Neuer Rekord bei Nettostromerzeugung

Fast 65 Prozent aus Erneuerbaren Energien

In der Kalenderwoche vom 04.-10.03.2019haben die Erneuerbaren Energien mit 64,8 Prozent zur öffentlichen Nettostromversorgung in Deutschland beigetragen, ein neuer Rekordwert. Auch die Windkraftwerke stellten mit einem Anteil von 48,4 Prozent einen neuen Rekordwert auf. Das geht aus den Energy Charts des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hervor, der umfassendsten Datenbank für Energiedaten in Deutschland. weiterlesen…

Mehr als 14.000 Wissenschaftler pro Klima-Schulstreik

#Scientists4Future unterstützen Schüler-Demos

Jeden Freitag demonstrieren viele junge Menschen für Klimaschutz und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Selbst Bundeskanzlerin Merkel (siehe: solarify.eu/merkel-lobt-schueler-klima-demos) und Bundespräsident Steinmeier (siehe solarify.eu/dickes-lob-vom-bundespraesidenten) lobten – im Gegensatz zur Wissenschaftsministerin – die #FridaysforFuture-Demos. Jetzt geben mehr als 14.000 Wissenschaftler den Schülern Rückendeckung. Unter den Unterzeichnern sind prominente Namen wie Claudia Kemfert, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Hans-Joachim Schellnhuber, Maja Göpel, Eckart von Hirschhausen und Sven Plöger. Sie halten die Schüler-Proteste für berechtigt und nennen sich analog „Scientists for Future“ (#Scientists4Future). Von der Politik fordern die Forscher, klimaschädliches Handeln zu verteuern und Subventionen zu kürzen. Am 12.03.2019 publizierten sie ihre Forderungen in der Berliner Bundespressekonferenz. weiterlesen…

CO2-Schummelei geht munter weiter

Neue EU-Abgastests können Betrügereien der Auto-Hersteller nicht verhindern

Die neue, zur Verbesserung der CO2-Emissionsprüfung von Personenkraftwagen im Labor entwickelte Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure (WLTP) bringt keine glaubwürdigen Ergebnisse und wird allein die Manipulation der Tests durch die Automobilhersteller nicht stoppen können, wie ein neuer Bericht der europäischen Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) zeigt. Der Bericht macht die Schwierigkeiten für unabhängige Tester bei der Überprüfung der CO2-Emissionen von Autos deutlich, denn die wichtigsten Daten bleiben geheim. weiterlesen…

RWE verbrennt gefährliche Abfallstoffe

Giftige Schadstoffe entweichen fast ungehindert

In den Kraftwerken Nordrhein-Westfalens wird nicht nur Kohle verbrannt, wie Manuel Först in energiezukunft berichtete. Auch Klärschlamm und Produktionsrückstände aller Art werden zur Energiegewinnung eingesetzt, die in der Mehrzahl als gefährlich einzustufen sind und zu noch höheren Schadstoffemissionen bei tragen. „Umweltdumping“ nennt Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, die billige Entsorgung von Abfallstoffen wie Klärschlamm, Altöl, Lösemittel und Raffinerierückständen in Kohlekraftwerken. Billig sowohl für Kommunen und die Industrie, die solche Abfallstoffe sonst teuer entsorgen müssten, als auch für RWE, die weniger Kohle abbauen müssen und für die Abfallstoffe keine CO2-Zertifikate benötigen. weiterlesen…

„Inlandsflüge verbieten!“

CO2-Bilanz: Schellnhuber fordert Abschaffung innerdeutscher Verbindungen und Flugreisenbudget – EU diskutiert Kerosinsteuer

„Weiter wie bisher“ führt in den Abgrund, lautet sinngemäß der Weckruf von Prof. Hans Joachim Schellnhuber, Direktor emeritus des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK). In einer Keynote anlässlich des CSR Days auf dem ITB Berlin Kongress richtete er einen dringlichen Handlungsappell an die Branche: Wenn wir vermeiden wollten, dass es angesichts eines steigenden Meeresspielgels irgendwann keine Strände mehr gibt, müssten Inlandsflüge verboten und ein Flugreisenbudget eingeführt werden. Dafür schlug er unter anderem den Aufbau eines effizienten Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetzes in Europa und alternative Antriebe für Kreuzfahrtschiffe vor. weiterlesen…

