„Der Einstieg in den Kohleausstieg“

Meldung der Bundesregierung und weitere Kommentare

Am 28.01.2019 versandte die Bundesregierung diese Medienmitteilung zur 336-seitigen Empfehlung der Kohlekommission: „Die Kommission Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel hat sich auf den Kohleausstieg bis spätestens 2038 verständigt. 2032 soll überprüft werden, ob das Ausstiegsdatum im Einvernehmen mit den Betreibern auf frühestens 2035 vorgezogen werden kann.“ Solarify dokumentiert die Erklärung. (Grafik: 2032 soll überprüft werden, ob der Ausstieg auf 2035 vorgezogen werden kann – © Bundesregierung) weiterlesen…

Lkw mit O-Bus-Technik

„ELISA“ = Elektrifizierter, innovativer Schwerverkehr auf Autobahnen

Im Klimaschutzprogramm 2020 hat die Bundesregierung unter anderem beschlossen, einen Feldversuch zur Erprobung elektrischer Antriebe von schweren Nutzfahrzeugen durchzuführen. Damit sollen die Aktivitäten der Projekte ENUBA und ENUBA2 fortgesetzt werden, in dessen Rahmen das BMUB Forschungs- und Entwicklungsarbeiten gefördert hat, die zu einem im öffentlichen Verkehrsraum einsetzbaren Gesamtsystem mit oberleitungsgebundenem, elektrischem Betrieb von schweren Nutzfahrzeugen für den Güterverkehr führen sollen. weiterlesen…

Altmaier: „Wichtige Stufe beim Netzausbau genommen“

Weichen für eine der fünf großen Stromautobahnen gestellt

Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung für den ersten Abschnitt der Stromleitung „Ultranet“ abgeschlossen. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in einer Pressemitteilung mit. Damit stellte sie zum ersten Mal die Weichen für eine der fünf großen Stromautobahnen vom Norden in den Süden. weiterlesen…

juwi baut tausendstes Windrad der Firmengeschichte

Jubiläumsanlage entsteht im ostthüringischen Mohlis

Das Projekt sei ein außergewöhnlicher Meilenstein in der über 22-jährigen Firmengeschichte des herstellerunabhängigen Projektentwicklers für Wind- und Solarparks: Mit dem Bau der vier Anlagen in Thüringen erreiche juwi als einer der ersten deutschen Projektentwickler die Marke von 1.000 Windrädern onshore. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Gerade habe juwi in Mohlis, rund 25 Kilometer östlich von Gera, mit den Fundamentarbeiten begonnen, im Spätsommer würden die Anlagen in Betrieb gehen. Zugleich sei juwi mit dem Bau der vier Windräder bei Mohlis erfolgreich in der neuen EEG-Welt angekommen: Denn das Projekt gehöre zu den ersten des Unternehmens, die im vergangenen Jahr einen Zuschlag der Bundesnetzagentur erhalten haben und die nun gebaut werden. „Zuschläge in Höhe von mehr als 230 Megawatt für Wind- und Solarparks machen juwi auch im Jahr 2018 zu einem der erfolgreichsten Projektentwickler Deutschlands“, hieß es in der Mitteilung. weiterlesen…

Wie gelingt die Energiewende in Entwicklungsländern?

IASS entwickelt Vorschläge für finanzielle Unterstützung und Technologietransfer

Die internationale Energiewende schafft viele Vorteile, aber auch neue Ungleichheiten. Die Risiken betreffen vor allem die Entwicklungsländer, die weniger Zugang zu Technologien und Kapital haben. Ein neues Projekt am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam erarbeitet Empfehlungen, wie die Energiewende auch in den Entwicklungsländern gelingen kann. weiterlesen…

