Photovoltaik-Sättigungsgrade im Kleinanlagensegment

In Ostdeutschland besteht noch Nachholbedarf

Eine aktuelle Analyse von EuPD Research zu Photovoltaik-Sättigungsgraden im Kleinanlagensegment zeige, dass insbesondere in Ostdeutschland Potentiale noch ungenutzt sind. Während im Süden Deutschlands in manchen Landkreisen Sättigungsgrade von über 50% erreicht würden, lägen die Landkreise in den östlichen Bundesländern weit dahinter. Das teilte das Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen in einer Pressemeldung mit. weiterlesen…

Kohle-Kommission: Entwurf noch ohne Enddatum für Kohleausstieg

Einigung über Strompreisentlastung zu erwarten

Auf ein Enddatum für die Kohleverstromung habe sich die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ – kurz Kohle-Kommission – noch nicht verständigt, wohl aber auf einen schrittweisen Ausstieg im Einvernehmen mit den Kraftwerksbetreibern. Dies melden die Nachrichtenagenturen Reuters und dpa mit Verweis auf des mehr als 100-seitigen Entwurf des Abschlusspapiers der Kommission. Dies solle am Freitag offiziell verabschiedet werden und wird dann wohl auch ein Enddatum enthalten, schreibt Sandra Enkhardt in ihrem Artikel bei pv magazine. weiterlesen…

IRENA: Erneuerbare Energien haben geopolitische Auswirkungen

Neue Handelsbeziehungen und Allianzen

IRENA, die Internationalen Agentur für erneuerbare Energien, hat den Bericht „Eine neue Welt“ veröffentlicht, dem zufolge die Weltkommission für Geopolitik der Energiewende die Meinung vertritt, dass die geopolitischen und sozioökonomischen Folgen eines neuen Energiezeitalters genauso tiefgreifend sein könnten wie diejenigen, die den Wandel von Biomasse zu fossilen Brennstoffen vor zwei Jahrhunderten begleitet haben. Dazu gehörten Veränderungen in der Positionierung der Staaten, die Bedeutung neuer Führungsfiguren, mehr Energieakteure, Veränderungen in den Handelsbeziehungen und das Entstehen neuer Allianzen, lässt die IRENA verlautbaren. weiterlesen…

8 Ratschläge im Kampf gegen den Klimawandel

UCONN: Schritte, die jeder gehen kann

„Jetzt, da die Silvesterparty vorbei ist, ist es an der Zeit, Luftballons und Weihnachtsglitter beiseite zu lassen – beides sind Geißeln für die Umwelt“, schreibt Elaina Hancock am 02.01.2019 auf UConn Today, der Medienseite der Universität von Connecticut (UCONN). Und sie zählt acht von ihren Kollegen vorgeschlagene Schritte auf, die jeder unternehmen kann, der etwas gegen den Klimawandel unternehmen möchte: UCONN-Wissenschaftler befürworten persönliche Veränderungen im Lebensstil, die zum Schutz der Umwelt für zukünftige Generationen beitragen können. weiterlesen…

Treibstoff für klimaneutrales Fliegen

KIT-Verbundprojekt „PowerFuel“ mit synthetischem Kerosin aus Öko-Strom und CO2

Fliegen ist energieintensiv, gleichzeitig nimmt der Luftverkehr stetig zu – mit negativen Folgen für das Weltklima. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und eines ihrer Spin-Offs, die Firma Ineratec (solarify.eu/gruenderpreis-fuer-e-fuels-aus-mini-reaktoren), erproben gemeinsam mit weiteren Partnern aus Wirtschaft und Forschung die Herstellung von synthetischen klimaneutralen Kraftstoffen für den Luft-, Schwerlast- und Schiffsverkehr. weiterlesen…

