Auch Schulze für beschleunigten Einstieg in Wasserstoff-Wirtschaft

Umweltministerin schlägt Kraftstoffquote im Flugverkehr als Marktanreiz vor

Die Bundesumweltministerin drückt ebenso wie ihre Kabinettskollegin Karliczek (siehe: solarify.eu/handelsblatt-wasserstoff-thema-groesste-gelddruckmaschinerie) beim Megathema Wasserstoff aufs Tempo. Sie will will rasch in die Wasserstoff-Wirtschaft einsteigen und so schnell wie möglich einen Markthochlauf organisieren. „Es geht darum, dass deutsche Anlagenbauer ihre Technologieführerschaft bei der Herstellung von Wasserstoff und den Folgeprodukten, also etwa synthetischen Kraftstoffen, halten und ausbauen können“, sagte Schulze dem Handelsblatt. weiterlesen…

Energiewende braucht Netze – aber auch für Wasserstoff

ÜNB-Szenariorahmen 2035_2040 reicht nicht

Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) haben zwar einen Szenariorahmen für den Stromnetzausbau bis 2035 und 2040 vorgelegt (siehe solarify.eu/uebertragungsnetzbetreiber-mit-entwurf-fuer-szenariorahmen-nep-2035). Aber der reicht nicht – und was ist mit Gas? fragt NIcole Weinhold in Erneuerbare Energien. Die Bundesnetzagentur hat am 13.02.2020 den Trassenkorridor für den südlichsten Abschnitt in Bayern der Gleichstromverbindung SuedOstLink festgelegt (siehe solarify.eu/bundesnetzagentur-legt-trassenkorridor-von-schwandorf-bis-akw-isar-fest). Nach allen Planungsänderungen und Widerständen aus Bayern ist das schon ein wichtiger Schritt nach vorn. weiterlesen…

Stromnetze der Zukunft auf Erneuerbare ausrichten…

…fordert der BEE

„Um die Anforderungen aus dem Klimaschutzgesetz zu stemmen, muss die Energiewende deutlich beschleunigt werden. Es ist daher gut, dass die vier Übertragungsnetzbetreiber einen soliden Szenariorahmen für den Stromnetzausbau bis in die Jahre 2035 und 2040 vorgelegt haben (siehe solarify.eu/uebertragungsnetzbetreiber-mit-entwurf-fuer-szenariorahmen-nep-2035), der dem dynamischeren Ausbau Erneuerbarer Energien und dem Kohleausstieg Rechnung trägt“, so BEE-Präsidentin Simone Peter. Allerdings sei weiterhin „keines der vorgelegten Szenarien dazu geeignet, die Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens zu erfüllen“. weiterlesen…

Übertragungsnetzbetreiber mit Entwurf für Szenariorahmen NEP 2035

Bundesnetzagentur lädt zu öffentlicher Diskussion ein

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 17.01.2020 den von den vier Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW vorgelegten Szenariorahmenentwurf zum Netzentwicklungsplan (NEP) 2035 (2021) veröffentlicht und zur öffentlichen Diskussion darüber eingeladen – so eine Medienmitteilung von TenneT TSO. Die Übertragungsnetz­betreiber haben darin vier mögliche Szenarien abgebildet. Dabei wird die Energie­wende mit unterschiedlich starken Ausprägungen der Sektorenkopplung und mit einer unterschiedlichen Netzorientierung von Erzeuger- und Verbraucherverhalten realisiert. weiterlesen…

Bundesnetzagentur legt Trassenkorridor von Schwandorf bis AKW Isar fest

Südlichster Abschnitt der Gleichstromverbindung SuedOstLink

Die Bundesnetzagentur hat am 14.02.2020 dem TenneT-Vorschlag folgend den Trassenkorridor für den südlichsten Abschnitt der Gleichstromverbindung SuedOstLink in Bayern festgelegt – so eine Medienmitteilung. Er beginnt bei Pfreimd, verläuft westlich von Schwandorf, quert die Donau bei Pfatter und endet am Kernkraftwerksstandort Isar. Dieses Teilstück des SuedOstLink ist ca. 121 Kilometer lang, 500 bis 1000 Meter breit und wird ausschließlich als Erdkabel realisiert. weiterlesen…

