Stellantis will Circular Economy

Erster Autobauer kündigt Kreislaufwirtschaft an

Stellantis, der (nach Verkaufszahlen) viertgrößte Auto-Konzern der Welt (Abarth, Alfa Romeo, Chrysler, Citroën, Dodge, DS Automobiles, Fiat, Jeep, Lancia, Maserati, Opel, Peugeot, Ram Trucks, Vauxhall) will mit einer eigenen Geschäftseinheit namens Kreislaufwirtschaft „eine neue Ära der nachhaltigen Produktion und des nachhaltigen Konsums“ befördern. Stellantis hat daher am 11.10.2022 einen umfassenden Plan für seine neue Circular Economy Business Unit angekündigt, um bis 2030 einen Umsatz von mehr als 2 Milliarden Euro zu erzielen und das aggressive Dekarbonisierungsziel des Unternehmens, bis 2038 kohlenstofffrei zu werden voranzutreiben. weiterlesen…

Mechanisches Recycling klimafreundlicher als chemisches

Kreislaufwirtschaft: Vergleich von Pyrolyse von Kunststoffverpackungsabfällen, Wiederverwendung und mechanischem Recycling

Im Auftrag des Öko-Instituts vergleicht die am 13.10.2022 veröffentlichte Untersuchung „Climate impact of pyrolysis of waste plastic packaging in comparison with reuse and mechanical recycling“ von Zero Waste Europe und der Rethink Plastic-Allianz sieben Szenarien für die Zukunft von Kunststoffverpackungen in der EU aus sich an den prognostizierten Mengen an recycelten Kunststoffen orientierender Klimaperspektive. Gleichzeitig hat das britische Beratungsunternehmen Eunomia Für die EU-Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWD) die Mengen für den Rezyklatanteil in Verpackungen berechnet, die aus dem chemischen oder dem mechanischen Recycling stammen müssen. weiterlesen…

VAE wollen 2025 bei Netto-Null sein

5 GW für 14 Milliarden Euro

Mit dem Mohammed bin Rashid Al Maktoum Solar Park, als weltgrößtem Solarpark eines der umfangreichsten Projekte für Erneuerbare Energien der Dubai Electricity and Water Authority (DEWA), wollen die Vereinigten Arabischen Emirate bis 2050 Netto-Null-Emissionen erreichen. Der Solarpark soll mit Investitionen bis 14 Milliarden Euro bis 2030 5 GW Kapazität erreichen. Nach seiner Fertigstellung wird er jährlich mehr als 6,5 Millionen Tonnen Kohlenstoffemissionen einsparen. Inzwischen hat die DEWA internationale Entwickler aufgefordert, ihre Interessenbekundungen (EOI) für die Umsetzung der sechsten Phase des Mohammed bin Rashid Al Maktoum Solarparks auf der Grundlage des IPP-Modells (Independent Power Producer, die auf ein fremdes Netz für die Verbreitung ihres Stroms angewiesen sind) zu übermitteln. weiterlesen…

Chinesischer Autoausstatter will Solarzellenfabrik mit 26 GW bauen

1,8 Mrd. US-Dollar Investition

Das Unternehmen Hainan Drinda New Energy Technology, bisher Autroausstatter,  wird nach eigenen Angaben laut der chinesischen Nachrichtenagentur Yicai Global umgerechnet 1,8 Mrd. USD in den Bau eines neuen Werks für Photovoltaikzellen investieren. Die neue Anlage, die in der östlichen Provinz Jiangsu errichtet werden soll, wird eine jährliche Leistung von 26 GW an hocheffizienten Solarbatterien (im Text auch „Solarmodule“) haben, teilte das Unternehmen mit Sitz in Haikou, Provinz Hainan, am 10.10.2022 mit. weiterlesen…

Nachhaltig und klimaneutral: Aus Abfall wird Treibstoff

BMBF-gefördertes Projekt zur Gewinnung von reinem Wasserstoff gestartet

Wie lässt sich klimaneutral, unabhängig von Sonneneinstrahlung bzw. Windaufkommen reiner Wasserstoff herstellen, der dann zum Betrieb von Brennstoffzellen oder für den Einsatz in der Halbleiterindustrie verwendet werden kann? Dieser Frage widmet sich jetzt ein Forschungsprojekt, an dem neben dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST auch das Fraunhofer-Institut für Umwelt- Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT sowie die Veolia Umweltservice Süd GmbH & Co. KG beteiligt sind. Organische Abfälle sollen dabei als Ausgangsstoffe für die alternative Wasserstofferzeugung dienen. (Grafik: Ablauf des Prozesses zur Wasserstoffgewinnung aus biogenen Ersatzbrennstoffen – © Fraunhofer UMSICHT) weiterlesen…