Weltweit 500 Gigawatt Photovoltaik installiert

Oft die günstigste Form der Stromerzeugung

Die Photovoltaik-Technologie habe einen neuen Meilenstein erreicht: Weltweit seien Solarstromanlagen mit einer Leistung von insgesamt 500 Gigawatt installiert. Im Jahr 2018 w’ren rund 100 Gigawatt hinzugekommen. Das gab der Bundesverband Solarwirtschaft auf Basis aktueller Markteinschätzungen bekannt (vgl.Grafik). „Die als Weltraumtechnologie gestartete Photovoltaik ist innerhalb weniger Jahrzehnte extrem preiswert geworden und heute bereits in vielen Regionen und Marktsegmenten die günstigste Form der Stromerzeugung“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. weiterlesen…

NABU mit Schleswig-Holsteins Windkraftplanung immer noch unzufrieden

Auch 2. Entwurf der Windkraftplanung weise gravierende Mängel beim Artenschutz auf

Am 03.01.2019 endete die Beteiligungsfrist zum 2. Entwurf der Windkraftplanung der Landesregierung „Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplans Schleswig-Holstein 2010 und Teilaufstellung der Regionalpläne für die Planungsräume I bis III (Sachthema Windenergie)“. Allerdings weise auch dieser zweite Entwurf in den Augen des NABU gravierende Mängel auf. weiterlesen…

Ladepunkte E-Mobilität: Hamburg weiter Spitzenreiter

Stärkste Zubau-Dynamik in München, Bayern auf Platz 1 der Bundesländer

Hamburg behauptet mit 834 öffentlichen Ladepunkten weiterhin Platz 1 im Städte-Ranking des BDEW-Ladesäulenregisters, das vermeldet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.. Berlin folge mit 779 Ladepunkten auf Platz 2. München sei jedoch auf der Überholspur: Allein innerhalb der letzten sechs Monate seien über 300 Ladepunkte hinzugekommen. Insgesamt zähle die bayerische Landeshauptstadt jetzt 696 Ladepunkte. Mit deutlichem Abstand folgten Stuttgart (382 LP), Düsseldorf (211 LP) und Leipzig (168 LP). Im Vergleich der Bundesländer habe weiterhin Bayern (3.618 LP) eindeutig die Nase vorn. Es folgten Nordrhein-Westfalen (2.739 LP), Baden-Württemberg (2.525 LP), Hessen (1.413 LP) und Niedersachsen (1.320 LP). Ein Überblick über die Ladepunkte findet sich auf www.ladesaeulenregister.de. weiterlesen…

Kohleausstieg bis spätestens Ende 2038

40 Milliarden Euro für kohlefördernde Bundesländer

Nach knapp 21-stündiger Sitzung hat sich die Kohlekommission auf einen Ausstieg aus der Kohle bis spätestens 2038 geeinigt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist zudem beschlossen worden, dass die kohlefördernden Bundesländer für den Strukturwandel in den kommenden 20 Jahren 40 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bekommen werden. weiterlesen…

„Ich glaube nicht an das Ende des Verbrennungsmotors“

Schweizer Experte befürchtet das gleiche „Desaster wie beim Dieselskandal“

Laut den neuen EU-Grenzwerte müssen die CO2-Emissionen (damit auch der Verbrauch von Autos) bis 2030 um 37,5 Prozent sinken. Statt einheitlicher absoluter Vorgaben für alle Autohersteller gilt dagegen der durchschnittliche Verbrauch der im Jahr 2021 verkauften Autos je Hersteller als Referenzgröße mit der Folge, dass künftig Kleinwagen-Hersteller relativ mehr um Verbrauchsreduktionen bemühen müssen als die großer SUV und Sportwagen. Die EU behandelt zudem batteriebetriebene Fahrzeuge nach wie vor als CO2-frei, zu Unrecht, denn der europäische Strommix immer noch rund 40 Prozent Fossil-Strom enthält. Mit den strengen Grenzwerten werde zwar das Gesetz erfüllt, sagt Christian Bach, Forscher für klimafreundliche Mobilität an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) am 12.01.2019 in der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag, das Ziel werde aber verfehlt. weiterlesen…