Erste lückenlose Weltkarte der Baumarten-Vielfalt

Biodiversitätssynthese – Neues statistisches Modell füllt weiße Flächen

Die biologische Vielfalt (Biodiversität) unseres Planeten ist eine unserer wichtigsten Ressourcen. Allerdings kennen wir von den meisten Orten der Erde nur einen kleinen Ausschnitt dieser Vielfalt. Forschern des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es einer Medienmitteilung folgend nun gelungen, aus versprengten Daten eine Weltkarte der Biodiversität zu erstellen; auf dieser ist die Anzahl von Baumarten dargestellt. weiterlesen…

10. World Energy Issues Monitor

Weltenergierat: „Managing the Energy Transition“

Das Kernthema des World Energy Issues Monitor 2019 ist „Managing the Energy Transition“. Der Monitor präsentiert die Ergebnisse einer jährlichen Umfrage innerhalb des globalen Expertennetzwerkes des World Energy Council. Die zentrale Frage lautet, „Was hält die Entscheider der Energiebranche nachts wach?“ Der diesjährige Issues Monitor wurde am 19. Februar 2019 in Form eines sehr leicht zu bedienenden, interaktiven Online-Tools veröffentlicht, sowie in einem ausführlichen Bericht, World Energy Issues Monitor 2019 und einer Zusammenfassung: Executive Summary. weiterlesen…

Grabenkämpfe über E10-Einsatz

Ethanol sicher und effizient -Gastbeitrag von Bernd Ahlers-

„Die Ethanol-Bosse in Europa – die wichtigsten sind von Tereos, Cristal Union, Alco Group, Crop Energies und der Industrieverband ePURE – haben es schwer. Der anhaltende Kampf darum, die Regulierungsbehörden davon zu überzeugen, dass Ethanol auf der Basis von Biomasse klimafreundlich ist und keine nachteiligen Nebenwirkungen aufweist, ist eine Achterbahn der Höhen und Tiefen.“ weiterlesen…

Zur Dialektik des Kohlekompromisses

Die Ergebnisse der Kohlekommission sind beides: klimapolitisch ungenügend und gesamtpolitisch verantwortungsvoll

Dass sich die Kohlekommission nach hartem Ringen auf einen fast einstimmig verabschiedeten Kompromiss verständigt hat, ist ein politischer Fortschritt im zähen Kampf des Kohlelandes Deutschland mit sich selbst. Der Kompromiss ist auch ein Signal zur Handlungsfähigkeit der liberalen Demokratie in den großen und schwierigen Fragen. Daran gab es im Vorfeld berechtigte Zweifel. Gleichzeitig hinterlassen die Ergebnisse einen bitteren Beigeschmack. Jedenfalls bei allen, die vor der Dynamik des Klimawandels und seinen Folgen nicht die Augen verschließen. Ein Kommentar von Gerd Rosenkranz, veröffentlicht von der Heinrich Böll Stiftung am 26.02.2019. – Mit freundlicher Genehmigung – weiterlesen…

CIGS-Dünnschicht-PV Schlüsseltechnologie für globale Energiewende

Neues White Paper von HZB und ZSW

Ein neues Whitepaper der Forschungsinstitute ZSW und HZB zeigt: CIGS-Dünnschicht-Solarzellen besitzen großes Potenzial für Klimaschutz und Wirtschaftswachstum. CIGS-Dünnschichtmodule bieten hohe Leistung zu geringen Kosten, und ihre Herstellung benötigt wenig Energie. Außerdem erlauben CIGS-Module auch ästhetisch anspruchsvolle Gestaltungen in Gebäuden und Fahrzeugen. Damit hat CIGS erhebliche Vorteile gegenüber anderen Technologien. Das neue Whitepaper beschreibt Stärken und Einsatzmöglichkeiten von CIGS und die daraus resultierenden großen Chancen auch für die Wirtschaft. weiterlesen…

