E-Mobilität: Für Reiche im Grünen
Vor allem einkommensstarke Haushalte auf dem Land fahren E-Autos
Der Bestand an Elektroautos in Deutschland ist zwar nach wie vor gering, entwickelt sich aber dynamisch, teilte die Forschungsabteilung der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW am 18.05.2021 mit: Im vergangenen Jahr machten diese Fahrzeuge laut Kraftfahrtbundesamt bereits knapp 14 % aller Neuzulassungen aus – Perspektive weiter steigend. Eine Sonderauswertung des KfW-Energiewende-Barometers gibt nähere Einblicke dazu, was und wer hinter diesem Anstieg steht: Der repräsentativen Befragung von KfW Research zufolge besitzen zurzeit 1,3 % der Haushalte in Deutschland ein batterieelektrisches Auto oder einen Plug-in-Hybrid. Weitere 1,1 % der Haushalte planen die Nutzung binnen eines Jahres. Gegenwärtig sind es vor allem gutverdienende Haushalte in Ein- oder Zweifamilienhäusern. Auch in ländlichen Regionen sind Elektroautos deutlich überdurchschnittlich vertreten. weiterlesen…
Grüner Wasserstoff kann zum weltweiten Wirtschaftsgut avancieren, könnte global gehandelt werden, wie heute Gas, Öl und Kohle und dadurch die Energiesicherheit und den internationalen Handel auf kostengünstige Weise stärken. Allerdings wird Wasserstoff heute noch nicht in nennenswertem Umfang grenzüberschreitend gehandelt und es gibt kaum Infrastruktur. Grund genug für die IRENA-Mitglieder, sich auf die Herausforderungen bei der Entwicklung der Infrastruktur, Technologie und Zertifizierung zu konzentrieren, die für die Gestaltung einer globalen grünen Wirtschaft erforderlich sind – so eine
In einer jüngst verfassten Kurzstudie erstellten Wissenschaftler der Abteilung Energiesystemanalyse am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE einer
Als grüner Wasserstoff gilt nach einer Definition der Bundesregierung nur der, der innerhalb der ersten 5.500 Vollbenutzungsstunden eines Kalenderjahres in einer Einrichtung zur Herstellung von grünem Wasserstoff elektrochemisch hergestellt wird und bestimmte Anforderungen an den Strombezug einhält. Die Bundesregierung hat eine
Langlebige, schnell aufladbare Batterien sind für die Expansion des Marktes für Elektrofahrzeuge unerlässlich, aber die heutigen Lithium-Ionen-Batterien entsprechen nicht den Anforderungen – sie sind zu schwer, zu teuer und brauchen zu lange zum Aufladen. Seit Jahrzehnten versuchen Forscher, das Potenzial von Lithium-Metall-Festkörperbatterien zu nutzen, die bei gleichem Volumen wesentlich mehr Energie speichern und sich im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien in einem Bruchteil der Zeit aufladen lassen, schreibt Leah Burrows auf der
Wie Solarify bereits am 15.05.2021 berichtete (
Die Erneuerbare Energien waren die einzigen Energieträger, bei denen die Nachfrage 2020 trotz der Pandemie stieg, während sie bei allen anderen zurückging. Das stellt der
Ein aus dem Bundeswirtschaftsministerium bekannt gewordener Referentenentwurf für ein EEG-Verordnungspaket enthält eine erweiterte Flächenkulisse für Agro-Photovoltaik-Anlagen sowie eine Verlängerung bestehender Erneuerbaren-Anlagen im Marktstammdatenregister. Bei den Innovationsausschreibungen sollen die Anforderungen an die Speicherkapazität präzisiert werden. Zudem wird in dem Paket auch die EEG-Umlagenbefreiung für grünen Wasserstoff geregelt – schreibt Sandra Enkhardt am 14.05.2021 in
„Wie Altmaier die Entschädigungen für Kohlekonzerne aufblähte“, titelte der
Nach dreieinhalb Jahren Prüfung und lokalem Widerstand hat die US-Regierung den ersten Offshore-Windpark zwölf Seemeilen (22 Kilometer) vor den Urlaubsinseln Nantucket und Martha’s Vineyard mit 84 Windturbinen genehmigt – das bislang größte Projekt seiner Art in den USA. „Vineyard Wind“ an der Atlantikküste von Massachusetts soll 800 Megawatt Strom liefern – ausreichend für 400.000 Haushalte und Unternehmen. Der uneinsichtige Wahlverlierer und Fossil-Fan