In den Niederlanden: größter schwimmender Solarpark Europas

BayWa r.e. braucht nur acht Wochen Bauzeit

BayWa r.e. hat einer Medienmitteilung vom 11.02.2020 folgend zusammen mit GroenLeven den Bau des größten schwimmenden Solarpark Europas begonnen. Innerhalb von nur acht Wochen soll das Floating-PV-Projekt Bomhofsplas errichtet werden. Es ist nicht nur hinsichtlich der schnellen Bauzeiten einzigartig, sondern wird zudem fast vollständig CO2-neutral errichtet. Die Baustelle ist aufgrund der genutzten Elektro-Baugeräte, Werkzeuge und Elektroboote, die über den ersten Teil des Solarparks und eine 600kW-Batterie vor Ort aufgeladen werden, weitestgehend autark. (Foto: Nach Fertigstellung wird die 27,4 MWp-Anlage bei Zwolle, Niederlande, die weltweit größte schwimmende PV-Anlage außerhalb Chinas sein; dafür werden auf dem Baggersee rund 73.000 PV-Module, 13 schwimmende Transformatoren und 338 Wechselrichter verbaut – © resource.baywa-re.com) weiterlesen…

Greenpeace-Analyse: Mikroplastik in Meerestieren

Austern und Miesmuscheln bei Stichproben betroffen

Miesmuscheln, Heringe und Austern aus dem Hamburger Fischhandel enthalten Mikroplastik. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Süddänischen Universität im Auftrag von Greenpeace. Greenpeace-Mitarbeiter hatten im November Stichproben der Meeresfrüchte und Fische gekauft. Sie stammen laut Händlerangaben aus Nord-, Ostsee und Nordatlantik. Die insgesamt 72 Tiere wurden anschließend im Institut für Biologie der Universität Süddänemark in Odense untersucht. In sechs von zehn Austern, in acht von 20 Miesmuscheln und in zwei von drei Heringen wurde Mikroplastik nachgewiesen. weiterlesen…

Greenpeace: Autos emittieren neun Prozent des weltweiten CO2

Aktivisten protestieren mit Monster-SUV gegen klimaschädliche Hersteller

„Laut einer Greenpeace-Studie emittiert allein VW so viel CO2 wie ganz Australien. Ob es stimmt oder nicht – es befeuert Aktivisten, die am Sonntag die IAA lahmlegen wollen“, schreibt Jens Koenen am 10.09.2019 im Handelsblatt. Demnach verursachen die zwölf größten Autokonzerne während der Produktion und mit den Emissionen ihrer Autos einen CO2-Fußabdruck größer als die gesamte Europäische Union. Gegen weitere klimaschädliche Pkw protestierten 15 Greenpeace-Aktivisten am 10.09.2019 mit einem überdimensionierten Geländewagen vor einem Eingang beginnenden Automesse IAA in Frankfurt. weiterlesen…

Raus aus dem linearen Konsumwahn

acatech: Kreislaufwirtschafts-Initiative gegründet

Wachstum vom Ressourcenverbrauch entkoppeln – keinen Abfall mehr verursachen – alles wiederverwenden, ist die (alte) Idee der Kreislaufwirtschaft. Die neu gegründete Circular Economy Initiative Deutschland möchte in diesem Sinne die lineare Logik des Herstellens und Verbrauchens durchbrechen, indem Wissenschaft, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen an einem Zielbild für Deutschland arbeiten. Mitglieder der Initiative stellten am 29.07.2019 in München eine erste Studie über Perspektiven für Deutschland, europäische Vorbilder und die Entwicklung einer Kreislaufwirtschafts-Roadmap vor. Solarify weist in einem Anhang darauf hin, dass die Idee von der Kreislaufwirtschaft schon eine lange Geschichte hat. (Titel: Deutschland auf dem Weg zu einer zirkulären Wirtschaft – © acatech; Circular Economy) weiterlesen…

Neue FlixTrain-Strecke mit Ökostrom von Greenpeace Energy

Mobilitätsanbieter nun auch zwischen Berlin und Köln unterwegs

Der Bahnanbieter FlixTrain erweitert sein Streckennetz um die Verbindung zwischen Berlin und Köln. Die neue Strecke wird wie die bereits bestehenden Verbindungen von Berlin nach Stuttgart und von Köln nach Hamburg mit Ökostrom von Greenpeace Energy versorgt. (Foto: Fährt mit grünem Strom von Greenpeace Energy – © FlixTrain) weiterlesen…