Lichtgespeiste Kraftpakete

Bei der Solarenergie-Ernte „fleißig und erfolgreich“

Miniaturreaktoren umhüllt von Sammelstellen, die Lichtquanten einfangen und an das Zentrum weiterleiten: So sind die kleinsten Bausteine der Kraftfabriken in Organismen konstruiert, die ihre Energie direkt von der Sonne beziehen. Die enge Kopplung von Aufbau und Interaktion der Bestandteile erhöht die Ausbeute, eine Strategie, die ein internationales Team von Wissenschaftlern zum Vorbild nimmt, um der Solartechnik zu mehr Effizienz zu verhelfen. An der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ist der Lehrstuhl für Physikalische Chemie I an den Forschungen beteiligt, deren aktuelle Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Chemistry vorgestellt wurden. weiterlesen…

Korea mit Roadmap zum Aufbau von H2-Ökonomie

Zahl der Wasserstoff-Fahrzeuge und -Tankstellen soll massiv erhöht werden

Ein neuer Plan der südkoreanischen Regierung zum Aufbau einer Wasserstoff-Wirtschaft sieht einen massiven Anstieg der im Land produzierten Brennstoffzellen-Fahrzeuge vor. Während bis 2018 lediglich rund 2.000 solcher Fahrzeuge gebaut worden seien, solle die Zahl bis 2025 auf 100.000 steigen, berichtet electrive.net. Bis 2040 sei ein weiterer heftiger Anstieg auf insgesamt 6,2 Millionen BZ-Fahrzeuge geplant, von denen 3,3 Millionen exportiert werden sollen. weiterlesen…

Keramische Batterie mit Weltrekord-Eigenschaften

Fraunhofer IKTS präsentiert Neuentwicklung bei Energy Storage Europe in Düsseldorf

Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS wird an der Energy Storage Europe 2019, die vom 12. bis 14. März in Düsseldorf stattfindet, seine neu entwickelte keramische Hochtemperaturbatterie Cerenergy für stationäre Batteriespeicher präsentierem. Mit Kosten von weniger als 100 Euro/kWh liege der Preis auf Zellebene bei rund der Hälfte des Preisniveaus von Li-Ionen Akkus. Damit halte die Cerenergy-Lösung den Rekord für Natrium-Nickelchlorid-Batteriezellen und sei dabei wartungsfrei sowie absolut sicher, teilt der Messeveranstalter in einer Pressemeldung mit. weiterlesen…

„Eine zu 100 % beleuchtete Insel“

Seit April 2018 verfügen alle Kubaner aus irgendeiner Quelle über Elektrizität

So betitelte die offizielle kubanische Zeitung Granma*) am 16.01.2019 einen Artikel über die Stromversorgung der Karibisk-Insel. Und weiter: „Die Elektriker Kubas beherrschen besonders in schwierigen Zeiten, etwa nach Hurrikanen, die Schlagzeilen der Medien.“ Aber sie hätten auch andere Herausforderungen zu bestehen, die stillschweigend, aber ständig stattfänden, „die es aber verdienen erwähnt zu werden“. In diesem Sinne sei 2018 bereits historisch, denn seit April jenes Jahres verfügten alle Kubaner „auf die eine oder andere Weise“ über Elektrizität. weiterlesen…

Magnesium-Batterien: Aufbruch ins Post-Lithium-Zeitalter

Magnesiumbasierte Energiespeichertechnologie

Leistungsfähiger, günstiger und sicherer als Lithium-Ionen-Batterien: Das erhoffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie ihre Kooperationspartner von neuartigen Magnesium-Batterien, die sie im Forschungsprojekt E-MAGIC entwickeln wollen. Das von der Europäischen Union (EU) mit über 6,5 Millionen Euro finanzierte Forschungsprojekt bündelt relevante Aktivitäten verschiedener europäischer Wissenschaftsinstitutionen. (Foto: Im europäischen Forschungsprojekt E-MAGIC entwickeln KIT und Helmholtz-Institut Ulm (HIU) gemeinsam mit Kooperationspartnern eine magnesiumbasierte Energiespeichertechnologie – Forschende am HIU montieren Magnesiumbatterien unter Argon-Schutzgas – © Laila Tkotz/KIT) weiterlesen…