen – Grafik © Steag) weiterlesen…

2019 verkaufte Airbus-Flugzeuge emittieren weniger CO2 als Deutschland

67 Gramm pro Passagier und Kilometer

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat zum ersten Mal eine Klimabilanz seiner Flugzeuge veröffentlicht. Der weltgrößte Flugzeugbauer legt offen dar, wie hoch der CO2-Ausstoß der vom Konzern hergestellten Maschinen ist. „Vor allem der Vergleich zu den Emissionswerten von ganz Deutschland überrascht“, schreibt die Welt; aber:“hinter der Aktion von Airbus steckt Kalkül“. Die vor der Corona-Pandemie 2019 ausgelieferten 863 Flugzeuge dürften demnach im Laufe ihrer etwa 22-jährigen Lebensdauer mit 740 Mio.t etwas weniger CO2 ausstoßen als Deutschland in einem Jahr (805 Mio.t), wie Airbus am Freitag mitteilte. weiterlesen…

Wasserstoffgroßprojekte „Hybridge“ und „Element Eins“ von Bundesnetzagentur abgelehnt

Allianz für fairen Wettbewerb im Wasserstoffmarkt lobt Entscheidung

Die Bundesnetzagentur hat die Investitionsanträge für die Wasserstoffprojekte „Hybridge“ und „Element Eins“ (Tennet, Thyssengas und Gasunie) abgelehnt. Eine „Allianz für fairen Wettbewerb im Wasserstoffmarkt“ aus ENERTRAG, Greenpeace Energy, Naturwind und Nordgröön begrüßt die Entscheidung. Die Allianz hatte vor einer Wettbewerbsverzerrung im künftigen Wasserstoffmarkt gewarnt, sollten zwei große Wasserstoff-Elektrolyseprojekte entgegen der europäischen Entflechtungsbestimmungen von Stromnetzbetreibern über die Netzentgelte finanziert werden dürfen. weiterlesen…