Ladepunkte E-Mobilität: Hamburg weiter Spitzenreiter

Stärkste Zubau-Dynamik in München, Bayern auf Platz 1 der Bundesländer

Hamburg behauptet mit 834 öffentlichen Ladepunkten weiterhin Platz 1 im Städte-Ranking des BDEW-Ladesäulenregisters, das vermeldet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.. Berlin folge mit 779 Ladepunkten auf Platz 2. München sei jedoch auf der Überholspur: Allein innerhalb der letzten sechs Monate seien über 300 Ladepunkte hinzugekommen. Insgesamt zähle die bayerische Landeshauptstadt jetzt 696 Ladepunkte. Mit deutlichem Abstand folgten Stuttgart (382 LP), Düsseldorf (211 LP) und Leipzig (168 LP). Im Vergleich der Bundesländer habe weiterhin Bayern (3.618 LP) eindeutig die Nase vorn. Es folgten Nordrhein-Westfalen (2.739 LP), Baden-Württemberg (2.525 LP), Hessen (1.413 LP) und Niedersachsen (1.320 LP). Ein Überblick über die Ladepunkte findet sich auf www.ladesaeulenregister.de. weiterlesen…

Kohleausstieg bis spätestens Ende 2038

40 Milliarden Euro für kohlefördernde Bundesländer

Nach knapp 21-stündiger Sitzung hat sich die Kohlekommission auf einen Ausstieg aus der Kohle bis spätestens 2038 geeinigt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist zudem beschlossen worden, dass die kohlefördernden Bundesländer für den Strukturwandel in den kommenden 20 Jahren 40 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bekommen werden. weiterlesen…

„Ich glaube nicht an das Ende des Verbrennungsmotors“

Schweizer Experte befürchtet das gleiche „Desaster wie beim Dieselskandal“

Laut den neuen EU-Grenzwerte müssen die CO2-Emissionen (damit auch der Verbrauch von Autos) bis 2030 um 37,5 Prozent sinken. Statt einheitlicher absoluter Vorgaben für alle Autohersteller gilt dagegen der durchschnittliche Verbrauch der im Jahr 2021 verkauften Autos je Hersteller als Referenzgröße mit der Folge, dass künftig Kleinwagen-Hersteller relativ mehr um Verbrauchsreduktionen bemühen müssen als die großer SUV und Sportwagen. Die EU behandelt zudem batteriebetriebene Fahrzeuge nach wie vor als CO2-frei, zu Unrecht, denn der europäische Strommix immer noch rund 40 Prozent Fossil-Strom enthält. Mit den strengen Grenzwerten werde zwar das Gesetz erfüllt, sagt Christian Bach, Forscher für klimafreundliche Mobilität an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) am 12.01.2019 in der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag, das Ziel werde aber verfehlt. weiterlesen…

Jahresrückblick des Global Footprint Network

Tiefgreifende Veränderungen und Rekorde

Der 13. Earth Overshoot Day, am 01.08.2018, erhielt große internationale Aufmerksamkeit. Drei Milliarden Medienimpressionen in mehr als 100 Ländern konnten laut einer Pressemitteilung von Global Footprint Network verzeichnet werden. Der bedeutendste Durchbruch sei in den Vereinigten Staaten gelungen. Zum ersten Mal überhaupt lief eine Anzeige auf der großen Leuchtafel am berühmten New Yorker Times Square. Ganze zwei Wochen war der Aufruf, für den die Filmemacherin Louie Schwartzberg die Bilder beigesteuert hatte, zu sehen. Am Earth Overshoot Day konnten sich User zudem über die beiden Livestream-Programme mit mehr als 20 Nachhaltigkeitsexperten unterhalten und sich über die weltweiten Initiativen zu #MoveTheDate informieren. weiterlesen…

Photovoltaik-Sättigungsgrade im Kleinanlagensegment

In Ostdeutschland besteht noch Nachholbedarf

Eine aktuelle Analyse von EuPD Research zu Photovoltaik-Sättigungsgraden im Kleinanlagensegment zeige, dass insbesondere in Ostdeutschland Potentiale noch ungenutzt sind. Während im Süden Deutschlands in manchen Landkreisen Sättigungsgrade von über 50% erreicht würden, lägen die Landkreise in den östlichen Bundesländern weit dahinter. Das teilte das Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen in einer Pressemeldung mit. weiterlesen…

