Natürlicher Klimaschutz gegen Klima- und Biodiversitätskrise
Aktionsprogramm soll Klimaschutzleistung der Ökosysteme stärken und Folgen der Klimakrise mildern
Endlich werden Klimakatastrophe und Artenschwund zusammen gesehen, wo doch letzterer genau betrachtet gefährlicher für das Fortbestehen der Menschheit ist, als zwei bis drei Grad Erwärmung der Atmosphäre. Bundesumweltministerin Lemke hat am 31.08.2022 den Entwurf für das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (Entwurf und Kurzfassung) im Rahmen eines Moorbesuchs in einem vom BMUV geförderten Pilotprojekt, den Möllmer Seewiesen bei Oranienburg (Brandenburg), vorgestellt. weiterlesen…
Das Landeskabinett hat am 25.08.2022 eine „Energiestrategie 2040“ sowie einen Pfad mit Zwischen- und Sektorenzielen für den (noch zu erarbeitenden) Klimaplan beschlossen. Demnach soll Brandenburg bis 2045 klimaneutral sein – so
Angesichts der Tatsache, dass sowohl die europäischen Großhandelspreise für Erdgas, Kohle und Strom als auch die CO2-Preise so hoch sind wie nie zuvor, stehen die Europäer vor einem Winter der Unzufriedenheit, der viele Jahre andauern könnte. Die Kunden, ob Industrie, Gewerbe oder Einzelhandel, müssen mit Preiserhöhungen rechnen, die ein Vielfaches dessen betragen, was sie in den letzten Jahren gezahlt haben. Dies sind seismische Erschütterungen, die so groß sind, dass sie das gesamte Ökosystem destabilisieren könnten: das soziale, wirtschaftliche und politische Gefüge Europas.
Deutsche Energiekonzerne wollen die Dekarbonisierung vorantreiben:
Die durch den Ukraine-Krieg angeschlagene deutsche Tochter Uniper hat den finnischen Mutterkonzern Fortum tief in die Verlustzone gerissen. Im Rahmen des genehmigten „Stabilisierungspakets“ beteiligte sich die Bundesregierung mit 30 Prozent an Uniper – der schwächelnde Energieversorger erhielt im Gegenzug 15 Milliarden Euro Eigenkapital und Liquiditätshilfen – so
Nahe der Pipeline Nord Stream 1 brennt Russland in großem Umfang Erdgas ab, das offenbar für den Export nach Deutschland bestimmt war – so u.a.
Das arktische Meereis hat erheblich abgenommen und wird bald voraussichtlich saisonal völlig verschwinden. Es ist wenig darüber bekannt, ob das schwindende arktische Meereis in der Lage ist, das Auftreten von starkem El Niño zu beeinflussen, einer wichtigen Form der Klimavariabilität mit globalen Auswirkungen. Auf der Grundlage von Experimenten mit gekoppelten Zeitscheibenmodellen zeigen Autoren aus China und den USA in einem
„Pluralistische Ignoranz – eine gemeinsame Fehlwahrnehmung der Denk- und Verhaltensweisen anderer – stellt eine Herausforderung für kollektives Handeln bei Problemen wie dem Klimawandel dar. Anhand einer repräsentativen Stichprobe von Amerikanern (n = 6119) untersuchen wir, ob die Amerikaner die nationale Besorgnis über den Klimawandel und die Unterstützung für Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels richtig einschätzen. Wir stellen eine Form von pluralistischer Ignoranz fest, die wir als ‚falsche soziale Realität‘ beschreiben: eine nahezu universelle Wahrnehmung der öffentlichen Meinung, die das Gegenteil der tatsächlichen öffentlichen Stimmung ist“ – publiziert am 23.08.2022 in
Forschende der
Forscher der