Grünen Wasserstoff für die Mobilität wirtschaftlicher erzeugen
Industrielle Power-to-Gas-Anlage im Megawattmaßstab am Hochrhein arbeitet zuverlässig
Erneuerbarer Wasserstoff kann die Mobilität grüner machen. Dafür müssen jedoch die Kosten sinken. Wie das geht, erproben Energiewirtschaft und Forschung derzeit in einer industriellen Power-to-Gas-Anlage im süddeutschen Grenzach-Wyhlen. Die Megawattanlage ist im April 2020 seit vier Monaten in Betrieb und funktioniert zuverlässig. Auch ein daran angeschlossener Forschungselektrolyseur läuft sehr erfolgreich. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) koordiniert das Vorhaben. Betreiber der kommerziellen Anlage ist der Energieversorger Energiedienst AG. (Foto: Die industrielle Power-to-Gas-Anlage am Wasserkraftwerk in Grenzach-Wyhlen – © Energiedienst) weiterlesen…
„Wunderantrieb“ nennt der
„Stillstehende Fabriken, kaum noch Autos auf den Straßen und nur wenige Flugzeuge in der Luft. Corona sorgt dafür, dass die Treibhausgasemissionen zurückgehen und Millionen von Tonnen CO2 eingespart werden. Auf das Klima wirkt sich die Epidemie also positiv aus – zumindest kurzfristig“, schreibt
Es ist ein simples Experiment, das jedem Chemielehrer die Aufmerksamkeit eines jeden noch so gelangweilten Schülers garantiert. Einen Luftballon mit gasförmigem Wasserstoff explodieren zu lassen – am besten vor einer Tafel, damit man den Wasserfleck, der dabei entsteht, gut erkennen kann. Aufmerksamkeit bekommt der Wasserstoff inzwischen auch von Politik und Industrie. Denn es ist dieser Wasserfleck, der großes Potential verspricht: Verbrennt Wasserstoff, entsteht Wasserdampf. Kein klimaschädliches Kohlenstoffdioxid, kein Feinstaub, keine anderen Gase, die unsere Atmosphäre aufheizen. Energie ohne Emissionen, das ist ein Traum, der technologisch schon längst möglich wäre. Lange galt Wasserstoff als Nischentechnologie. Das ändert sich gerade. Für die Schwerindustrie ist das eine Chance auf dem Weg zur Klimaneutralität, wie
Die
Die Umstellung des Energiesystems auf rein Erneuerbare Energieträger stößt auf eine große Herausforderung: den Winter – beziehungsweise die Versorgungslücke in dieser Jahreszeit. Durch Umwandlung von überschüssigem Sommerstrom in synthetisches Gas kann erneuerbar erzeugte Energie auch sonnen- und windarmen Zeiten ausreichend zur Verfügung stehen – zudem könnten Langstreckenlastwagen damit betrieben klimafreundlich werden. Der Kanton Zürich hat großes Interesse am Ersatz fossiler durch Erneuerbare Energien und unterstützt das Forschungsprojekt
Forscher der australischen
„Das Imperium schlägt zurück“ titelte der auf die Exploration, Entwicklung und Produktion von Rohstoff-Lagerstätten ausgerichtete Dienst
Das Industriegebiet in Hamburg-Altenwerder ist kein Ort, an dem man irgendetwas Buntes erwarten würde. Bis man plötzlich vor einer Betonfassade mit poppigem Wandgemälde steht, von dem ein lilafarbenes Mammut-Jungtier grüßt: »Welcome to the new stone age.« Hinter ihm ein gemalter Steinhaufen, der symbolisiert, was ein großer Schritt für die Energiewende werden soll: Steine als Energiespeicher. Sie sollen die schwankende Erzeugung ausgleichen und das Netz stabil halten, wie die Hamburger 