Kohle-Kommission: Entwurf noch ohne Enddatum für Kohleausstieg

Einigung über Strompreisentlastung zu erwarten

Auf ein Enddatum für die Kohleverstromung habe sich die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ – kurz Kohle-Kommission – noch nicht verständigt, wohl aber auf einen schrittweisen Ausstieg im Einvernehmen mit den Kraftwerksbetreibern. Dies melden die Nachrichtenagenturen Reuters und dpa mit Verweis auf des mehr als 100-seitigen Entwurf des Abschlusspapiers der Kommission. Dies solle am Freitag offiziell verabschiedet werden und wird dann wohl auch ein Enddatum enthalten, schreibt Sandra Enkhardt in ihrem Artikel bei pv magazine. weiterlesen…

IRENA: Erneuerbare Energien haben geopolitische Auswirkungen

Neue Handelsbeziehungen und Allianzen

IRENA, die Internationalen Agentur für erneuerbare Energien, hat den Bericht „Eine neue Welt“ veröffentlicht, dem zufolge die Weltkommission für Geopolitik der Energiewende die Meinung vertritt, dass die geopolitischen und sozioökonomischen Folgen eines neuen Energiezeitalters genauso tiefgreifend sein könnten wie diejenigen, die den Wandel von Biomasse zu fossilen Brennstoffen vor zwei Jahrhunderten begleitet haben. Dazu gehörten Veränderungen in der Positionierung der Staaten, die Bedeutung neuer Führungsfiguren, mehr Energieakteure, Veränderungen in den Handelsbeziehungen und das Entstehen neuer Allianzen, lässt die IRENA verlautbaren. weiterlesen…

8 Ratschläge im Kampf gegen den Klimawandel

UCONN: Schritte, die jeder gehen kann

„Jetzt, da die Silvesterparty vorbei ist, ist es an der Zeit, Luftballons und Weihnachtsglitter beiseite zu lassen – beides sind Geißeln für die Umwelt“, schreibt Elaina Hancock am 02.01.2019 auf UConn Today, der Medienseite der Universität von Connecticut (UCONN). Und sie zählt acht von ihren Kollegen vorgeschlagene Schritte auf, die jeder unternehmen kann, der etwas gegen den Klimawandel unternehmen möchte: UCONN-Wissenschaftler befürworten persönliche Veränderungen im Lebensstil, die zum Schutz der Umwelt für zukünftige Generationen beitragen können. weiterlesen…

Treibstoff für klimaneutrales Fliegen

KIT-Verbundprojekt „PowerFuel“ mit synthetischem Kerosin aus Öko-Strom und CO2

Fliegen ist energieintensiv, gleichzeitig nimmt der Luftverkehr stetig zu – mit negativen Folgen für das Weltklima. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und eines ihrer Spin-Offs, die Firma Ineratec (solarify.eu/gruenderpreis-fuer-e-fuels-aus-mini-reaktoren), erproben gemeinsam mit weiteren Partnern aus Wirtschaft und Forschung die Herstellung von synthetischen klimaneutralen Kraftstoffen für den Luft-, Schwerlast- und Schiffsverkehr. weiterlesen…

Lichtgespeiste Kraftpakete

Bei der Solarenergie-Ernte „fleißig und erfolgreich“

Miniaturreaktoren umhüllt von Sammelstellen, die Lichtquanten einfangen und an das Zentrum weiterleiten: So sind die kleinsten Bausteine der Kraftfabriken in Organismen konstruiert, die ihre Energie direkt von der Sonne beziehen. Die enge Kopplung von Aufbau und Interaktion der Bestandteile erhöht die Ausbeute, eine Strategie, die ein internationales Team von Wissenschaftlern zum Vorbild nimmt, um der Solartechnik zu mehr Effizienz zu verhelfen. An der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ist der Lehrstuhl für Physikalische Chemie I an den Forschungen beteiligt, deren aktuelle Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Chemistry vorgestellt wurden. weiterlesen…