Altholz statt Kohle

Veolia weiter auf Weg zu nachhaltiger Energieerzeugung

Veolia hat in Lengede mit dem Bau einer Aufbereitungsanlage für 180.000 Tonnen Alt- und Restholz pro Jahr begonnen. Das aufbereitete Altholz soll als Brennstoff an das ebenso im Bau befindliche Biomasse-Heizkraftwerk der Veolia Tochter BS-ENERGY in Braunschweig geliefert werden – und damit bei der Erzeugung von Strom und Fernwärme den bisherigen Energieträger Kohle künftig ersetzen. weiterlesen…

Die Rolle der Wälder für die Klimastabilisierung

European Green Deal: Bis 2050 sollen die Wälder des Kontinents noch deutlich mehr CO2 aus der Atmosphäre holen

Ein Bericht des European Forest Institute (EFI), an dem PIK-Forscher Christopher Reyer mitgewirkt hat, zeigt: Für Wälder alleine ist das Ziel nicht realistisch. Zwar lässt sich die Klimawirkung der Wälder durch verschiedene Maßnahmen steigern, aber nicht in diesem Maße. „Hinzu kommt, so zeigt die Literaturstudie, dass der Klimaschutz im Wald immer Zielkonflikte mit sich bringt: Soll weniger Holz entnommen werden oder mehr?“, heißt es in einer Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) vom 05.10.2022. weiterlesen…

2x Solarpflicht

Schweizer Parlament beschließt Solarpflicht für Neubauten und Erleichterungen für alpine Photovoltaik-Kraftwerke – Baden-Württemberg will Photovoltaik-Pflicht auf landeseigene Gebäude ausweiten

Am vergangenen Donnerstag beschloss der Ständerat des Schweizer Parlaments mit der Abstimmung zum Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien, dass auf den Dächern oder an den Fassaden aller Bundesgebäude eine Solaranlage zu installieren ist, auch um eine Vorbildfunktion zu gewährleisten. Die Landesregierung Baden-Württemberg will die erste werden, die rechtsverbindliche Sektorenziele einsetzt. Außerdem soll die bereits bestehende Photovoltaik-Pflicht noch ausgedehnt werden.  Zwei Texte zum Thema auf pv magazine. weiterlesen…

Regierung lehnt Ausnahmen von CO2-Bepreisung ab

Klimaschutz und Energie/Unterrichtung – 06.10.2022 (hib 520/2022)

Die Bundesregierung will ausnahmslos jede emittierte Tonne CO2 bepreisen. Deshalb sollen – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – sämtliche fossilen Brennstoffemissionen mit einem Preis versehen werden – auch in den Sektoren Wärme und Verkehr. Ab 2023 soll das auch für die Brennstoffe Kohle und Abfälle gelten. In seiner Stellungnahme zum Entwurf der Bundesregierung für ein zweites Gesetz zur Änderung des Brennstoffemissionshandelgesetzes (20/3438) forderte der Bundesrat, solche Anlagen auszunehmen, deren Hauptzweck die Verbrennung gefährlicher Abfälle ist. Das lehnt die Bundesregierung ab. weiterlesen…

Jährlich könnten eine Million Tonnen CO2 eingespart werden

PV-Module auf Lärmschutzbauten können wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten

Die Energiewende nimmt weiter Fahrt auf. Dabei ist auch der Ausbau von Photovoltaik auf Flächen im öffentlichen Raum gefragt. Das Potenzial für Lärmschutzbauten zeigt eine Analyse, die der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Zusammenarbeit mit dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) im Rahmen des Expertennetzwerks des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) durchgeführt hat. Laut Bundesminister Volker Wissing könnten entlang der deutschen Autobahnen und Bahngleise mit PV-Modulen ausgestattete Lärmschutzwände und -wälle pro Jahr bis zu 1 Million Tonnen CO2 einsparen. „Damit könnten wir einen substanziellen Beitrag zu den nationalen Klimaschutzzielen leisten,“ so der Minister wörtlich, dessen Klimabilanz nicht berauschend ausfällt. weiterlesen…