Magnesium-Batterien: Aufbruch ins Post-Lithium-Zeitalter

Magnesiumbasierte Energiespeichertechnologie

Leistungsfähiger, günstiger und sicherer als Lithium-Ionen-Batterien: Das erhoffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie ihre Kooperationspartner von neuartigen Magnesium-Batterien, die sie im Forschungsprojekt E-MAGIC entwickeln wollen. Das von der Europäischen Union (EU) mit über 6,5 Millionen Euro finanzierte Forschungsprojekt bündelt relevante Aktivitäten verschiedener europäischer Wissenschaftsinstitutionen. (Foto: Im europäischen Forschungsprojekt E-MAGIC entwickeln KIT und Helmholtz-Institut Ulm (HIU) gemeinsam mit Kooperationspartnern eine magnesiumbasierte Energiespeichertechnologie – Forschende am HIU montieren Magnesiumbatterien unter Argon-Schutzgas – © Laila Tkotz/KIT) weiterlesen…

Viel heiße Luft vor dem Kohlegipfel im Kanzleramt

Finale Einigung über Ausstiegsplan nicht erwartet

Verschiedene Medien berichteten über mögliche Szenarien für einen Kohleausstiegsplan in Deutschland. Ein Ergebnis oder finale Einigung bei dem Gipfeltreffen zwischen Regierungs- und Ländervertretern sowie Mitgliedern der Kohlekommission werde jedoch nicht erwartet. Das schreibt Sandra Enkhardt in ihrem Beitrag in pv magazine. weiterlesen…

Mit Sektorenkopplung Synergien für die Energiewende schaffen

AEE-Animation: Erfolgreiche Kopplung von Strom, Wärme und Mobilität

Beim Spitzengespräch im Kanzleramt zum Kohleausstieg sei eine grundsätzliche Einigung über Finanzhilfen verabredet worden. Nun müsse es vermehrt um die Gestaltung der künftigen Energieversorgung gehen. Sektorenkopplung, also die Verbindung der bisher eher getrennt voneinander organisierten Energieverbrauchsbereiche Strom, Wärme und Mobilität, werde dabei ein entscheidender Baustein sein. Warum es diese Kopplung brauche und wie diese umgesetzt werden könne, verdeutlicht die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in ihrer neuen Animation „Mit Sektorenkopplung Synergien für die Energiewende schaffen“. weiterlesen…

Kraftwerke erzeugen mehr Ultrafeinstaub als Verkehr

KIT-Forscher zeigen: Filteranlagen weltweit größte Quellen für ultrafeine Partikel mit erheblichen Klima-Auswirkungen

Ultrafeine Partikel sind sowohl gesundheits- als auch klimarelevant. In urbanen Gebieten gilt der Straßenverkehr als Hauptursache für die winzigen Teilchen. Außerhalb von Städten konnten Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in einer Langzeitmesskampagne nun eine Quelle identifizieren, die besonders auf das regionale Klima einwirkt: moderne Kohlekraftwerke. Wie deren Emissionen die Bildung von ultrafeinen Partikeln beeinflussen und welche Wirkung sie auf das Klima haben, beschreiben sie im Magazin Bulletin of the American Meteorological Society. (Foto: Kohlekraftwerk Boxberg in der Lausitz In der Abluftfahne haben die Forscher in 20 Kilometern Entfernung bis zu 85 000 Partikel pro Kubikzentimeter gemessen – © Wolfgang Junkermann, KIT) weiterlesen…

Verheerende Naturkatastrophen

Klimawandel kostete letztes Jahr 160 Milliarden US-Dollar

Die Naturkatastrophen-Bilanz des Jahres 2018 falle erneut vernichtend aus, schreibt Joschua Katz in seinem Artikel auf energiezukunft.eu. Im vergangenen Jahr hätten sich die Gesamtschäden auf etwa 160 Milliarden US-Dollar belaufen, so das Fazit des Rückversicherers Munich Re. Vor allem im zweiten Halbjahr seien die Kosten besonders groß gewesen. Rund die Hälfte der Schäden sei dabei versichert gewesen, wodurch die Schadensbelastung für Versicherer deutlich höher als im langfristigen Durchschnitt gewesen sei. Trotzdem wären die Kosten unter der extremen Schadenssumme von 350 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2017 geblieben, die von Rekordschäden durch Hurrikans geprägt worden sei. weiterlesen…