Zusammenspiel von Industrie- und Klimapolitik erforderlich

Wuppertal Institut gibt Impulse zur Umsetzung des europäischen Green Deal

Der „Green Deal“ der EU-Kommission sieht vor, Europa bis 2050 treibhausgasneutral zu machen. Das stellt die energieintensiven Branchen wie die Grundstoffindustrie vor große Herausforderungen. Wie gelingt der Spagat zwischen den ambitionierten EU-Klimazielen und der energieintensiven Produktion von Stahl, Zement, Chemikalien, Glas und Papier? Pof. Manfred Fischedick und Prof. Stefan Lechtenböhmer vom Wuppertal Institut geben in ihrem neuen inBrief Empfehlungen für die zukünftige Ausgestaltung des politischen Rahmens. weiterlesen…

Vorschläge zum Gebäudeenergiegesetz teils zurückgewiesen, teils akzeptiert

Bundesregierung nimmt zu Bundesrats-Kritik Stellung

Auf die 32 Seiten füllenden Kritikpunkte des Bundesrats zum Gesetzentwurf für Gebäudeenergie (19/16716) geht die Bundesregierung in einer als Unterrichtung (19/17037) vorgelegten 19seitigen Stellungnahme ein. In der Gegenäußerung nimmt sie Bezug auf die detaillierten Änderungswünsche, die der Bundesrat an dem Gesetzentwurf hegt. Dabei geht es um viele kleine Korrekturen, aber auch um Vereinfachungen für die Praxis bezüglich des Umgangs mit Normen. weiterlesen…

Merkel: Wissenschaft ist Motor des Fortschritts

Leopoldina mit 1600 Mitgliedern kann wertvolle Ratschläge erteilen

„Die Wissenschaft ist Motor des Fortschritts,“ betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem aktuellen Video-Podcast aus Anlass der Amtseinführung von Klimaforscher Gerald Haug am 13.02.2020 als neuer Präsident der Leopoldina. Mit dessen Wahl werde auch deutlich, dass gerade der Klimaschutz für uns von besonderer Bedeutung sei, so die Kanzlerin. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina mit ihren 1600 Mitgliedern könne der Bundesregierung viele wegweisende Ratschläge geben. weiterlesen…

Copernicus und NOAA: Januar erneut mit Rekordtemperatur

Wärmster Januar seit Beginn der Aufzeichnungen vor 141 Jahren

Nach Angaben des amerikanischen National Centers for Environmental Information der NOAA war der Januar 2020 der weltweit wärmste, seitdem sie mit den Aufzeichnungen begonnen haben. Der Erwärmungstrend geht damit weiter: Seit 2016 verzeichnete man vier Temperaturrekorde; die zehn wärmsten wurden seit 2002 registriert, wie die Behörde am 13.02.2020 weiter mitteilte. Auch der europäische Copernicus Climate Change Service erklärte den Januar 2020 zum wärmsten in Europa und ganz knapp auch weltweit seit Beginn der jüngeren Aufzeichnungen 1981. weiterlesen…

Großkraftwerke und Hochspannungstrassen bald überflüssig?

Iodidsalze machen Biokatalysatoren für Brennstoffzellen stabil

Iodidsalze als Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg biologischer Katalysatoren in Brennstoffzellen? Der massenhafte Einsatz von Brennstoffzellen könnte Großkraftwerke und Hochspannungsleitungen überflüssig machen, Autos abgasfrei fahren lassen und Hausbesitzer zu Stromproduzenten werden lassen. Aber: Die eine Art von Katalysatoren – Edelmetalle wie Platin – ist sehr teuer und die Ressourcen werden immer kleiner. Die zweite Art wäre im Überfluss vorhanden: nämlich biologische und bio-inspirierte Katalysatoren. Trotzdem werden diese natürlichen Katalysatoren bisher kaum für Energieumwandlungsprozesse eingesetzt. Denn diese Katalysatoren sind mitunter so empfindlich gegenüber Sauerstoff, dass sie binnen weniger Sekunden ihre Funktion einstellen. Das könnte sich jetzt, einer Medienmitteilung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) folgend ändern. (Foto: Alaa Oughli, Darren Buesen, Nicolas Plumeré (v. li.) wollen Lebensdauer von Biokatalysatoren erhöhen – © RUB, Marquard) weiterlesen…