DUH mahnt EEG-Revision an

Bundesregierung droht selbstgesetzte Frist bis Ende März zu verpassen

Eine Anhebung der Ausbauziele für Wind- und Solarenergie sind nach Ansicht nicht nur der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unerlässlich, um Klimaziele einhalten zu können. Die angekündigte, aber bisher nicht umgesetzte Novelle müsse – so eine DUH-Medienmitteilung vom 03.03.2021 – Ausbauhemmnisse korrigieren, um das Vertrauen der Investoren wiederzugewinnen. weiterlesen…

Klimaschutz gestalten – Wir haben noch eine Wahl!

Klima-Allianz mit Forderungen an Parteien

Rund sieben Monate vor der Bundestagswahl, am 01.03.2021, hat die Klima-Allianz Deutschland ihre Forderungen an die Parteien vorgelegt. Fünf Vertreterinnen und Vertreter der 140 Mitgliedsorganisationen stellten im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz ihr gemeinsames Papier vor. Zentrale Forderungen sind eine Anhebung des deutschen Klimaziels, eine beschleunigte Energiewende mit einem baldigen Ausstieg aus den fossilen Energien, ein ambitionierter und sozialverträglicher CO2-Preis sowie der Einstieg in die Verkehrs- und Agrarwende. weiterlesen…

Synthetische Treibstoffe aus dem PtX Lab Lausitz

Für Luft- und Seeverkehr

In Cottbus entstehen Medienmitteilungen aus dem BMU und dem Brandenburger Energieministerium zufolge für 180 Millionen Euro aus dem Topf des Strukturstärkungsgesetzes bis 2025 das „PtX Lab Lausitz“ und eine Demonstrationsanlage. Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke haben am 02.03.2021 mit Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Jörg Steinbach den Startschuss für das PtX Lab Lausitz gegeben. Bei einem ersten Fachdialog zu PtX sprachen sie mit Führungskräften aus Forschung und Unternehmen zu Kooperationen für die Entwicklung von Power-to-X-Technologien. weiterlesen…

Der BDI empfiehlt

Vorwahlzeit: „Starke Industrie. Starkes Land.“

Es ist eine ausführliche und umfangreiche Arbeit: 88 Empfehlungen in 15 Themenfeldern richtet der BDI unter dem Titel „#Wirmachen Zukunft“ im Vorwahlkampf an die künftige Bundesregierung. Der Forderungskatalog der deutschen Industrie ist wahrlich umfassend: Er reicht von Digitalisierung, Mobilität über Energie und Klima bis zum Thema Nachhaltigkeit. Entscheidend ist die „sinnvolle Balance von wirtschaftlichem Wachstum und ökologischer Nachhaltigkeit“. Manches kommt dem Leser ziemlich bekannt vor. Weniger erstaunlich: Es ist mehr von Förderungen und Forderungen an die Regierung die Rede, als von Leistungen der Industrie. Solarify dokumentiert Ausschnitte. weiterlesen…

Zubau von Onshore-Windenergie rückläufig

Klagen und Mangel an Bauflächen

Nach vorläufigen Zahlen seien im vergangenen Jahr Windanlagen an Land mit einer Leistung von 1.385 MW installiert worden, berichtet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag anlässlich der Antwort (19/25956) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke („Rückläufiger Zubau bei Windenergie an Land“ – 19/25450). Nach Abzug von Stilllegungen (2020 wurden 203 Anlagen abgebaut) ergebe sich ein Nettozubau von 1.206 MW. Der Zubau werde vor allem durch fehlende Bauflächen und andere Schutz- beziehungsweise Nutzungsinteressen gehemmt. weiterlesen…

Neues EU-Energielabel soll Klarheit schaffen

Ab 1.3. mehr Info über Energieeffizienz von Produkten

Seit 01.03.2021 gilt ein neues EU-Energielabel – jetzt ohne A+++, A++ und A+. Auf einer neuen übersichtlichen Skala von A bis G erhalten Verbraucher klare und leicht verständliche Aussagen über den Energieverbrauch von Produkten. Zudem bieten Piktogramme und ein QR-Code wichtige weiterführende Informationen, beispielsweise über den Wasserverbrauch oder die Lautstärke von Produkten. Das neue Energielabel gilt in einem ersten Schritt für sechs Produktkategorien; weitere Produkte folgen laut BMWi bzw. EU-Kommission am 01.09.2021 (Bild: Effizienz-Label für Geschirrspüler – © EU-Kommission). weiterlesen…

Kies und Sand knapp – Bauwende gefordert

Petitionsausschuss diskutierte Maßnahmenpaket für klima- und sozialverträgliches Bauen

Die Forderung nach einem umfassenden Maßnahmenpaket für klima- und sozialverträgliches Bauen hat der Petitionsausschuss am 01.03.2021 in öffentlicher Sitzung diskutiert. Anlass war eine Petition des Architekten Michael Wicke, Mitglied der Initiative Architects for Future, die 57.476 Online-Mitzeichnungen auf dem Petitionsportal des Bundestages verbucht hat. Mit der Petition fordert Wicke einen klima- und sozialverträglichen Bausektor. weiterlesen…

„Einspruch: Es gibt kein Restbudget mehr!“

Offene Akademie: „COP21 unzureichend – viel Spielraum für Untätigkeit“

Referenten, Beiräte und Freunde der Offenen Akademie*) wandten sich schon Ende Dezember 2020 zum Thema Klimakrise in einem kritischen Beitrag an die Bundesregierung und Parlamentarier auf EU-Ebene. Sie beziehen sich in ihrem Warnruf kritisch auf die „Stellungnahme der Scientists for Future zu den Forderungen von Fridays for Future Deutschland an die deutschen VertreterInnen auf EU-Ebene“ vom 02.10.2020: „Einige von uns sind für ‚Scientists for Future‘ aktiv. Wir stimmen überein, dass die Entwicklung des Weltklimas dramatisch ist, halten jedoch die in dieser Stellungnahme geforderten Veränderungen für unzureichend, weil sie viel Spielraum für Untätigkeit lassen (Foto: Am Brandenburger Tor bildeten am 11.12.2020 3.000 klimaneutrale Kerzen die Botschaft „Wir kämpfen für 1,5 Grad“ – Foto © mit freundlicher Genehmigung von FridaysforFuture Berlin). weiterlesen…

EFI denkt laut über Digitalisierungs-Ministerium nach

Deutschland fördert einseitig E-Mobilität und hinkt bei Digitalisierung hinterher – „neue Ideen oft nicht genutzt“

Am 24.02.2021 hat die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) ihr Gutachten 2021 zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. „Eine schöne Fundgrube für uns und unsere weitere Arbeit“ – so bezeichnete die Kanzlerin das Jahresgutachten. Die Expertinnen und Experten lobten zwar den hohen Standard Deutschlands in Forschung und Entwicklung, betonten aber auch: Es ist noch viel zu tun. weiterlesen…

Die CO2-Uhr tickt

1.332 Tonnen pro Sekunde

Das Berliner Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change hat auf eine Aktualisierung seiner CO2-Uhr hingewiesen: Sie veranschaulicht, wie viel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5 beziehungsweise 2° C zu begrenzen. Mit wenigen Klicks können die Schätzungen für beide Temperaturziele verglichen und veranschaulicht werden, wie viel Zeit im jeweiligen Szenario bleibt. Zum ersten Mal wurde die CO2-Uhr im November 2016 veröffentlicht. weiterlesen…