Solarstrom vom eigenen Dach bringt gute Rendite

Möglichst groß und ohne Speicher: So ist PV am wirtschaftlichsten – Studie ermittelt Renditen bis 4,7 Prozent – Smart Meter problematisch

Eigenheimbesitzer sollten die Leistung ihrer Photovoltaikanlage nicht am Stromverbrauch des Haushalts ausrichten, sondern ihr Dach voll ausnutzen. Liegt ein Teil des Dachs unnötig brach, schmälert das neben dem Klimaschutzeffekt auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Ausnahme sind Leistungen zwischen 10 und 12 kW – diese Größen sollten aus wirtschaftlicher Sicht vermieden werden. Diese Aussagen stützt die Verbraucherzentrale NRW auf eine von ihr beauftragte Kurzstudie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. weiterlesen…

„Privatisierung der Klimafrage ist falsch“

Es gehe um Politik – um eine individuelle Last

Der Klimawandel ist in vollem Gang – müssen wir nun alle die Verantwortung übernehmen, das Auto stehen lassen, nicht mehr fliegen? Falsche Frage, meinte der Autor und Politiker Ralf Fücks. Moralischer Druck sei das Letzte, was helfe. Natürlich gebe es auch persönliche Verantwortung, aber „die Privatisierung der Klimafrage ist falsch“, sagte Fücks am 04.03.2019 im Sender Deutschlandfunk Kultur. weiterlesen…

Fünf EU-Staaten fordern 100 Prozent Erneuerbare Energie bis 2050

„50 oder 60 neue Kernreaktoren sind Bedrohung für EU-Bürger“

Die Energieminister der 28 EU-Staaten debattierten am 04.11.2019 zum ersten Mal (öffentlich) über den Klimaplan der Europäischen Kommission für 2050. Fünf Mitgliedstaaten kritisierten dabei, dass unter den von der EU-Exekutive vorgeschlagenen Optionen ein Szenario für 100 Prozent Erneuerbare Energien fehle, schreibt Sam Morgan auf EURACTIV.com in der Übersetzung von Tim Steins. weiterlesen…

Dickes Lob vom Bundespräsidenten

Steinmeier begrüßt Schülerdemos für Klimaschutz

Sie wollen der Politik Dampf machen: Seit Wochen gehen auch in Deutschland jeden Freitag junge Menschen auf die Straße, um mehr Klima- und Umweltschutz zu fordern. Während der Schulzeit. Das finden nicht alle gut. Nach Kanzlerin Angela Merkel hat nun auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Schülerproteste für mehr Klimaschutz ausdrücklich begrüßt, so (unter anderem) der Münchner Merkur. weiterlesen…

E-Bikes schneller laden

KIT und Coboc integrieren Akkus im Rahmen

Der Markt für E-Bikes boomt. Mit elektrischem Rückenwind können Fahrradfreunde ihre Route freier wählen, ältere Menschen länger mobil bleiben und Pendler oft stressfreier zur Arbeit kommen – für viele ein Anlass, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. Derzeit dauert das Laden der Batterie rund zwei bis vier Stunden. Um speziell bei der alltäglichen Nutzung von E-Bikes in der Stadt die Ladezeit zu verkürzen, wollen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die auf E-Mobility spezialisierte Heidelberger Firma Coboc die Batterien schnellladefähig machen – so eine KIT-Medienmitteilung. (Foto: Das Schnellladesystem setzt auf besonders langlebige Lithium-Ionen-Zellen und einen vergleichsweise starken Ladestrom von bis zu zehn Ampere – © Lea de Biasi/ Steffen Jokisch, KIT) weiterlesen…