Label Pflicht für alte Heizungen

Seit Januar 2017 müssen bestehende Anlagen schrittweise nachetikettiert werden

Das Energie-Label für Heizungen informiert Gebäudeeigentümer auf einer Skala von grün bis rot, wie effizient der Wärmeerzeuger im Haus ist. Seit dem 01.01.2017 ist laut BMWi das bei neuen Heizungen bereits verpflichtende Label auch für bestehende Heizungsanlagen vorgeschrieben. weiterlesen…

Der Strom der Zukunft

Kohleausstieg muss für die Einhaltung deutscher Klimaziele spätestens 2019 beginnen – Neue Studie des WWF berechnet robusten Ausstiegspfad bis 2035

Kohleausstieg 2035 - Ein Auslaufpfand im Einklang mit dem Pariser Abkommen - Titel © WWF 2017Die nächste Legislaturperiode wird darüber entscheiden, ob Deutschland seine Klimaziele erreicht. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Zukunft Stromsystem“ von Prognos AG und Öko-Institut im Auftrag des WWF Deutschland, die am 17.01.2017 veröffentlicht wurde. „Die umfassenden Analysen zeigen, wie Deutschland ohne Engpässe in der Energieversorgung einen fairen Beitrag zu den weltweiten Klimaschutzanstrengungen leisten kann“, heißt es in der Pressemitteilung des WWF: weiterlesen…

Kälteeinbruch – Nebeneffekt der Erderwärmung?

Eisige Kälte und Klimawandel sind kein Widerspruch

Winter in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifySeit Anfang Januar ist der Winter grimmig, mit Schnee und Kälte. Tatsächlich könnten die tiefen Temperaturen sogar eine Folge der globalen Erwärmung sein. Unter dem Titel „Wo bleibt der Klimawandel?“ geht Marlene Weiß in der Süddeutschen Zeitung vom 16.01.2017 dieser Frage nach: weiterlesen…

Umweltschädliche Subventionen

„Blinder Fleck beim Klimaschutz“ – 57 Milliarden Euro Kosten für Bürger

Umweltschädliche Subventionen in Deutschland - 2016 - Titel © Umwelt BundesamtDie umweltschädlichen Subventionen in Deutschland sind weiterhin viel zu hoch und liegen 2012 bei nunmehr 57 Milliarden Euro. Dies zeigt eine Studie des Umweltbundesamts (UBA). Mehr als 90 Prozent dieser Subventionen belasteten das Klima – und konterkarierten so die deutsche Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens, heißt es in der Pressemitteilung vom 05.01.2017 und weiter. weiterlesen…

Undurchsichtige Energiewende

Rechnungshof kritisiert BMWi

BMWi - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDer Bundesrechnungshof wirft der Bundesregierung, allen voran dem Bundeswirtschaftsministerium Sigmar Gabriels, mangelhafte Steuerung und gravierende Mängel bei der Kontrolle der Energiewende vor, schreibt Andreas Mihm in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er beruft sich dabei auf einen noch unveröffentlichten Prüfbericht an den Bundestags-Haushaltsausschuss. „Das BMWI hat keinen Überblick über die finanziellen Auswirkungen der Energiewende“, so das harte Urteil. Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs (CDU) spricht von einer „Ohrfeige für das Bundeswirtschaftsministerium“. weiterlesen…

EE vs. Fossile

Energiewende gewinnt Kostenvergleich

Agora Energiewende Fossile Energie - Schmiedefeuer - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20151204veröffentlichte am 13.01.2017 ein Gedankenexperiment: Was würde Strom im Jahr 2050 kosten, wenn wir die Energiewende stoppen würden? Sie wird bis 2050 nicht nur eine klimafreundliche Stromversorgung bringen, das Stromsystem wird infolge der Energiewende wahrscheinlich auch kostengünstiger als mit einer fossilen Stromversorgung, und zwar jährlich etwa 3 Milliarden im Vergleich zu einewm fossilen Stromsystem im Durchschnitt von zwölf Szenarien. Das ist das Ergebnis einer Analyse, die vom Öko-Institut für Agora Energiewende erarbeitet wurde. weiterlesen…

Länder streiten um Kosten für Stromnetze

Kritik an Gabriel (Lesehinweis)

Die Energiewende ist ein nationales Projekt. Doch die Stromverbraucher im Norden zahlen mehr als die im Süden und Westen – schreibt im Handelsblatt. Sigmar Gabriel, Bundeswirtschaftsminister - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyUnd der Bundeswirtschaftsminister gerät wegen der geplanten Reform der Netzentgelte in die Kritik. weiterlesen…

Bundesregierung will wieder PV-Speicher fördern…

…aber KfW wartet auf Freigabe der Bundesmittel – dennoch: BSW-Solar rechnet mit weiterem Anziehen der Speichernachfrage – Speicherpreise seit 2013 um 40 Prozent gesunken

kfw-Büro in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20150223Seit Jahresbeginn können wieder staatliche Zuschüsse aus dem Speicherförderprogramm der KfW beantragt werden. Aber noch kann die KfW — wie pv magazine herausgefunden hat – keine Tilgungszuschüsse gewähren. Das BMWi verweise lediglich auf die 30 Millionen Euro, die im Etat eingestellt und noch längst nicht ausgeschöpft seien. Den vom Bund zugesagten Tilgungszuschuss könne die Bank deshalb noch nicht gewähren, weil sie noch auf das Zuteilungsschreiben aus dem BMWi warte. weiterlesen…

Apple vorn – Samsung und Amazon hinten

Greenpeace-Ranking bewertet Energienutzung von Internetfirmen

Das Internet wächst rasant und damit der Energieverbrauch. Einige Webfirmen erkennen die Zeichen der Zeit und setzen auf Erneuerbare – der Greenpeace-Report „Grüner klicken“ verrät, wer nicht. Die Umweltorganisation hat ihr diesjähriges Ranking der wichtigsten Technikfirmen und ihrer Nutzung von Wind- und Sonnenkraft publiziert. Amazon kriegt schlechte Noten. weiterlesen…

E-Mobilitäts-Kosten sinken

Aber es dauert noch…

E-Mobility -Mitsubishi-Ladestation in Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDer europäische Verbraucherschutzverband BEUC (Bureau Européen des Unions de Consommateurs) erwartet, dass die Kosten für Elektroautos deutlich sinken werden – allerdings nicht sofort. In seiner Studie „Low carbon cars in the 2020s – Consumer impacts and EU policy implications“ („CO2-arme Autos in den 2020er Jahren – Auswirkungen auf Verbraucher und politische Implikationen in der EU“) hält es das BEUC für wahrscheinlich , dass die durchschnittlichen Kosten eines E-Autos 2024 in den ersten vier Jahren ungefähr so hoch wie die eines Benziners, 2030 dann nahezu gleich sein werden. weiterlesen…