Fridays for Future

Schüler protestieren am 15. März weltweit gegen aktuelle Klimapolitik

Auch an den Germanwatch-Standorten Bonn und Berlin setzen sich Schüler aktiv mit der Klimapolitik auseinander. Sie gehen als Teil der globalen Bewegung „Fridays for Future“ regelmäßig auf die Straße. Sie demonstrieren für konsequenten Klimaschutz, einen zügigen Kohleausstieg und eine klimagerechte Zukunft. Sie sind Teil einer schnell wachsenden globalen Jugendbewegung, inspiriert von der Schwedin Greta Thunberg. Am 15. März wollen erstmals Jugendliche in rund 60 Ländern weltweit koordiniert miteinander für ihre durch die Klimakrise bedrohten Grundrechte demonstrieren. Allein in Deutschland sind an dem Tag Demonstrationen in mindestens 150 Orten geplant. Die Germanwatch-Pressemitteilung vom 06.03.2019 im Wortlaut: weiterlesen…

Batterieleistung wird versicherbar

Innovative Leistungsdeckung von Munich Re unterstützt Energiewende

Peter Röder, Mitglied des Vorstands Munich Re: “Die Versicherung von Batterieleistung ist ein wichtiges Puzzlestück für eine CO2-freie Energieversorgung. Erstmals können Hersteller von Batterien das Risiko versichern, dass ihre Produkte nicht die versprochene Leistung liefern. Damit bestätigt Munich RE ihre Pionierrolle bei der Absicherung von klimafreundlichen Technologien.“ weiterlesen…

Das große Bild einer Europäischen Energiewende 2030

Agora Energiewende legt ein Big Picture vor, wie die EU-Klima- und Energieziele erreicht werden können

Bis 2030 werden die Länder der Europäischen Union deutliche Umstellungen im Energiebereich vornehmen müssen, um die EU-Klima- und Energieziele zu erreichen. Diese sehen EU-weit vor, die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, den Primärenergieverbrauch um mehr als ein Viertel gegenüber 2005 zu verringern, und den Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch auf fast ein Drittel zu steigern. Gleichzeitig sollen die Wirtschaft innovativ, die Industrie wettbewerbsfähig und die Energieversorgung sicher sein sowie die Umstellung sozial gerecht verlaufen. So haben es die EU-Staaten und das Europäische Parlament kürzlich vereinbart. Was diese Ziele konkret bedeuten und wie sie sich sozial ausgewogen und kosteneffizient erreichen lassen, legt Agora Energiewende in der Studie „European Energy Transition 2030: The Big Picture“ dar. weiterlesen…

Autobauer schicken sich in CO2-Vorgaben

BMW will CO2-Ziele erreichen – Daimler auch – Fiat Chrysler kauft sich lieber frei

BMW-Chef Harald Krüger zeigte sich beim Genfer Autosalon laut telebasel.ch zuversichtlich, dass die weißblaue Marke die europäischen CO2-Vorgaben 2021 einhalten werde – Audi-Chef Bram Schot ebenfalls. Es geht dabei unter anderem darum, Strafzahlungen zu vermeiden. Skeptischer klang Zetsche (Daimler) im Handelsblatt. „Wir können das schaffen“, sagte Krüger am 05.03.2019. Aber der nochmals deutlich niedrigere Grenzwert ab 2030 sei „eine dramatische Herausforderung“. weiterlesen…

Greenpeace: Nicht Handeln wird teuer

Verpasst Bundesregierung EU-Klimaziele im Verkehr, werden hohe Ausgleichszahlungen fällig

Nur mit schnell wirksamen Schritten für mehr Klimaschutz im Verkehr kann Deutschland zusätzliche Kosten bis 36 Milliarden Euro vermeiden. Dies ist das Ergebnis einer Kurzexpertise des NewClimate Institute im Auftrag von Greenpeace. Agora Verkehrswende sprach im vergangenen September sogar von 60 Milliarden. weiterlesen…