Jede zehnte Insekten- und Pflanzenart ausgestorben
Sorgen um seltene Tierarten in Schleswig-Holstein
Der Kiebitz, die Uferschnepfe oder der Austernfischer teilen das gleiche Schicksal: Sie sind in Schleswig-Holstein vom Aussterben bedroht. Das geht aus dem „Jahresbericht für biologische Vielfalt – Jagd und Artenschutz“ hervor, den Umweltminister Jan-Philipp Albrecht (Grüne) am 18.12.2019 vorgestellt hat. So ist insgesamt die Zahl der Insekten, Tier- und Pflanzenarten in den vergangenen 15 Jahren um rund ein Viertel zurückgegangen. Weitere gut 40 Prozent sind bedroht. „Der Kampf gegen den Verlust der Artenvielfalt hat denselben Stellenwert wie der Kampf gegen den Klimawandel“, sagte Albrecht. weiterlesen…
Während in Deutschland die CO2-Emissionen in den meisten Sektoren zurückgehen, steigen sie im Verkehrsbereich unaufhörlich an. Höchste Zeit also für eine schnelle und nachhaltige Mobilitätswende. Wie es besser geht, zeigen andere Länder in Europa, angefangen bei Norwegen. Manuel Först hat einen europäischen Vergleich angestellt, der am 04.12.2019 auf dem
Am 15.12.2019 endete die diesjährige UN-Klimakonferenz COP25 in Madrid. Die chilenische Präsidentschaft hat die Konferenz unter das Motto „Time for Action“ gestellt. Trotz zäher Verhandlungen gingen die Beschlüsse zur Ambitionssteigerung jedoch kaum über das hinaus, was bereits 2015 in Paris vereinbart worden war. Angehörige des Wuppertal Instituts waren in Madrid vor Ort und haben die zentralen Ergebnisse der Verhandlungen knapp zusammengefasst – so eine Medienmitteilung vom 19.12.2019. Sie schlussfolgern, Madrid habe wieder einmal gezeigt, dass den konsensbasierten UN-Klimaverhandlungen deutliche Grenzen gesetzt sind. Im Fokus standen die Erhöhung des klimapolitischen Ehrgeizes, die endgültige Fertigstellung der Durchführungsbestimmungen des Pariser Klimaabkommens und die Unterstützung der Entwicklungsländer im Umgang mit klimabedingten Verlusten und Schäden. (Titel: COP25-Kurzanalysel – © Wuppertal Institut)
Christoph M. Schmidt, Präsident des
Wasserkraft leidet unter dem Klimawandel. Fließt wenig Wasser, produzieren Kraftwerke wenig Strom. Deutlich wurde das im vergangenen Jahr. „Das Jahr 2018 stand ganz im Zeichen des Klimawandels“, sagte Andreas Friedrich, Sprecher beim Deutschen Wetterdienst, gegenüber
Zwei renommierte Wissenschaftler warnen vor einem „Kipppunkt“ des Klimas im Amazonas-Becken und in weiten Teilen Südamerikas. Brandrodungen und andere rasch voranschreitende Entwicklungen könnten Teile des Regenwalds in eine Savanne verwandeln, die Tierwelt zugrunde richten und Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre emittieren, schreiben Thomas Lovejoy (li.) von der George Mason University im US-Bundesstaat Virginia und Carlos Nobre von der Universität Sao Paulo in Brasilien in
„Die aktuelle Schadenssituation in den Wäldern ist kein rein baden-württembergisches Thema. Bundesweit und in ganz Mitteleuropa kämpfen Waldbesitzer und Forstleute mit den Folgen von Trockenheit und Dürre“, sagte der baden-württembergische Landwirtschaftsminister
Er verstehe die Furcht vor dem Verlust von Arbeitsplätzen. Aber mancher Verantwortliche in der Wirtschaft müsse sich fragen lassen, ob er nicht die Entwicklung verschlafen habe, sagte Werner Hoyer den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Dass die Umstellung auf Elektromobilität mit Batterien, Brennstoffzellen oder Wasserstoffantrieb große Auswirkungen vor allem auf die Zulieferer haben werde, sei doch seit 15 oder 20 Jahren glasklar, sagte Hoyer. Aber statt darauf einzugehen, hätten viele erst einmal abgewartet, wurde Hoyer am 22.12.2019 im