Eckpunkte der Bundesregierung durchgesickert

Energiekonzept 2038 aus dem BMF für Klimakabinett

Einem in der Ressortabstimmung befindlichen, aber durchgesickerten Eckpunktepapier der Bundesregierung zufolge sollen die vom Braunkohleausstieg betroffenen Bundesländer bis 2038 insgesamt 40 Milliarden Euro Förderung bekommen,14 Milliarden als direkte Finanzhilfen, der Rest in Form von weiteren Maßnahmen. Das entspricht dem Abschlussbericht der Kohlekommission. Die hatte Ende Januar 2109 ein Konzept für den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2038 vorgelegt. An der gleichen Jahreszahl orientierte sich ein Papier des Finanzministers für die erste Sitzung des neu gebildeten sogenannten Klimakabinetts am 10.04.2019 unter dem Titel „Energiekonzept 2038“, mit dem Olaf Scholz offenbar seiner Kabinettskollegin Svenja Schulze den Rücken stärken wollte. weiterlesen…

Expertenkommission für Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ neu berufen

Bundeskabinett stimmt zu

Das Bundeskabinett hat am 10.04.2019 der Neuberufung der Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ zugestimmt. Die Berufung erfolgt durch den Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier. Die Berufungsperiode der neuen Kommission beginnt am 01.07.2019 und endet am 30.06.2022. weiterlesen…

DENEFF: „Steuerförderung für energetische Gebäudesanierung duldet keinen Aufschub“

Offener Brief an Kanzlerin und Minister

Am 08.04.2019 forderte die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. – DENEFF in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Bundesminister/innen Altmaier, Scholz, Schulze und Seehofer sowie die Mitglieder der Bundestagsausschüsse für Wirtschaft, Umwelt, Bau, Haushalt und Finanzen, die dringend nötige Steuerförderung für energetische Gebäudesanierung nicht weiter aufzuschieben. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Lucht: Wir sollten uns „erhebliche Sorgen machen“

„Erste Anzeichen der drohenden Umweltkrise“ – „das ist Eure Aufgabe, Ihr seid die Erwachsenen“

Jeden Freitag gehen weltweit Tausende von Schülern auf die Straße und demonstrieren unter dem Motto „Fridays for Future“ für mehr Einsatz der Politiker im Klimaschutz. Inzwischen haben sie in Deutschland Rückenwind von mehr als 25.000 Forschern erhalten, die in einer Petition auf die Dringlichkeit der Schülerproteste hinweisen. Florence Schulz von EURACTIV hat am 21.03.2019 mit dem Klimaforscher Wolfgang Lucht vom PIK-Potsdam gesprochen, der unter den Erstunterzeichnern war. Der Physiker Lucht leitet den Bereich Erdsystemanalyse am PIK, außerdem lehrt er Geographie an der Humboldt Universität Berlin und ist Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung. weiterlesen…

Mehr als 14.000 Wissenschaftler pro Klima-Schulstreik

#Scientists4Future unterstützen Schüler-Demos

Jeden Freitag demonstrieren viele junge Menschen für Klimaschutz und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Selbst Bundeskanzlerin Merkel (siehe: solarify.eu/merkel-lobt-schueler-klima-demos) und Bundespräsident Steinmeier (siehe solarify.eu/dickes-lob-vom-bundespraesidenten) lobten – im Gegensatz zur Wissenschaftsministerin – die #FridaysforFuture-Demos. Jetzt geben mehr als 14.000 Wissenschaftler den Schülern Rückendeckung. Unter den Unterzeichnern sind prominente Namen wie Claudia Kemfert, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Hans-Joachim Schellnhuber, Maja Göpel, Eckart von Hirschhausen und Sven Plöger. Sie halten die Schüler-Proteste für berechtigt und nennen sich analog „Scientists for Future“ (#Scientists4Future). Von der Politik fordern die Forscher, klimaschädliches Handeln zu verteuern und Subventionen zu kürzen. Am 12.03.2019 publizierten sie ihre Forderungen in der Berliner Bundespressekonferenz. weiterlesen…