Bürokratie bremst Solar-Prosumer aus

Rechtsgutachten: Zu hohe Hürden für Gemeinschaftliche Eigenversorgung

Die aktuelle Gesetzeslage macht es Privatleuten nahezu unmöglich, ihren Solarstrom mit anderen im selben Haus zu teilen, ohne Rechtsbruch zu begehen. Diesen Schluss zieht die Verbraucherzentrale NRW aus einem von ihr beauftragten Rechtsgutachten der Kanzlei von Bredow Valentin Herz. Darin wird die Rechtslage zur sogenannten Gemeinschaftlichen Eigenversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien als „offensichtlich weder verhältnismäßig noch sachgerecht“ bezeichnet. weiterlesen…

Erneuerbare trotzen auch politischem Gegenwind

Ökostrom ist in Deutschland immer viel schneller gewachsen als alle „ambitionierten“ Regierungsziele angepeilt haben

2018 lag der Ökostrom-Anteil an der deutschlandweiten Stromerzeugung zum ersten Mal über 40%. Somit übersteigt der Anteil wieder einmal die von der Politik ausgegebenen Prognosen. Die Bundesregierung muss endlich aufhören den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu drosseln, sagt Hans-Josef Fell und blickt zurück auf so manchen politschen Bremsversuch, der der deutschen Energiewende Kraft geraubt und einen internationalen Durchstart verhindert haben. weiterlesen…

PIK: Zusammenhang zwischen Schneemassen und Klimawandel

Globale Erwärmung begünstigt die starken und anhaltenden Schneefälle

Die Menschen in den Alpen kämpfen mit Massen von Schnee. Auch das Winterwetter aber sei – wie jedes Wetter – nicht frei vom Einfluss der menschgemachten globalen Erwärmung zu sehen, so erklären Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).ktuelles/nachrichten/schneemassen-und-klimawandel“>so erklären Experten des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). weiterlesen…

Reform der Steuern und Abgaben überfällig

Energiewende braucht effizientes und sozialverträgliches Umlagensystem, Windstrom besser nutzbar machen

Das bestehende System der Steuern und Umlagen im Energiebereich schaffe energiepolitische Fehlanreize, blockiert Investitionen in Innovationen und belaste die privaten Endverbraucher wie Mittelstand überproportional hoch. Der Bundesverband WindEnergie fordere daher eine Reform der Abgaben und Umlagen. Im Zentrum der Reform solle eine transparente und effektive Besteuerung von klimaschädlichen CO2-Emissionen stehen, heißt es in einer Pressemitteilung des BWE vom 11.01.2019. weiterlesen…

Weltwirtschaftsforum sieht größtes Risiko im Klimawandel

Geschwächte internationale Zusammenarbeit schadet dem gemeinschaftlichen Willen, globale Risiken anzugehen

  • Steigende geopolitische und geoökonomische Spannungen stellen 2019 die dringendsten Risiken dar. 90% der Experten erwarten 2019 weitere wirtschaftliche Konfrontationen zwischen den Großmächten.
  • Die Umweltschädigung ist das langfristige Risiko, das unser Zeitalter kennzeichnet. Vier der fünf Risiken mit dem größten Einfluss stehen 2019 im Zusammenhang mit dem Klima.
  • Sich schnell verändernde Cyberbedrohungen und technologische Risiken sind die wichtigsten potenziellen blinden Flecken; wir sind uns immer noch nicht vollständig der Anfälligkeit vernetzter Gesellschaften bewusst.

(Titel: Weltrisikobericht 14te Ausgabe – © Weltwirtschaftsforum) weiterlesen…